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04.02.2026
In den US-Kinocharts vom 16. bis 18. Mai 2025 gibt es eine deutliche Verschiebung an der Spitze: Mit einem starken Start übernimmt der Horrorfilm „Final Destination: Bloodlines” die Führung vor Marvels „Thunderbolts”.
Mit einem Einspielergebnis von 51 Millionen Dollar aus 3.523 Kinos gelingt Warner Bros. ein echter Coup: Der sechste Teil der langlebigen „Final Destination“-Reihe startet nicht nur als bester Film des Wochenendes, sondern übertrifft bereits an seinem Eröffnungswochenende sein Budget von 50 Millionen Dollar. Der herausragende Kopienschnitt von 14.476 Dollar unterstreicht die enorme Nachfrage nach dem Franchise, das 2025 mit einem neuen Konzept und neuen Darstellern neu belebt wurde.
„Final Destination 6: Bloodlines” profitiert vom Retro-Trend im Horrorgenre sowie von der geschickten Marketingkampagne, die sowohl Nostalgiker als auch neue Kinogänger ansprach. Dass das Publikum trotz Streaming-Konkurrenz in Scharen in die Kinos strömt, ist ein ermutigendes Signal für Studios, die auf bewährte Marken setzen.
„Thunderbolts“ verliert moderat, das Ziel bleibt jedoch fern
Trotz eines erneuten Rückgangs von 49 Prozent hält sich „Thunderbolts” mit 16,5 Millionen Dollar auf dem zweiten Platz. In seiner dritten Spielwoche bringt es der Marvel-Film auf ein kumuliertes Einspielergebnis von 155,4 Millionen Dollar – ein ordentliches Zwischenergebnis, das angesichts der hohen Produktionskosten von 180 Millionen Dollar jedoch nicht vollständig beruhigt.
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Mit einem Rückgang, der unter dem MCU-Durchschnitt liegt, zeigt „Thunderbolts“ ein relativ stabiles Durchhaltevermögen. Um jedoch in die Gewinnzone zu kommen, wird in den kommenden Wochen insbesondere das internationale Box Office entscheidend sein.
„Blood & Sinners“ beweist weiterhin außergewöhnliche Haltekraft
Mit 15,4 Millionen Dollar und einem moderaten Rückgang von 30 Prozent landet „Blood & Sinners“ erneut hauchdünn hinter Marvels Ensemble-Actioner auf dem dritten Platz. Regisseur Ryan Cooglers Mystery-Thriller entwickelt sich damit endgültig zum Langläufer-Hit und steht nun bei beeindruckenden 240,8 Millionen Dollar Gesamteinspiel.
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Für Warner Bros. ist der Film längst ein finanzieller Erfolg: Bei einem Budget von nur 90 Millionen Dollar hat sich „Blood & Sinners” mehr als bezahlt gemacht. Das starke Mundpropaganda-Phänomen hält weiter an und viele Fans kehren für Zweit- oder gar Drittsichtungen zurück. Das macht den Film zu einem der beständigsten Kinoerfolge des Jahres.
„Ein Minecraft Film“ bleibt ein Phänomen
Auf dem vierten Platz bleibt der Familienfilm „Ein Minecraft Film“ mit 5,9 Millionen Dollar ein Dauerbrenner. Das Minus von nur 23 Prozent in der siebten Woche ist beeindruckend. Der filmische Mix aus Animation und Live-Action bringt es damit auf insgesamt 416,6 Millionen Dollar.
Er hat sich nicht nur als die erfolgreichste Videospielverfilmung des Jahres, sondern auch als echter Popkultur-Hit etabliert. Die Kinokassen klingeln weiter, vor allem an den Wochenenden, wenn Familien das Kinoerlebnis suchen.
„The Accountant 2“ stabilisiert sich weiter
Ein weiteres Mal solide präsentiert sich „The Accountant 2“, der mit 5,0 Millionen Dollar und einem Rückgang von 26 Prozent auf Platz fünf abrutscht. Die Fortsetzung mit Ben Affleck erreicht damit ein Gesamteinspiel von 59,1 Millionen Dollar nach vier Wochen. Für einen Film mit einem Budget von 80 Millionen Dollar ist dieses Ergebnis passabel, aber nicht spektakulär. Besonders die internationale Auswertung wird nun entscheidend sein.