US-Kinocharts: „Karate Kid: Legends“ startet okay – „Lilo & Stitch“ weiterhin Nr. 1 02.06.2025

Die US-Kinocharts vom Wochenende des 30. Mai bis 1. Juni 2025 zeigen: Disneys Live-Action-Remake „Lilo & Stitch“ bleibt auch in der zweiten Woche unangefochten an der Spitze, während der Neustart „Karate Kid: Legends“ mit Nostalgie-Faktor ein solides Debüt hinlegt.

Mit weiteren 63,0 Millionen Dollar aus 4.410 nordamerikanischen Kinos bleibt „Lilo & Stitch” auch an seinem zweiten Wochenende der unangefochtene Spitzenreiter der US-Kinocharts. Zwar entspricht das einem Rückgang von 57 Prozent im Vergleich zur Startwoche, angesichts der bereits beeindruckenden Gesamteinnahmen von 280,1 Millionen Dollar in nur zehn Tagen ist das Ergebnis für Disney jedoch weiterhin herausragend.

Die anhaltende Familienfreundlichkeit des Films, gepaart mit einem geschickt eingesetzten Nostalgiefaktor und einer überzeugenden CGI-Umsetzung, scheint ein breites Publikum anzusprechen. Dass der Film das ursprüngliche Animationsoriginal aus dem Jahr 2002 mit 145,8 Millionen Dollar Einspielergebnis bereits deutlich überholt hat, unterstreicht die Wirkungskraft dieses Remakes.

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Mit einem Produktionsbudget von nur 100 Millionen Dollar ist „Lilo & Stitch” bereits jetzt auf dem besten Weg, sich als eine der profitabelsten Realverfilmungen Disneys der vergangenen Jahre zu etablieren.

„Lilo & Stitch“ (© Walt Disney)
„Lilo & Stitch“ (© Walt Disney)

„Mission: Impossible – The Final Reckoning“

Platz zwei geht erneut an „Mission: Impossible – The Final Reckoning“, das in seiner zweiten Woche Federn lassen muss. Teil 8 des Agenten-Franchise spielte 27,3 Millionen Dollar aus 3.861 Kinos ein, was einem Rückgang von 57 Prozent gegenüber dem Startwochenende entspricht.

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Damit steht das Gesamteinspiel in den USA und Kanada bei 122,6 Millionen Dollar. Angesichts des gigantischen Budgets von 400 Millionen Dollar dürfte dieses Ergebnis keine Jubelstürme bei Paramount hervorrufen. Zwar setzen die Verantwortlichen stark auf das internationale Box Office, wo die Reihe traditionell gut läuft, doch für das große Finale einer so ikonischen Actionreihe wirkt das US-Ergebnis eher durchwachsen. Den besten Wert in Nordamerika erziele 2018 „Mission: Impossible – Fallout“ mit 220,2 Millionen Dollar. Der „Final Reckoning“-Vorgänger „Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil 1“ kam auf 172,1 Millionen.

„Karate Kid: Legends“ mit respektablem Start

Als stärkster Neueinsteiger der Woche sichert sich „Karate Kid: Legends” mit 21 Millionen Dollar aus 3.809 Kinos Platz drei der Charts. Für Sony Pictures ist das ein ordentlicher Start, insbesondere bei einem vergleichsweise moderaten Budget von 40 Millionen Dollar - wenn auch hinter den Erwartungen der Analysten.

Der Film knüpft lose an die Originalfilme an und bietet eine Mischung aus klassischen Martial-Arts-Elementen, Coming-of-Age-Momenten und modernen Inszenierungstechniken. Ob er an den Kultstatus der Vorlagen anknüpfen kann, bleibt abzuwarten. Das Startwochenende deutet jedoch auf eine solide Grundlage für weiteres Wachstum hin – insbesondere, wenn das junge Publikum anspringt.

„Final Destination 6: Bloodlines“ bleibt stabil

Der Horror-Thriller „Final Destination 6: Bloodlines“ zeigt in seiner dritten Woche eine relativ stabile Performance. Mit einem Rückgang von 44 Prozent und einem Einspielergebnis von 10,8 Millionen Dollar aus 3.134 Kinos hält sich der Film überraschend gut – besonders für das Horrorgenre, das typischerweise steilere Rückgänge verzeichnet.

Mit insgesamt 111,7 Millionen Dollar nach drei Wochen liegt der sechste Teil der langlebigen Reihe weiterhin klar auf Erfolgskurs – insbesondere in Relation zum Produktionsbudget von rund 50 Millionen Dollar. Der Retro-Hype scheint sich zwar leicht abzukühlen, aber das Franchise hat offenbar noch genug Zugkraft, um weitere Wochen in den Top Ten zu verbringen.

Horror-Thriller „Bring Her Back“ startet solide

Auf Platz fünf startet mit „Bring Her Back” ein weiterer Neuzugang aus dem Hause A24. Der psychologische Horror-Thriller nimmt zum Auftakt 7,1 Millionen Dollar ein und startet damit respektabel, besonders angesichts der limitierten Auswertung in 2.449 Kinos und eines geringen Budgets von nur 15 Millionen Dollar.

„Blood & Sinners“ zeigt weiterhin Ausdauer

Der von Ryan Coogler inszenierte Mystery-Thriller „Blood & Sinners“ hält sich auch in seiner siebten Woche in den Charts. Mit 5,3 Millionen Dollar bei einem moderaten Rückgang von 39 Prozent und einem aktuellen Gesamteinspiel von 267,1 Millionen Dollar bleibt der Warner-Film ein Paradebeispiel für langfristigen Erfolg im Blockbuster-Markt.

Mit einem Budget von 90 Millionen Dollar ist der Film längst in der Gewinnzone und demonstriert, dass auch abseits von Franchises große Publikumserfolge möglich sind – vorausgesetzt, die Mischung aus Spannung, Stil und Substanz stimmt.

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