Wolfram

Synopsis zu „Wolfram“

„Wolfram“ spielt an der kolonial geprägten Frontier Australiens in den 1930er Jahren. In einer abgelegenen Bergbaustadt tauchen zwei Outlaws auf, deren Auftreten eine Eskalation der Gewalt auslöst. In diesem Umfeld versuchen zwei Geschwister, den weißen Aufsehern zu entkommen, die sie zur Arbeit in den Minen gezwungen haben. Auf ihrer Flucht begeben sich die Kinder durch das abgelegene Gebiet Zentralaustraliens, das als „Sweet Country“ bekannt ist. Während ihrer Reise suchen sie Schutz und einen Weg zurück in ihre Heimat. Dabei sind sie gezwungen, sich aufeinander zu verlassen und sich mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Während der Flucht begegnen die Geschwister unterschiedlichen Menschen und geraten in Situationen, die ihre Bindung und ihren Überlebenswillen auf die Probe stellen. Zugleich kommen familiäre Hintergründe ans Licht, während sie versuchen, den Gefahren ihrer Verfolger zu entkommen.

Produktionsnotizen

„Wolfram“ ist ein australisches Western-Drama aus dem Jahr 2025 unter der Regie von Warwick Thornton. Der Film stellt eine Fortsetzung von „Sweet Country“ (2017) dar und greift mehrere Figuren und das erzählerische Umfeld des Vorgängerfilms erneut auf.

Die Handlung bezieht sich auf das Wolfram-Vorkommen in Hatches Creek im Northern Territory, wo indigene Kinder zur Förderung von Wolfram – einem Erz zur Gewinnung von Wolframmetall – zur Arbeit eingesetzt wurden.

Zu den Darstellerinnen und Darstellern zählen unter anderem Figuren, die von Deborah Mailman, Pedrea Jackson, Thomas M. Wright und Luka May Glynn-Cole verkörpert werden.

Der Film feierte seine Weltpremiere am 26. Oktober 2025 beim Adelaide Film Festival. Die internationale Premiere fand am 17. Februar 2026 im Wettbewerb der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin statt, wo „Wolfram“ für den Goldenen Bären nominiert wurde.

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