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04.02.2026
Auch am dritten Juli-Wochenende behauptet sich der neue „Superman“-Film an der Spitze der US-Kinocharts, wenn auch mit deutlichem Rückgang. Gleichzeitig bringen drei Neueinsteiger frischen Wind in das Ranking.
Nach dem imposanten Auftakt in der Vorwoche verliert „Superman“ erwartungsgemäß an Tempo, bleibt aber klar auf Kurs. Mit einem Wochenendeinspiel vom 11. bis 13. Juli 2025 von 58,5 Millionen Dollar (-53 Prozent) aus 4.275 Kinos verteidigt das DC-Reboot problemlos Platz eins der US-Kinocharts. Damit liegt der Comic-Film bereits bei einem kumulierten Gesamteinspiel von 236,2 Millionen Dollar – und das nur zehn Tage nach dem Start.
Zwar ist ein Rückgang von mehr als 50 Prozent für große Blockbuster typisch, dennoch dürfte man bei Warner Bros. zufrieden sein. Bei einem Produktionsbudget von 225 Millionen Dollar ist ein profitabler Lauf weiterhin realistisch, insbesondere mit Blick auf die internationale Performance, die in den kommenden Wochen zunehmend an Bedeutung gewinnen dürfte.
„Jurassic World: Die Wiedergeburt“ bleibt stabil
Universal Pictures kann sich ebenfalls über Konstanz freuen: „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ sichert sich mit 23,7 Millionen Dollar den zweiten Platz. Der Rückgang um 41 Prozent ist moderat und zeigt, dass das Dino-Franchise weiterhin stark im Kino performt. Nach drei Wochen steht der Film in Nordamerika nun bei 276,5 Millionen Dollar – und damit bereits deutlich über seinem Budget von 180 Millionen Dollar.
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Ein Einspiel von über 300 Millionen Dollar scheint zum Greifen nah, womit der Film langfristig zu den erfolgreicheren Sommer-Blockbustern 2025 zählen dürfte.
Horror-Comeback: „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ mit solidem Start
Auf Rang drei meldet sich ein Klassiker des Teen-Horrors mit einem Reboot zurück: „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ feiert mit 12,8 Millionen Dollar aus 3.206 Kinos einen ordentlichen Start. Mit einem durchschnittlichen Kopienschnitt von 3.978 Dollar bleibt der Film zwar hinter den Großen des Wochenendes zurück, überzeugt aber angesichts seines vergleichsweise geringen Budgets von 18 Millionen Dollar.
„Die Schlümpfe” erobern das Familienpublikum
Paramounts neuer Versuch, das Schlumpf-Franchise zu beleben, gelingt nur mäßig: „Die Schlümpfe – Der große Kinofilm“ erzielt zum Start 11,1 Millionen Dollar aus 3.504 Kinos. Der Familienfilm holt damit Platz vier in den Charts und spricht vor allem ein jüngeres Publikum an.
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Der Start liegt am unteren Ende des erwartbaren Bereichs, doch mit einem Produktionsbudget von 58 Millionen Dollar muss der Film auf lange Sicht international punkten. Bei Familienfilmen sind gute Haltequoten entscheidend, und der anstehende Sommerferienbeginn in vielen US-Bundesstaaten könnte sich noch als Vorteil erweisen.
„F1“ hält sich wacker
Der Motorsportfilm „F1” mit Brad Pitt verliert zwar einen weiteren Platz, zeigt sich mit 9,9 Millionen Dollar (-24 Prozent) aber überraschend stabil. Nach vier Wochen steht das Sportdrama bei insgesamt 153,9 Millionen Dollar und nähert sich damit weiter der Marke von 200 Millionen Dollar, die ebenfalls dem Budget entspricht.
Zwar muss der Film seinen Weg in die Gewinnzone international gehen, doch die langsame, aber kontinuierliche Performance zeigt: Das Interesse an dieser ungewöhnlichen Mischung aus Drama, Technik und Starpower bleibt bestehen.
„Drachenzähmen leicht gemacht“ wird zur Boxoffice-Konstante
Die Realverfilmung von „Drachenzähmen leicht gemacht“ erzielt auch in der sechsten Woche respektable 5,4 Millionen Dollar (-32 Prozent) und kommt damit in Nordamerika auf insgesamt 250,8 Millionen Dollar. Damit ist der Film längst profitabel und dürfte in die Reihe jener Titel eingehen, die ohne großes Aufsehen zu großen Gewinnern wurden.