US-Kinocharts: „Mission: Impossible – The Final Reckoning“ startet nur solide, aber „Lilo & Stitch“ überragend 26.05.2025

Die US-Kinocharts vom Wochenende des 23. bis 25. Mai 2025 stehen ganz im Zeichen zweier Neustarts, die für ordentlich Wirbel sorgen. Allen voran begeistert die Realverfilmung „Lilo & Stitch“ aus dem Hause Disney, aber auch „Mission: Impossible – The Final Reckoning“ legt einen ordentlichen Start hin.

Die Mischung aus Nostalgie, Familienunterhaltung und modernem CGI-Charme hat offensichtlich den Nerv des Publikums getroffen. Disneys Live-Action-Remake „Lilo & Stitch“ hat mit 145,5 Millionen Dollar aus 4.410 Kinos den klaren Spitzenplatz in den nordamerikanischen Kinocharts erobert. Mit einem für Blockbuster-Verhältnisse überschaubaren Budget von 100 Millionen Dollar ist der Film von Disney bereits nach dem ersten Wochenende auf dem Weg zum Mega-Erfolg.

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Die gelungene Balance zwischen Originaltreue und modernen Elementen dürfte maßgeblich zum Hype beigetragen haben. Auch die Familienfreundlichkeit zahlt sich erneut aus. Damit hat der neue „Lilo & Stitch“-Film das Animationsoriginal aus dem Jahr 2002 bereits nach vier Tagen Spielzeit in Nordamerika überholt.

„Mission: Impossible – The Final Reckoning“ mit solidem Debüt

Mit einiger Spannung wurde auch der Start von „Mission: Impossible – The Final Reckoning” erwartet, dem angeblich letzten Teil der langlebigen Action-Reihe. 63 Millionen Dollar aus 3.857 Kinos markieren ein solides, wenn auch nicht überragendes Ergebnis. Mit einem Kopienschnitt von 16.333 Dollar belegt der Film Platz zwei.

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Angesichts des exorbitanten Budgets von 400 Millionen Dollar reicht dieses US-Ergebnis jedoch allein nicht aus, um beruhigt zu sein. Fox/Paramount setzt hier klar auf das internationale Box Office, insbesondere auf die asiatischen Märkte, in denen Tom Cruise erfahrungsgemäß gut abschneidet. Dennoch wirkt der Start für ein finales Kapitel etwas verhalten – auch, weil die Konkurrenz durch „Lilo & Stitch” größer war als erwartet.

International ist „Mission: Impossible – The Final Reckoning” dagegen besser aus den Startlöchern gekommen: Bisher wurden 204 Millionen Dollar eingespielt. „Lilo & Stitch” liegt nach den ersten Tagen bereits bei 341,7 Millionen Dollar.

„Final Destination: Bloodlines“ mit starkem Rückgang

Der Horrorhit der Vorwoche rutscht deutlich ab: „Final Destination 6: Bloodlines“ verliert nach seinem grandiosen Start ganze 62 Prozent und landet mit 19,7 Millionen Dollar auf Rang drei. Das ist ein typischer Rückgang für das Genre. Mit einem Zehn-Tages-Gesamteinspiel von 89,8 Millionen Dollar bleibt der sechste Teil der Reihe dennoch ein großer Erfolg für Warner Bros., insbesondere im Vergleich zum moderaten Budget von 50 Millionen Dollar. Der anfangs starke Retro-Hype scheint sich jedoch nun abzukühlen.

„Thunderbolts“ fällt zurück, hält sich aber wacker

Auf Platz vier folgt Marvels „Thunderbolts“, der mit 9,2 Millionen Dollar und einem Rückgang von 45 Prozent weiterhin relativ stabil performt – vor allem im Vergleich zu anderen MCU-Titeln der vergangenen Jahre.

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In der vierten Woche steht der Ensemblefilm nun bei einem Gesamtumsatz von 171,4 Millionen Dollar in den USA und Kanada. Dieses Ergebnis ist angesichts des Produktionsbudgets von 180 Millionen Dollar zwar solide, aber nicht spektakulär.

„Blood & Sinners“ zeigt erneut starke Ausdauer

Auf dem fünften Rang bestätigt „Blood & Sinners” einmal mehr seine beeindruckende Langlebigkeit. Mit 8,8 Millionen Dollar und einem moderaten Rückgang von 42 Prozent behauptet sich der Mystery-Thriller von Ryan Coogler weiterhin erfolgreich im oberen Drittel der Charts. Nach sechs Wochen Laufzeit steht der Warner-Titel bei 256,5 Millionen Dollar – ein sensationelles Ergebnis für einen Film mit einem Budget von 90 Millionen Dollar.

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