
„Scary Movie“-Reihe: Einspielergebnisse, Budgets und Besucherzahlen aller Filme
04.06.2026
„Backrooms“ gelingt mit über 81 Millionen Dollar der erfolgreichste Kinostart in der Geschichte von A24. Während der Horrorfilm die US-Kinos dominiert, bricht „Star Wars: The Mandalorian And Grogu“ bereits am zweiten Wochenende massiv ein.
Der US-Kinomarkt hat am Wochenende vom 29. bis 31. Mai 2026 einen seiner größten Überraschungserfolge des Jahres erlebt. Ausgerechnet der günstig produzierte Horrorfilm „Backrooms“ entwickelt sich zum neuen Horror-Phänomen an den Kinokassen und beschert A24 den mit Abstand erfolgreichsten Kinostart der Studio-Geschichte. Gleichzeitig zeigt sich erneut, wie schwierig es selbst große Franchise-Marken derzeit haben, ihr Publikum langfristig im Kino zu halten.
Mit rund 81,5 Millionen Dollar aus 3.442 Kinos gelingt „Backrooms“ der Sprung auf Platz eins der US-Kinocharts. Der Horrorfilm mit Chiwetel Ejiofor, Renate Reinsve und Mark Duplass erzielt dabei einen starken Schnitt von 23.665 Dollar pro Standort und setzt einen neuen Startrekord für A24. Der bisherige Rekord des Studios lag bei 25,5 Millionen Dollar für „Civil War“ im Jahr 2024.
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Der lediglich rund 10 Millionen Dollar teure Film hat mit weltweit bereits 118 Millionen Dollar Einspiel seine Kosten schon nach wenigen Tagen um ein Vielfaches wieder eingespielt. Vor allem das junge Publikum sorgte für den Durchbruch. 86 Prozent der Zuschauer waren jünger als 35 Jahre, fast die Hälfte sogar unter 21.
Regisseur Kane Parsons schreibt damit ebenfalls Geschichte: Mit gerade einmal 20 Jahren ist er der jüngste Regisseur mit einem Nummer-eins-Film in den USA.
Auf Platz zwei hält sich „Obsession – Du sollst mich lieben“ mit starken 26,4 Millionen Dollar. Besonders ungewöhnlich: Der Horrorfilm steigert sich am dritten Wochenende sogar noch einmal um 10 Prozent gegenüber der Vorwoche – eine Seltenheit im modernen Kinomarkt.
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Der lediglich rund eine Million Dollar teure Film hat in Nordamerika bereits 104,8 Millionen Dollar eingespielt. Weltweit steht „Obsession“ bei rund 148 Millionen Dollar und zählt damit schon jetzt zu den profitabelsten Produktionen des Jahres. Vor allem die starke Mundpropaganda und die hohe Social-Media-Präsenz treiben den Film weiter an. Innerhalb des Horrorsegments entwickelt sich der Titel damit zu einem echten Ausnahmeerfolg.
Nach dem soliden Auftakt in der Vorwoche fällt „Star Wars: The Mandalorian And Grogu“ mit 25,0 Millionen Dollar auf Platz drei zurück. Besonders problematisch ist dabei der massive Rückgang von 69 Prozent. Der 166 Millionen Dollar teure Blockbuster verliert deutlich schneller Publikum als frühere Filme der Reihe. Selbst das kommerziell enttäuschende Spin-off „Solo: A Star Wars Story“ (2018) hielt sich am zweiten Wochenende stabiler.
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Nach zwei Wochen liegt das Nordamerika-Einspiel bei 137,3 Millionen Dollar, weltweit wurden bislang rund 246,6 Millionen Dollar erzielt. Angesichts der hohen Produktions- und Marketingkosten entwickelt sich das Projekt bislang unter den Erwartungen. Von früheren „Star Wars“-Dimensionen ist das Franchise damit derzeit weit entfernt.
Auf Platz vier behauptet sich erneut „Michael“. Das Michael-Jackson-Biopic spielt am sechsten Wochenende weitere 11,7 Millionen Dollar ein und verliert dabei moderate 43 Prozent.
Der 155 Millionen Dollar teure Film kommt in Nordamerika inzwischen auf starke 339,9 Millionen Dollar und zählt weiterhin zu den größten Kinohits des Jahres. Besonders die breite Zielgruppe sorgt für stabile Zahlen: Sowohl jüngere Musikfans als auch ältere Zuschauer halten das Interesse am Film konstant hoch.
Der zweite größere Neustart des Wochenendes landet auf Platz fünf. „The Breadwinner“ eröffnet mit 7,5 Millionen Dollar in 3.252 Kinos. Für den 25 Millionen Dollar teuren Film ist das ein solider, aber keineswegs spektakulärer Start. Hoffnung macht allerdings die positive Publikumsresonanz mit einem starken „A-“-CinemaScore, das auf stabile Mundpropaganda hindeutet.