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04.02.2026
Al Pacino enthüllt in seinen Memoiren, wie er durch einen betrügerischen Buchhalter sein komplettes Vermögen verlor und drastische berufliche Entscheidungen treffen musste. So sah sich die Schauspiellegende gezwungen, Rollen annehmen, die weit unter seinem Niveau lagen, wie die legendäre Film-Gurke „Jack & Jill“.
Alt-Superstar Al Pacino („Heat“, „Der Pate“) beschreibt in seinen kürzlich erschienenen Memoiren „Sonny Boy: Mein Leben“, wie er durch seinen Buchhalter sein gesamtes Vermögen verlor. Der Mann, der später wegen Betrugs für sieben Jahre ins Gefängnis musste, verwaltete Pacinos Finanzen und sorgte dafür, dass das Vermögen des Schauspielers von rund 50 Millionen Dollar auf null schrumpfte. Das berichtet „Variety“.
Im Jahr 2011 erhielt der heute 84-Jährige erste Warnungen, dass sein damaliger Buchhalter, der viele prominente Kunden betreute, nicht vertrauenswürdig sei. Der Oscar-Preisträger lebte damals auf großem Fuß und investierte hohe Summen in Luxusreisen und Immobilien, ohne dass sich sein Kontostand drastisch veränderte. Als er von einer Europareise nach Hause zurückkehrte, wurde ihm das Ausmaß seiner finanziellen Situation bewusst. „Ich hatte 50 Millionen und dann nichts mehr“, erinnert sich Pacino laut „Variety“ in dem Buch.
Verlust und Neuanfang
Pacino erklärt in „Sonny Boy“ auch, dass die Realität im Filmgeschäft anders aussieht, als es scheint: „Wenn du zehn Millionen Dollar für einen Film verdienst, bleiben dir nach Steuern, Anwälten und Agenten nur etwa 4,5 Millionen.“ Gleichzeitig trieb sein Lebensstil die Ausgaben in die Höhe. So zahlte Pacino allein für den Unterhalt eines Hauses, in dem er nicht einmal wohnte, 400.000 Dollar im Jahr.
Geldnot nötigt Al Pacino zu „Jack & Jill“
In seinen Siebzigern musste der Schauspieler schließlich einsehen, dass die großen Gagen der Vergangenheit nicht mehr zu erwarten waren. Er sah sich gezwungen, Rollen anzunehmen, die er früher abgelehnt hätte, wie die Hauptrolle in Dennis Dugans unterirdischem Klamauk „Jack & Jill“ mit Adam Sandler. „‚Jack & Jill‘ war der erste Film, den ich nach meinem finanziellen Ruin gemacht habe. Adam Sandler wollte mich, und sie haben mich gut bezahlt“, erklärt Pacino in seinen Memoiren. Es sei auch der einzige Film gewesen, der ihm damals angeboten wurde. Pacino weiter: „Ich liebe Adam, es war wunderbar, mit ihm zu arbeiten, und er ist ein guter Freund geworden. Außerdem ist er ein großartiger Schauspieler und ein toller Typ“. Auch Werbespots drehte der finanziell ruinierte Star damals gegen seine Überzeugung.
Vorträge gegen Geld
Pacino verkaufte auch eines seiner Anwesen und begann, Seminare und Vorträge an Universitäten und anderen Orten zu halten, für die er nie eine Gage verlangte. „Früher habe ich das einfach gemacht, um mit den Studenten zu sprechen. Jetzt, da ich pleite war, dachte ich mir: ‚Warum mache ich daraus nicht eine Einnahmequelle?‘“
Al Pacinos Buch „Sonny Boy: My Life“ ist ab sofort im Handel erhältlich.