
„Avatar 4“ und „Avatar 5“ beleuchten Ursprung des Avatar-Programms
04.02.2026
Der Sci-Fi-Thriller „Mercy“ nutzt ein konkurrenzarmes Januarwochenende und steigt an die Spitze der US-Kinocharts ein. Während „Avatar: Fire And Ash“ deutlich verliert, bestätigen stabile Langläufer und starke Rückgänge die fortschreitende Marktberuhigung.
Das US-Kinowochenende vom 23. bis 25. Januar 2026 markiert endgültig den Übergang vom starken Jahresauftakt in die ruhigere Phase des Wintergeschäfts. Nach dem Ende der Feiertage und dem Abflauen des Eventpublikums bewegen sich die Umsätze nun auf einem deutlich niedrigeren, aber stabilen Niveau. In diesem Umfeld kommt es an der Spitze zu einem Wechsel – weniger als Ausdruck außergewöhnlicher Stärke, sondern vielmehr als Resultat einer deutlich gesunkenen Einstiegshürde.
Mit 11,1 Millionen Dollar aus 3.468 Kinos setzt sich „Mercy“ (mit Chris Pratt und Rebecca Ferguson) an die Spitze der US-Kinocharts. Der Start erfolgt in einem Markt ohne neue Blockbuster und mit spürbar nachlassender Dynamik der bisherigen Spitzenreiter, was dem Film ein günstiges Umfeld verschafft.
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Der Kopienschnitt von rund 3.200 Dollar bewegt sich im soliden, aber nicht überdurchschnittlichen Bereich. Für den 60 Millionen Dollar teuren futuristischen Thriller stellt das Ergebnis einen ordentlichen Auftakt dar, der jedoch keine außergewöhnliche Publikumsresonanz signalisiert. Vielmehr unterstreicht der Start, wie niedrig die Umsatzschwelle für Platz eins an einem schwach besetzten Januarwochenende derzeit liegt.
Nach fünf Wochen an der Chartspitze muss „Avatar: Fire And Ash“ erstmals die Führung abgeben und rutscht auf Rang zwei. Am sechsten Wochenende erzielt das Science-Fiction-Epos 7,0 Millionen Dollar, was einem kräftigen Rückgang von 52 Prozent entspricht.
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Der Verlust fällt hoch aus, ist jedoch weniger als strukturelle Schwäche zu interpretieren denn als Folge der nun vollständig abgeschlossenen Ferienzeit sowie der außergewöhnlich starken Vorwochen. Mit einem nordamerikanischen Gesamteinspiel von 378,5 Millionen Dollar bleibt der Film weiterhin das kommerzielle Schwergewicht des bisherigen Kinojahres.
Auf Platz drei behauptet sich „Zoomania 2“, der auch im neunten Wochenende seine bemerkenswerte Ausdauer unter Beweis stellt. Mit 5,7 Millionen Dollar und einem Rückgang von 38 Prozent zeigt das Animationssequel weiterhin eine für Familienfilme typische Stabilität. Das nordamerikanische Gesamteinspiel steigt auf 401,4 Millionen Dollar, womit der 150-Millionen-Dollar-Film eine weitere bedeutende Umsatzmarke überschreitet.
Auf Rang vier bleibt „The Housemaid“ weiterhin bemerkenswert präsent. Der Erotik-Thriller erzielt am sechsten Wochenende 4,2 Millionen Dollar, verliert dabei jedoch 51 Prozent gegenüber der Vorwoche – ein Rückgang, der im Genrevergleich als marktüblich gilt. Mit nun 115,5 Millionen Dollar nordamerikanischem Gesamteinspiel bestätigt sich der 35 Millionen Dollar teure Film als einer der nachhaltigsten Überraschungserfolge der Saison.
Den stärksten Rückgang des Wochenendes verzeichnet „28 Years Later: The Bone Temple“, der auf Platz fünf zurückfällt. Am zweiten Wochenende kommen lediglich 3,6 Millionen Dollar hinzu – ein drastischer Einbruch von 71 Prozent.
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Trotz unveränderter Präsenz in 3.506 Kinos bricht der Kopienschnitt deutlich ein, was auf eine schwache Publikumsbindung hindeutet – trotz herausragender Qualität. Das nordamerikanische Gesamtergebnis liegt nach zehn Tagen bei lediglich 20,8 Millionen Dollar. Für das 63 Millionen Dollar teure Horror-Sequel entwickelt sich der Kinostart damit zunehmend problematisch.