US-Kinocharts: „Thunderbolts“ startet ordentlich, aber hinter Erwartungen 05.05.2025

Die US-Kinocharts starten actionreich in den Mai: Marvels „Thunderbolts“ dominiert, „Blood & Sinners“ bleibt stark und „Minecraft“ kratzt an der 400-Millionen-Dollar-Marke.

Das erste Mai-Wochenende markiert den Beginn der Blockbuster-Saison an den nordamerikanischen Kinokassen: Mit einem Start unter den Prognosen der Analysten setzt sich Marvels „Thunderbolts“ souverän an die Spitze.

Mit einem geschätzten Einspiel von 76,0 Millionen Dollar von Freitag bis Sonntag legt der neueste Beitrag aus dem Marvel-Universum einen durchwachsenen Start hin. „Thunderbolts“ versammelt eine Gruppe von Antihelden wie Yelena Belova (Florence Pugh), Bucky Barnes (Sebastian Stan) und Red Guardian (David Harbour). Der Film läuft in 4.330 Kinos und erzielt einen guten Kopienschnitt von 17.551 Dollar pro Standort.

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Trotz der hohen Produktionskosten von 180 Millionen Dollar dürfte der Film mit diesem Start auf einem guten Weg in die Gewinnzone sein - vorausgesetzt, das Interesse bleibt in den kommenden Wochen stabil. Von den überragenden Zahlen der „Avengers“-Reihe ist auch „Thunderbolts“ weit entfernt.

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„Blood & Sinners“ bleibt stabil - knapp 180 Millionen insgesamt

Nach zwei Wochen an der Spitze rutscht der düstere Mystery-Thriller „Blood & Sinners“ auf den zweiten Platz ab, bleibt aber mit 33,0 Millionen Dollar stabil. Das Minus von 28 Prozent ist für das dritte Wochenende bemerkenswert moderat - vor allem angesichts der starken Konkurrenz von „Thunderbolts“. Der Vampir-Thriller von Ryan Coogler mit Michael B. Jordan hat inzwischen 179,7 Millionen Dollar eingespielt und damit sein Budget von 90 Millionen Dollar fast verdoppelt. Damit entwickelt sich der Film nicht nur künstlerisch, sondern auch wirtschaftlich zum Überflieger des Frühjahrs.

„Ein Minecraft Film“ bleibt ein Phänomen - 400-Millionen-Marke in Sicht

Trotz eines Rückgangs von fast 40 Prozent hält sich der familienfreundliche Animations-Live-Action-Blockbuster „Ein Minecraft Film“ mit weiteren 13,7 Millionen Dollar auf dem dritten Platz. Damit liegt das nordamerikanische Einspielergebnis nun bei 398,2 Millionen Dollar - die magische 400-Millionen-Dollar-Grenze dürfte in wenigen Tagen fallen. Damit ist der 150 Millionen Dollar teure Film größte Erfolg des Jahres.

„The Accountant 2“ bricht deutlich ein

Auf Platz vier folgt die Fortsetzung des Thriller-Hits von 2016, „The Accountant 2“, mit 9,5 Millionen Dollar - ein sattes Minus von über 61 Prozent gegenüber der Vorwoche. Trotz eines soliden Starts scheint es dem Film schwer zu fallen, das Publikum dauerhaft an sich zu binden. Das Gesamtergebnis nach zwei Wochen liegt bei 41,2 Millionen Dollar, was angesichts eines Budgets von 80 Millionen Dollar eher mittelmäßig ist. Ob der Film langfristig profitabel sein wird, hängt nun stark vom internationalen Markt und den kommenden Wochen ab.

„Until Dawn“ rutscht weiter ab

Weniger erfreulich ist die Entwicklung des Horrorfilms „Until Dawn“. Mit nur noch 3,8 Millionen Dollar fiel der Film auf den fünften Platz zurück - ein Minus von 52,5 Prozent. Zwar war das Budget mit 15 Millionen Dollar vergleichsweise niedrig, doch mit einem aktuellen Gesamtergebnis von 14,4 Millionen Dollar liegt die bisherige Performance im Genre-Mittelfeld.

„The Amateur“ auf Talfahrt

Der Agenten-Thriller „The Amateur“ generierte 1,8 Millionen Dollar und fuhr ein Minus von 51 Prozent ein. Das reicht für Platz sechs – einen Rang besser als in der Vorwoche. Insgesamt liegt der Film mit Rami Malek bei 36,9 Millionen Dollar – bei einem Budget von 50 Millionen Dollar.

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