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04.02.2026
In den US-Kinocharts vom 10. bis 12. Oktober 2025 sorgt ein Science-Fiction-Film nicht für die erhoffte Furore: „Tron: Ares“, der neueste Teil der beliebten „Tron“-Reihe, setzt sich zwar an die Spitze der Charts, bleibt aber hinter den Erwartungen zurück.
Mit einer Eröffnungsbilanz von 33,2 Millionen Dollar aus 4.000 Kinos erobert „Tron: Ares“ die Spitzenposition der US-Kinocharts und liegt damit unter den Erwartungen der Box-Office-Analysten, die mit einem Start zwischen 40 und 50 Millionen Dollar kalkuliert hatten. Das stattliche Produktionsbudgets von 180 Millionen Dollar erweist sich hier als extreme Herausforderung. Den Erwartungen der Studioverantwortlichen zufolge muss der Film weiterhin stark performen, insbesondere auf internationalen Märkten, um eine solide Profitabilität zu erreichen.
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Ebenfalls neu auf Platz zwei folgt „Der Hochstabler – Roofman“ mit Channing Tatum. Das Krimi-Drama über einen geschickten Hochstapler zieht mit einem Einspiel von 8,1 Millionen Dollar aus 3.362 Kinos in die nordamerikanischen Kinos ein. Bei einem Produktionsbudget von nur 19 Millionen Dollar erweist sich der Start als solide.
Der satirische Action-Thriller „One Battle After Another“, der bereits in der Vorwoche auf Platz zwei rangierte, verzeichnet einen Rückgang um 38 Prozent und spielt am dritten Wochenende 6,8 Millionen Dollar ein. Mit insgesamt 54,6 Millionen Dollar bleibt der ausschließlich in IMAX gezeigte Film von Regisseur Paul Thomas Anderson weiterhin international unter Druck. Allein in Nordamerika ist das hohe Produktionsbudget von 130 Millionen Dollar nicht mehr einzuspielen. Aktuell liegt „One Battle After Another“ weltweit bei 138 Millionen Dollar – der Weg bis zur Gewinnschwelle (ca. 260 Millionen Dollar) ist weit.
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Auf Platz vier folgt die Animationsadaption „Gabby's Dollhouse: Der Film“. Der Familienfilm verzeichnet am dritten Wochenende einen Rückgang von 35 Prozent auf 3,5 Millionen Dollar, was ein stabiles Ergebnis darstellt. Mit einer Gesamteinspielung von 26,5 Millionen Dollar bei Produktionskosten von 32 Millionen Dollar bleibt der Film in einem akzeptablen Bereich und profitiert weiterhin von den jüngeren Zuschauergruppen.
Den fünften Platz belegt der Neuzugang „Soul On Fire“, ein spirituell angehauchtes Drama, mit 2,8 Millionen Dollar aus 1.720 Kinos. Trotz des bescheidenen Starts könnte der Film in den kommenden Wochen durch starke Mundpropaganda und positive Kritiken für einen Aufschwung sorgen. Das Budget beträgt nur drei Millionen Dollar.