
„Avatar 4“ und „Avatar 5“ beleuchten Ursprung des Avatar-Programms
04.02.2026
„Avatar: Fire And Ash“ dominiert mit einem starken Start mit Makeln die US-Kinocharts. Disney verliert die Spitzenposition, während das Bibel-Epos, der Thriller und SpongeBob stark eröffnen.
Die Kinocharts vom 19. bis 21. Dezember 2025 markieren einen der wichtigsten Momente des Kinojahres. Mit „Avatar: Fire And Ash“ kehrt James Cameron eindrucksvoll auf die große Leinwand zurück und setzt sich mit einem wuchtigen Start direkt an die Spitze. Gleichzeitig sorgt das restliche Starterfeld für bemerkenswerte Verschiebungen. Disney muss mit „Zoomania 2” Platz eins räumen, während gleich mehrere Neustarts stark debütieren und das Vorweihnachtsgeschäft prägen.
Mit 88 Millionen Dollar am ersten Wochenende übernimmt „Avatar: Fire And Ash” souverän die Führung der US-Kinocharts. Der Film lief in 3.800 Kinos an und erzielte einen starken Schnitt von 23.157 Dollar pro Kino – ein klares Signal für enormes Publikumsinteresse. Allerdings liegt der Start rund 34 Prozent unter den gigantischen Zahlen des direkten Vorgängers, der mit 134,1 Millionen aus den Startlöchern kam. Angesichts der langen Laufzeit des Franchises und der veränderten Kinolandschaft ist der Auftakt dennoch mehr als respektabel. Die „Avatar“-Filme sind extreme Langläufer.
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Mit einem kolportierten Budget von rund 400 Millionen Dollar steht der Film unter gewaltigem Erwartungsdruck. Der Auftakt liefert jedoch eine solide Basis für ein langes, umsatzstarkes Weihnachtsgeschäft. Wie schon bei den Vorgängern dürfte die eigentliche Stärke von „Fire And Ash“ in der Langzeitwirkung und im internationalen Box Office liegen.
Auf Rang zwei landet überraschend „David“, ein religiös geprägtes Historien-Drama aus dem Hause Angel Studios. Mit 22,0 Millionen Dollar aus 3.118 Kinos gelingt dem Film ein deutlich besserer Start, als viele Beobachter erwartet hatten. Das Ergebnis unterstreicht einmal mehr die Marktmacht von Faith-Based-Filmen in den USA. Besonders in den Südstaaten und im Mittleren Westen entwickelt sich „David“ zu einem echten Publikumsmagneten mit dem Potenzial, sich über mehrere Wochen hinweg stabil zu halten.
Der Erotik-Thriller „The Housemaid – Wenn sie wüsste“ mit Sydney Sweeney und Amanda Seyfried punktet und startet mit 19,00 Millionen Dollar auf Rang drei. Angesichts des vergleichsweise moderaten Budgets von 35 Millionen Dollar ist der Auftakt als Erfolg zu werten. Der Film profitiert von einem erwachsenen Zielpublikum, das in der Vorweihnachtszeit gezielt nach Alternativen zum familienlastigen Angebot sucht. Sollte sich die Mundpropaganda stabil entwickeln, ist ein profitabler Lauf sehr wahrscheinlich.
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Familienunterhaltung liefert „SpongeBob Schwammkopf: Piraten Ahoi!“, der mit 16,0 Millionen Dollar auf Platz vier startet. Für Paramount Pictures ist der Start ordentlich, wenn auch nicht überragend – insbesondere im Vergleich zu früheren Kinoabenteuern der Kultfigur. Mit Blick auf die Weihnachtsferien dürfte SpongeBob jedoch noch deutlich zulegen. Das Budget von 64 Millionen Dollar macht deutlich, dass die kommenden Wochen für die Wirtschaftlichkeit von entscheidender Bedeutung sein werden.
„Zoomania 2” rutscht ab, bleibt aber ein Gigant: Nach vier Wochen an der Spitze fällt der Film von Rang eins auf fünf zurück. Mit 14,5 Millionen Dollar und einem Rückgang von 44 Prozent zeigt der Animationshit erste deutliche Ermüdungserscheinungen. Dennoch spricht das Gesamtresultat von nun 282,8 Millionen Dollar eine klare Sprache. Der Disney-Film bleibt einer der größten Erfolge des Jahres 2025 und steuert weiterhin auf ein Endergebnis jenseits der 300-Millionen-Dollar-Marke zu. Der Verlust der Spitzenposition ist angesichts des „Avatar“-Starts mehr als verschmerzbar.