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04.02.2026
Was für ein grandioser Start für das Fantasy-Abenteuer „Ein Minecraft Film“: Die Videospielverfilmung schneidet am ersten Wochenende sogar besser ab als der Monsterhit „Der Super Mario Bros. Film“.
In den US-Kinocharts vom 4. bis 6. April 2025 gibt es einen klaren Spitzenreiter: „Ein Minecraft Film“ feiert einen sensationellen Start und sichert sich mit großem Abstand den ersten Platz. Am Eröffnungswochenende spielte die Videospielverfilmung 157,0 Millionen Dollar ein - bei einem Budget von 150 Millionen Dollar.
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Damit übertrifft der „Minecraft“-Film sogar „Der Super Mario Bros. Film“, der 2023 mit 146,4 Millionen Dollar startete und am Ende 574,9 Millionen Dollar in Nordamerika einspielte.
Bester Aprilstart seit „Fast & Furious 7“
Warner Bros. setzt damit auf ein lukratives Franchise, das vor allem im Familien- und Teenager-Segment auf große Nachfrage stößt. Für den Verleih ist der Start ein gigantischer Erfolg – „Ein Minecraft Film“ ist damit der umsatzstärkste April-Start seit „Fast & Furious 7“ im Jahr 2015.
Der Abenteuerfilm mit Jack Black und Jason Momoa startete in 4.263 nordamerikanischen Kinos und erzielte einen beeindruckenden Kopienschnitt von 36.828 Dollar. Mit dem Gesamteinspiel von 157,0 Millionen Dollar nach nur drei Tagen ist der Film bereits jetzt ein Megahit.
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Angesichts der starken Markenbindung des „Minecraft“-Franchise überrascht der Erfolg nicht - die Höhe des Einspielergebnisses schon, zumal der Film nicht einmal besonders gut ist (Kritik folgt) und auch nur mäßige Kritiken erhielt.
„A Working Man“ verliert mehr als die Hälfte seines Umsatzes
Deutlich abgeschlagen auf dem zweiten Platz landete „A Working Man“ mit 7,3 Millionen Dollar. Der Action-Klopper mit Jason Statham verlor im Vergleich zur Vorwoche 53 Prozent und büßte damit mehr als die Hälfte seines Umsatzes ein. Insgesamt steht die 40 Millionen-Dollar-Produktion nach knapp zwei Wochen bei 27,8 Millionen Dollar.
Solide Zahlen für „The Chosen: Last Supper Part 2“
Auf dem dritten Platz startete das religiös geprägte Drama „The Chosen: Last Supper Part 2“ mit 6,7 Millionen Dollar. Weitere Teile der hier zusammengefassten fünften Staffel wurden in 2.313 Kinos gezeigt und erzielten einen soliden Schnitt von 2.897 Dollar pro Standort.
„Schneewittchen“ verliert deutlich, bleibt aber in den Top 5
Die Disney-Realverfilmung „Schneewittchen“ fiel mit einem Wochenendumsatz von 6,1 Millionen Dollar auf den vierten Platz zurück. Das entspricht einem Minus von 57,5 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Nach drei Wochen steht der 240 bis 270 Millionen Dollar teure Flop nun bei insgesamt 77,5 Millionen Dollar.
„The Woman In The Yard“ im Rahmen der Erwartungen
Auf dem fünften Platz liegt „The Woman In The Yard“, der 4,5 Millionen Dollar einspielte. Der Horror-Thriller von Universal Pictures musste damit einen Rückgang von 52 Prozent gegenüber der Vorwoche hinnehmen. Insgesamt kommt der zwölf Millionen Dollar teure Film nach zwei Wochen auf 16,7 Millionen Dollar.