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04.02.2026
„Wicked: Teil 2“ startet mit einem gigantischen Debüt und dominiert die US-Kinocharts. Währenddessen kämpfen mehrere Vorwochenstarter mit teils heftigen Einbrüchen.
Die US-Kinocharts vom 21. bis 23. November 2025 stehen ganz im Zeichen von „Wicked: Teil 2“. Die Musical-Verfilmung liefert nicht nur den mit Abstand größten Start dieses Herbstes ab, sondern markiert zugleich einen der besten November-Starts aller Zeiten und den zweitbesten Start des Jahres (nach „Ein Minecraft Film“ mit 162,8 Millionen Dollar). Gleichzeitig geraten mehrere große Titel der Vorwochen weiter ins Straucheln – die Konkurrenz kann mit der Wucht des Musical-Films schlicht nicht mithalten.
Mit 150 Millionen Dollar aus beeindruckenden 4.115 Kinos trifft Universals Fortsetzung punktgenau den Nerv des US-Feiertagspublikums. Die Mischung aus Fantasy, Musikfilm und Blockbuster-Inszenierung erweist sich erneut als Kassenschlager: Schon der erste Teil war ein globaler Hit (weltweites Einspiel: 758,7 Millionen Dollar), doch Teil 2 legt nun einen noch spektakuläreren Start hin und belebt den gesamten November.
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Das Budget von 150 Millionen Dollar wirkt angesichts des starken Auftakts gut investiert. Entscheidend wird nun sein, ob der Film vom Thanksgiving- und Weihnachtsgeschäft profitieren kann – die ersten Zeichen sprechen eindeutig dafür. Hohe Saal-Auslastungen und ein Durchschnitt von 36.452 Dollar pro Kino unterstreichen die enorme Nachfrage.
Das Heist-Sequel „Die Unfassbaren 3 - Now You See Me“ rutscht in seiner zweiten Woche um 57 Prozent auf 9,1 Millionen Dollar, bleibt mit inzwischen 36,8 Millionen Dollar Gesamtumsatz aber im Rahmen der Erwartungen – wenn auch weit unter den früheren Höhen des Franchise.
Mit einem Budget von 90 Millionen Dollar benötigt der Film starke Feiertags-Multiplikatoren, um die Kosten wieder einzuspielen, was sowieso nur über eine gute internationale Performance geht.
„Predator: Badlands“ bleibt blutig, erholt sich aber etwas: Mit einem Rückgang von 51 Prozent auf 6,3 Millionen Dollar erreicht der Sci-Fi-Actioner Platz 3. Zwar ist dies kein Grund zur Freude, aber auch kein völliger Absturz. Mit einem Gesamtstand von 76,3 Millionen Dollar wird der Film mutmaßlich die 100-Millionen-Marke verpassen. Da wiegen die hohen Produktionskosten von 105 Millionen Dollar schwer.
Der schwierige Start von „The Running Man“ setzt sich fort: Paramounts brutale Sci-Fi-Neuinterpretation stürzt um satte 65 Prozent auf 5,8 Millionen Dollar ab und landet auf Platz 4. Nach zwei Wochen steht das Stephen-King-Remake bei mageren 27,0 Millionen Dollar. Bei Produktionskosten von 110 Millionen Dollar liegt dieser Wert deutlich unter den Erwartungen.
Mit 3,3 Millionen Dollar aus 1.925 Kinos startet die warmherziges Dramedy „Rental Family“ mit Brendan Fraser auf Rang 5 – ein solider Start für einen Titel dieser Größenordnung. Der Film dürfte vor allem über positive Kritiken und das Arthouse-Publikum im Dezember an Zugkraft gewinnen. Im Oscar-Rennen soll „Rental Family“ auch eine Rolle spielen.
Der finnische Rache-Actionfilm „Sisu: Road To Revenge“ erzielte mit 2,6 Millionen Dollar aus 2.222 Kinos einen passablen Start – bei einem Budget von 12 Millionen Dollar.