Sinn und Sinnlichkeit

Synopsis

„Sinn und Sinnlichkeit“: Jane-Austen-Adaption mit Daisy Edgar-Jones und Esmé Creed-Miles

Synopsis

England um 1800: Nach dem Tod ihres Vaters stehen die Schwestern Elinor (Daisy Edgar-Jones) und Marianne Dashwood (Esmé Creed-Miles) vor einer unsicheren Zukunft. Ihre Familie muss das bisherige Zuhause verlassen und sich mit den gesellschaftlichen und finanziellen Einschränkungen ihrer Zeit arrangieren.

Während die zurückhaltende Elinor ihre Gefühle für Edward Ferrars (George MacKay) für sich behält, verliebt sich Marianne offen in den charismatischen John Willoughby (Frank Dillane). Doch beide Beziehungen verlaufen anders als erhofft. Zwischen gesellschaftlichen Erwartungen, persönlichen Enttäuschungen und neuen Bekanntschaften müssen die Schwestern ihren eigenen Umgang mit Liebe und Verlust finden.

Hintergrund der Produktion

„Sinn und Sinnlichkeit“ ist eine neue Verfilmung von Jane Austens 1811 erstmals veröffentlichtem Roman. Regie führte Georgia Oakley, die mit „Blue Jean“ 2022 ihr Spielfilmdebüt vorlegte. Das Drama über eine lesbische Lehrerin im Großbritannien der 1980er-Jahre feierte seine Premiere bei den Filmfestspielen von Venedig und brachte Oakley dort den Publikumspreis der Giornate degli Autori ein. Für „Sinn und Sinnlichkeit“ wechselte sie erstmals ins klassische Kostümfilmgenre. Das Drehbuch stammt von der australischen Schriftstellerin Diana Reid und markiert ihr Debüt als Drehbuchautorin.

Daisy Edgar-Jones, Esmé Creed-Miles, Bodhi Rae Breathnach und Caitríona in „Sinn und Sinnlichkeit“ (Universal Pictures)
Daisy Edgar-Jones, Esmé Creed-Miles, Bodhi Rae Breathnach und Caitríona in „Sinn und Sinnlichkeit“ (Universal Pictures)

Die Produktion begann im Juli 2025 in Großbritannien. Neben Daisy Edgar-Jones und Esmé Creed-Miles als Elinor und Marianne Dashwood gehören Caitríona Balfe, George MacKay, Frank Dillane und Fiona Shaw zum zentralen Ensemble. Produziert wurde der Film von Tim Bevan und Eric Fellner von Working Title gemeinsam mit India Flint und Jo Wallett. Für die Produktionsfirma ist das Projekt die zweite Jane-Austen-Adaption in Zusammenarbeit mit Focus Features nach „Stolz und Vorurteil“ aus dem Jahr 2005 und „Emma“ von 2020.

„Stolz und Vorurteil“ von Joe Wright war für vier Oscars nominiert, darunter als bester Film. Bei „Sinn und Sinnlichkeit“ greift Working Title damit erneut auf einen Stoff zurück, der bereits mehrfach für Film und Fernsehen adaptiert wurde. Die bekannteste Kinofassung stammt von Ang Lee aus dem Jahr 1995 mit Emma Thompson, Kate Winslet, Hugh Grant und Alan Rickman. Die neue Version setzt dagegen mit Daisy Edgar-Jones und Esmé Creed-Miles auf eine jüngere Besetzung und erzählt Austens Geschichte erneut aus der Perspektive der beiden Dashwood-Schwestern.

Wissenswertes

Jane Austen veröffentlichte „Sinn und Sinnlichkeit“ zunächst anonym unter dem Hinweis „By a Lady“. Der Roman stellt die beiden Dashwood-Schwestern bewusst als Gegensätze gegenüber: Elinor steht für Zurückhaltung und Vernunft, Marianne für Emotionalität und spontane Entscheidungen. Die neue Verfilmung greift diese Grundkonstellation auf und konzentriert sich erneut auf Liebe, finanzielle Abhängigkeit und gesellschaftliche Erwartungen.

Kinostart

Der deutsche Kinostart ist für den 15. Oktober 2026 angesetzt.

Trailer

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Erstmals seit Ang Lees Verfilmung von 1995 kommt Jane Austens „Sinn und Sinnlichkeit“ wieder ins Kino – mit Daisy Edgar-Jones als Elinor Dashwood. Hinter der Kamera stehen zwei Frauen am Anfang ihrer Kinolaufbahn: Regisseurin Georgia Oakley legt nach ihrem Debüt „Blue Jean“ jetzt einen Kostümfilm vor, die australische Romanautorin Diana Reid schreibt ihr erstes Drehbuch. Und beide wollen die Epoche ausdrücklich nicht hübsch aussehen lassen.

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