
Die weltweit erfolgreichsten Filme 2026: 5 Filme knacken die Milliarden-Dollar-Marke
06.10.2026
Im England des 14. Jahrhunderts wird eine abgelegene Gemeinde von einer hungrigen Bestie heimgesucht. Ein Mann (Aaron Taylor-Johnson) gerät unter den Verdacht, mit den Angriffen in Verbindung zu stehen, während seine Frau (Lily-Rose Depp) versucht, ihre Familie vor der Bedrohung zu schützen. Ein alter Jäger (Willem Dafoe) macht sich auf die Suche nach der Kreatur. Mit jedem weiteren Angriff vermischen sich Aberglaube und Realität. Die Dorfbewohner sehen sich mit einer Bestie konfrontiert, deren Existenz sie bislang nur aus Erzählungen kannten. Für den Mann und seine Familie wird die Begegnung mit dem Werwolf zu einem Kampf um ihr Überleben.
„Werwulf“ ist ein Gothic-Folk-Horrorfilm von Robert Eggers, der das Drehbuch gemeinsam mit dem isländischen Schriftsteller Sjón schrieb. Die beiden hatten bereits bei „The Northman“ (2022) zusammengearbeitet. Die Geschichte spielt im England des 14. Jahrhunderts und wird in einer historischen Form des Mittelenglischen erzählt. Um Sprache und Lebenswelt der Epoche möglichst genau zu treffen, arbeiteten Eggers und Sjón mit zwei Professoren der Universität Oxford zusammen. Eggers bezeichnete das Drehbuch als das dunkelste, das er bislang geschrieben habe.

Aaron Taylor-Johnson, Lily-Rose Depp und Willem Dafoe standen bereits für „Nosferatu – Der Untote“ (2024) gemeinsam vor Eggers’ Kamera. Ralph Ineson, der ebenfalls zu Eggers’ früheren Mitarbeitern gehört, ist erneut dabei. Zum weiteren Ensemble zählen Ned Dennehy, Bodhi Rae Breathnach, Jack Morris, Jan Bijvoet, Ritchi Edwards, Valeriia Karaman und Kate Dickie. Produziert wird der Film von Eggers und Sjón sowie Tim Bevan und Eric Fellner von Working Title.
Die Dreharbeiten begannen im September 2025 und fanden unter anderem in den Sky Studios Elstree sowie an verschiedenen Schauplätzen in England und Wales statt. Gedreht wurde bis Januar 2026. Kameramann Jarin Blaschke, der seit „The Witch“ alle Spielfilme von Eggers fotografiert hat, setzte „Werwulf“ auf Super-35-mm-Film im Academy-Format 1,37:1 um, das dem Seitenverhältnis klassischer Kinofilme entspricht. Für die Bildwirkung wurde die Körnung von Schwarz-Weiß-Film in das Farbmaterial integriert. Zu den Drehorten gehörten unter anderem Dartmoor und der Forest of Dean.
Die Schreibweise „Werwulf“ greift die mittelalterliche Form des Begriffs auf und passt zur historischen Ausrichtung des Films. Eggers interessiert sich seit Beginn seiner Karriere für vergangene Epochen und rekonstruiert ihre Sprache, Architektur und Alltagswelt möglichst genau. Auch bei „The Witch“, „The Lighthouse“ und „The Northman“ gehörte die historische Recherche zu einem wesentlichen Bestandteil der Produktion.
Der deutsche Kinostart ist für den 7. Januar 2027 angesetzt.