US-Kinocharts: „Ein Minecraft Film“ auf Monsterhit-Kurs, aber die Überraschung ist „Der König der Könige“ 14.04.2025

Auch am zweiten Wochenende nach dem Kinostart führt „Ein Minecraft Film“ die US-Kinocharts souverän an. Trotz eines deutlichen Rückgangs bleibt die Videospielverfilmung mit Jason Momoa an der Spitze.

Mit einem Wochenendeinspiel von 78,5 Millionen Dollar verteidigt „Ein Minecraft Film“ klar die Nummer eins der nordamerikanischen Kinocharts vom 11. bis 13. April 2025. Zwar bedeutet dies einen Rückgang von rund 52 Prozent im Vergleich zum Startwochenende (157 Millionen Dollar), doch im Blockbuster-Segment ist dieser Wert - gerade angesichts des sehr hohen Niveaus - durchaus im Rahmen.

„Ein Minecraft Film“ steuert auf die 300-Millionen-Dollar-Marke zu

Nach knapp zwei Wochen in den Kinos steht die Fantasy-Abenteuer-Komödie bereits bei einem beeindruckenden Einspielergebnis von 278,8 Millionen Dollar. Damit nähert sich die Verfilmung des weltbekannten Sandbox-Games mit großen Schritten der magischen 300-Millionen-Dollar-Marke - ein Meilenstein, der bis zum kommenden Wochenende locker erreicht werden dürfte.

Auch interessant: Deutsche Kinocharts - „Ein Minecraft Film“ ist jetzt ein Superhit

Die große Zielgruppe der Familien und Teenager sorgt weiterhin für stabile Besucherzahlen, auch wenn die Kritiken nach wie vor eher durchwachsen ausfallen. Für Warner Bros. bleibt der 150 Millionen Dollar teure Blockbuster dennoch ein massiver kommerzieller Erfolg und dürfte den Grundstein für eine neue Filmreihe legen.

Jack Black, Danielle Brooks und Jason Momoa in „Ein Minecraft Film“ (© Warner Bros.)
Jack Black, Danielle Brooks und Jason Momoa in „Ein Minecraft Film“ (© Warner Bros.)

„Der König der Könige“ mit überrascht mit starkem Start

Die größte Überraschung des Wochenendes war das animierte religiöse Drama „Der König der Könige“ aus dem Hause Angel Studios. Mit 19,4 Millionen Dollar zum Auftakt landete der Film direkt auf Platz zwei und zeigt, dass Produktionen mit christlichem Hintergrund gerade um Ostern herum immer noch ein treues und mobilisierbares Publikum haben. Das Budget beträgt nur fünf Millionen Dollar.

Der Film profitiert auch vom Ruf des Studios, das bereits mit „Sound Of Freedom“ 2023 einen sensationellen Erfolg feiern konnte. Die Zuschauerzahlen zeigen, dass sich Angel Studios zunehmend als feste Größe im US-Kinomarkt etabliert.

„The Amateur“ mit solidem Start

Ebenfalls neu in den Charts: „The Amateur“, ein spannender Spionage-Thriller, der mit einem Einspielergebnis von 14,8 Millionen Dollar auf dem dritten Platz landete. Der Film um einen ehemaligen CIA-Agenten (Rami Malek), der gegen ein dunkles Netzwerk kämpft, spricht vor allem erwachsene Kinogänger an und dürfte in den kommenden Wochen durch positive Mundpropaganda weiter wachsen. Das ist bei einem Budget von 60 Millionen Dollar auch nötig.

„Warfare“ und „Drop“ komplettieren die Top 5

Auf den Plätzen vier und fünf finden sich zwei weitere Neustarts: „Warfare“, Alex Garlands düsteres Kriegsdrama mit psychologischem Einschlag, startet mit 8,3 Millionen Dollar. Für einen A24-Film ein respektables Ergebnis, vor allem angesichts des eher Arthouse-lastigen Themas und des geringen Budgets von 15 Millionen Dollar.

Drop - Tödliches Date“, ein sozialkritischer Großstadtthriller, erreicht zum Start 7,4 Millionen Dollar. Trotz des vergleichsweise niedrigen Einspielergebnisses sichert sich der Film durch seine starke Präsenz in über 3.000 Kinos einen Platz in den Top 5 - ein Achtungserfolg für ein Projekt ohne bekannte Stars. Auch das Budget beträgt nur zehn Millionen Dollar.

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