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04.02.2026
Fede Alvarez und Disney bringen „Alien: Romulus“ ins Kino statt auf Hulu. Der Regisseur enthüllt, warum der Film vom Streamingdienst zu einem Kinostart wechselte und wie er die komplexe Mythologie des Franchise vereinen will.
„Alien: Romulus“, der neueste Film des „Alien“-Franchise, startete Mitte August weltweit erfolgreich in den Kinos, obwohl er ursprünglich für den US-Streamingdienst Hulu geplant war. Regisseur Fede Álvarez erklärte in einem Interview mit „Variety“, dass der Sci-Fi-Action-Horror 2022 als Projekt für Hulu angekündigt wurde, weil die Kinos während der Corona-Pandemie in einer schweren Krise steckten. Das ursprüngliche Abkommen wurde 2021 unterzeichnet, als die Kinolandschaft „völlig am Boden“ lag.
Die Kehrtwende: Entscheidung für die Leinwand
Trotz der ursprünglichen Planung für Hulu war der Film von Anfang an als ambitioniertes Projekt konzipiert, das Alvarez‘ großes Denken widerspiegelte. Diese Ambitionen führten letztlich dazu, dass der Verleiher Disney den Kurs änderte und „Alien: Romulus“ für einen Kinostart vorbereitete. Alvarez berichtet von der Reaktion seiner Crew, als er die Neuigkeiten verkündete: „Ich erinnere mich, dass ich allen mitteilte, dass unser Film ins Kino kommt, und es gab großen Jubel am Set. Sogar der Beleuchter freute sich, dass der Film im Kino läuft!“
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Vereinigung der „Alien“-Mythologie
Gemeinsam mit seinem langjährigen Partner Rodo Sayagues, mit dem er bereits bei „Evil Dead“ und den „Don’t Breathe“-Filmen zusammengearbeitet hatte, setzte Alvarez alles daran, die komplexe und oft verworrene Mythologie des „Alien“-Franchise in „Romulus“ zu vereinen. „Wir haben oft darüber gescherzt, dass wir wollten, dass dieser Film ‚der eine Ring ist, der sie alle verbindet‘“, sagt Alvarez in Anspielung auf den ikonischen Ring aus der „Herr der Ringe“-Trilogie.
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Alvarez hat sich bewusst gegen den Trend entschieden, nur bestimmte Teile des Franchise als wichtig zu erachten: „Ich wollte nicht den Weg gehen, dass nur diese Filme zählen. Das wäre respektlos gegenüber den Regisseuren, die so hart an den anderen Werken gearbeitet haben. Also sagte ich: ‚Wir müssen sie alle einbeziehen.‘.“