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04.02.2026
Das Thanksgiving-Wochenende 2025 sorgt für frischen Wind in den US-Kinocharts. Während Disneys „Zoomania 2“ ein gewaltiges Debüt liefert, behauptet sich „Wicked: Teil 2“ trotz des erwarteten Rückgangs auf bemerkenswerte Weise.
Die Kinocharts der USA vom 28. bis 30. November 2025 zeigen ein typisches Bild für das lange Thanksgiving-Wochenende: einen Mix aus starken Familienfilmen, moderaten Zweitwochenend-Einbrüchen und einer anhaltenden Marktbereinigung für die schwächelnden Genrefilme der vergangenen Wochen.
„Zoomania 2“ begeistert das Familienpublikum und startet mit 96,8 Millionen Dollar aus 4.000 Kinos. Der starke Durchschnitt von 24.200 Dollar pro Standort unterstreicht den Erfolg des Films. Auf die 5-Tages-Feiertags-Periode hat der Animationsfilm bereits 156 Millionen Dollar eingespielt.
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Damit liefert die Fortsetzung einen der besten Thanksgiving-Starts der vergangenen Jahre und katapultiert das Franchise nach neun Jahren Pause fulminant zurück ins Rampenlicht. Mit einem Budget von 150 Millionen Dollar ist der Start ein klarer Befreiungsschlag für Disney, das zuletzt mit schwankenden Animationsergebnissen zu kämpfen hatte.
Nach seinem überragenden Start fällt „Wicked: Teil 2“ um 57 Prozent ab – ein Rückgang, der für ein großes Musical im zweiten Wochenende durchaus normal ist. Mit 62,8 Millionen Dollar hält sich der Titel dennoch stark und steht nach zehn Tagen bereits bei 270,4 Millionen Dollar. Damit dürfte der Film problemlos die 300-Millionen-Marke im Laufe der nächsten Woche knacken.
Angesichts einer großen Fanbasis, hervorragender Feiertags-Multiplikatoren und eines perfekt platzierten Starttermins entwickelt sich das 150-Millionen-Dollar-Projekt von Universal immer mehr zu einem absoluten Saison-Highlight.
Nach einem ordentlichen Start zeigt „Die Unfassbaren 3 – Now You See Me” weiter echte Stabilität. Der Rückgang von nur 22 Prozent auf 7,0 Millionen Dollar ist der stärkste unter den Top 5 und bringt den Film nach drei Wochen auf solide 49,7 Millionen Dollar – allerdings ist das Budget von 90 Millionen Dollar zu hoch für eine Profitabilität allein schon in Nordamerika.
Auch der Sci-Fi-Actionfilm „Predator: Badlands“ zeigt mit einem Rückgang von 27 Prozent auf 4,8 Millionen Dollar einen relativ stabilen Feiertagsverlauf. Mit 85,0 Millionen Dollar nach vier Wochen verpasst der 105-Millionen-Dollar-Film die 100-Millionen-Marke weiterhin deutlich.
Die brutale Stephen-King-Neuinterpretation von „The Running Man“ mit Glenn Powell rutscht um 35 Prozent auf 3,7 Millionen Dollar. Nach drei Wochen steht das Remake bei 34,2 Millionen Dollar – ein Wert, der bei einem Budget von 110 Millionen Dollar eindeutig zu niedrig ist. Der Film ist gefloppt.