
„Avatar 4“ und „Avatar 5“ beleuchten Ursprung des Avatar-Programms
04.02.2026
Die US-Kinocharts vom 14. bis 16. November 2025 stehen ganz im Zeichen der Neustarts – während ein Franchise-Comeback souverän Platz 1 einnimmt, muss ein anderer großer Release mit weniger Schwung vorliebnehmen.
Mit 21,3 Millionen Dollar aus 3.403 Kinos sichert sich „Die Unfassbaren 3: Now You See Me“ mühelos die Spitze der Charts. Das Comeback der Magier-Franchise lockte erneut ein breites Publikum an, wenn auch die Zahlen im Vergleich zu früheren Teilen verhaltener ausfallen – Teil 1 (2013) spielte zum Start 29,0 Millionen Dollar und Teil 2 (2016) 22 Millionen ein.
Für Lionsgate, das ein Budget von 90 Millionen Dollar investierte, ist der Start dennoch ein akzeptabler Auftakt. Die Reihe galt lange als Überraschungserfolg, doch nach mehreren Jahren Pause und durchwachsener Kritik blieb ein ganz großer Knall aus. Trotzdem wirkt der Zauber noch – und die kommenden Familien- und Feiertagswochen könnten für stabile Multiplikatoren sorgen.
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Auf Platz zwei landet ein weiterer Neuzugang: „The Running Man“ erzielt 17 Millionen Dollar aus 3.534 Kinos. Paramounts neue Adaption der Stephen-King-Vorlage richtet sich mit harter Sci-Fi-Action an ein etwas älteres Publikum. Doch angesichts des Budgets von 110 Millionen Dollar ist das Startergebnis eine Enttäuschung. Jetzt gilt es, auf solide Mundpropaganda zu hoffen, um den Schaden zu begrenzen.
Der Vorwochenchampion „Predator: Badlands“ erlebt mit einem Rückgang von 68 Prozent auf 13 Millionen Dollar ein regelrechtes Blutbad, das allerdings für Horror-lastige Filme nicht ungewöhnlich ist. Der Gesamtumsatz liegt jetzt bei 66,3 Millionen Dollar – bei einem Produktionsbudget von 105 Millionen Dollar. Die Konkurrenz durch zwei frisch gestartete Actiontitel sowie die eher schwache Zuschauerbindung sprechen für einen sehr frontlastigen Verlauf. International muss der Film deutlich zulegen, um nicht zur nächsten schwierigen Großproduktion im Disney-Katalog zu werden.
Auf Platz 4 bleibt „All das Ungesagte zwischen uns – Regretting You“, das romantische Drama, ein überraschend stabiler Faktor im Herbstkino. Mit 4,0 Millionen Dollar und einem Rückgang von nur 40 Prozent zeigt der Paramount-Titel weiterhin starke Ausdauer. Die Gesamtsumme steigt auf 45,0 Millionen Dollar – bei einem Budget von 30 Millionen Dollar ein Erfolg, der vor allem den gut gelungenen Zielgruppen-Marketingkampagnen zu verdanken ist.
Den fünften Platz holt sich „Black Phone 2“ mit 2,7 Millionen Dollar. Zwar hat der Film inzwischen 49 Prozent eingebüßt, glänzt aber über den gesamten Lauf hinweg. Der Horror-Thriller hat beeindruckende 74,7 Millionen Dollar Gesamtumsatz erzielt – bei einem überschaubaren Budget von 30 Millionen Dollar. Damit erweist sich Universal einmal mehr als verlässlicher Player im Mid-Budget-Horror-Bereich.