No Good Men

Synopsis zu „No Good Men“

Naru (Shahrbanoo Sadat) arbeitet als einzige Kamerafrau beim Sender Kabul TV. Geprägt von ihren Erfahrungen ist sie überzeugt, dass es in Afghanistan keine verlässlichen Männer gibt. Kurz vor der Rückkehr der Taliban wird sie von dem Reporter Qodrat (Anwar Hashimi) auf einen Außendreh mitgenommen. Während der gemeinsamen Arbeit entsteht eine vorsichtige Nähe zwischen den beiden, die Narus feste Überzeugungen ins Wanken bringt. Vor dem Hintergrund zunehmender politischer Unsicherheit gerät sie in einen inneren Konflikt zwischen beruflicher Selbstbehauptung, persönlichem Misstrauen und der Frage, ob Nähe in einer von Angst bestimmten Realität möglich ist.

Produktionsnotizen

„No Good Men“ ist Drama der afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat, die in dem Film auch die Hauptrolle übernommen hat. Das Projekt entstand als internationale Co-Produktion zwischen Deutschland, Frankreich, Norwegen, Dänemark und Afghanistan.

Anwar Hashimi und Shahrbanoo Sadat in „No Good Men“ (© Virginie Surdej)
Anwar Hashimi und Shahrbanoo Sadat in „No Good Men“ (© Virginie Surdej)

Gedreht wurde unter anderem in Hamburg, wo die Stadtteile Wilhelmsburg und Rothenburgsort als Kulisse für Szenen dienten, die das Stadtbild von Kabul nachbilden. Weitere Drehorte lagen in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Die Dreharbeiten begannen Ende September 2024 und wurden im März 2025 abgeschlossen.

Das Drehbuch stammt von Sadat selbst, das Szenenbild verantwortete die Produktionsdesignerin Pegah Ghalambor. Mit dem Schauspieler Anwar Hashimi arbeitete die Regisseurin erneut zusammen, nachdem sie bereits bei früheren Projekten mit ihm kooperiert hatte.

Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und weist autobiografische Bezüge auf, die unter anderem auf Texten von Hashimi beruhen. Shahrbanoo Sadat lebt seit 2021 in Hamburg, nachdem sie Afghanistan infolge der Machtübernahme der Taliban verlassen musste.

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