US-Kinocharts: „Wicked: Teil 2“ mit zweitbestem Start des Jahres 24.11.2025

„Wicked: Teil 2“ startet mit einem gigantischen Debüt und dominiert die US-Kinocharts. Währenddessen kämpfen mehrere Vorwochenstarter mit teils heftigen Einbrüchen.

Die US-Kinocharts vom 21. bis 23. November 2025 stehen ganz im Zeichen von „Wicked: Teil 2“. Die Musical-Verfilmung liefert nicht nur den mit Abstand größten Start dieses Herbstes ab, sondern markiert zugleich einen der besten November-Starts aller Zeiten und den zweitbesten Start des Jahres (nach „Ein Minecraft Film“ mit 162,8 Millionen Dollar). Gleichzeitig geraten mehrere große Titel der Vorwochen weiter ins Straucheln – die Konkurrenz kann mit der Wucht des Musical-Films schlicht nicht mithalten.

„Wicked: Teil 2“ entfesselt einen 150-Millionen-Dollar-Zauberstart

Mit 150 Millionen Dollar aus beeindruckenden 4.115 Kinos trifft Universals Fortsetzung punktgenau den Nerv des US-Feiertagspublikums. Die Mischung aus Fantasy, Musikfilm und Blockbuster-Inszenierung erweist sich erneut als Kassenschlager: Schon der erste Teil war ein globaler Hit (weltweites Einspiel: 758,7 Millionen Dollar), doch Teil 2 legt nun einen noch spektakuläreren Start hin und belebt den gesamten November.

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Das Budget von 150 Millionen Dollar wirkt angesichts des starken Auftakts gut investiert. Entscheidend wird nun sein, ob der Film vom Thanksgiving- und Weihnachtsgeschäft profitieren kann – die ersten Zeichen sprechen eindeutig dafür. Hohe Saal-Auslastungen und ein Durchschnitt von 36.452 Dollar pro Kino unterstreichen die enorme Nachfrage.

„Die Unfassbaren 3 - Now You See Me“ verliert 57 Prozent

Das Heist-Sequel „Die Unfassbaren 3 - Now You See Me“ rutscht in seiner zweiten Woche um 57 Prozent auf 9,1 Millionen Dollar, bleibt mit inzwischen 36,8 Millionen Dollar Gesamtumsatz aber im Rahmen der Erwartungen – wenn auch weit unter den früheren Höhen des Franchise.

Mit einem Budget von 90 Millionen Dollar benötigt der Film starke Feiertags-Multiplikatoren, um die Kosten wieder einzuspielen, was sowieso nur über eine gute internationale Performance geht.

„Predator: Badlands“ wird 100-Millionen-Marke verpassen

Predator: Badlands“ bleibt blutig, erholt sich aber etwas: Mit einem Rückgang von 51 Prozent auf 6,3 Millionen Dollar erreicht der Sci-Fi-Actioner Platz 3. Zwar ist dies kein Grund zur Freude, aber auch kein völliger Absturz. Mit einem Gesamtstand von 76,3 Millionen Dollar wird der Film mutmaßlich die 100-Millionen-Marke verpassen. Da wiegen die hohen Produktionskosten von 105 Millionen Dollar schwer.

„The Running Man“ verliert fast zwei Drittel

Der schwierige Start von „The Running Man“ setzt sich fort: Paramounts brutale Sci-Fi-Neuinterpretation stürzt um satte 65 Prozent auf 5,8 Millionen Dollar ab und landet auf Platz 4. Nach zwei Wochen steht das Stephen-King-Remake bei mageren 27,0 Millionen Dollar. Bei Produktionskosten von 110 Millionen Dollar liegt dieser Wert deutlich unter den Erwartungen.

Oscar-Film „Rental Family“ kommt mittelmäßig aus Startlöchern

Mit 3,3 Millionen Dollar aus 1.925 Kinos startet die warmherziges Dramedy „Rental Family“ mit Brendan Fraser auf Rang 5 – ein solider Start für einen Titel dieser Größenordnung. Der Film dürfte vor allem über positive Kritiken und das Arthouse-Publikum im Dezember an Zugkraft gewinnen. Im Oscar-Rennen soll „Rental Family“ auch eine Rolle spielen.

„Sisu: Road To Revenge“ eröffnet auf Platz 6

Der finnische Rache-Actionfilm „Sisu: Road To Revenge“ erzielte mit 2,6 Millionen Dollar aus 2.222 Kinos einen passablen Start – bei einem Budget von 12 Millionen Dollar.

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