US-Kinocharts: „Demon Slayer: Kimetsu No Yaiba Infinity Castle“ ist eine Box-Office-Sensation 15.09.2025

„Demon Slayer: Kimetsu No Yaiba Infinity Castle“ dominiert die US-Kinocharts mit Rekordzahlen, während „Conjuring 4: Das letzte Kapitel“ deutlich nachlässt. Neueinsteiger wie „Downton Abbey 3“ und „The Long Walk – Todesmarsch“ starten hingegen solide.

Das US-Kinowochenende vom 12. bis 14. September 2025 stand ganz im Zeichen des Anime-Phänomens „Demon Slayer: Kimetsu No Yaiba Infinity Castle“: Der Film eröffnete mit sensationellen 70 Millionen Dollar und erzielte damit das mit Abstand stärkste Startwochenende für einen Anime-Film in den USA und Kanada. Der Kopienschnitt aus 3.315 Kinos betrug herausragende 21.116 Dollar pro Spielstätte. Damit wurde die Konkurrenz deklassiert. Es ist ein Kinoereignis, das Fans in Scharen mobilisiert.

„Conjuring 4: Das letzte Kapitel“ verlor fast 70 Prozent

Nach dem rekordverdächtigen Auftakt in der Vorwoche rauschte „Conjuring 4: Das letzte Kapitel“ um satte 69 Prozent ab. Mit 26,1 Millionen Dollar war das Finale der Horrorreihe dennoch ein solides zweites Wochenende und ließ den Gesamtumsatz auf 131,1 Millionen Dollar steigen. Angesichts des Budgets von rund 55 Millionen Dollar ist der Film bereits ein hochprofitabler Erfolg, auch wenn der Abwärtstrend deutlich erkennbar ist.

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„Downton Abbey: Das große Finale“ startet solide

Die britische Adelsfamilie erweist sich mit „Downton Abbey: Das große Finale“ erneut als Zugpferd: 18,1 Millionen Dollar aus 3.694 Kinos bedeuten einen ordentlichen Start für die finale Verbeugung des Franchises. Mit einem Schnitt von 4.899 Dollar pro Kino zeigt sich, dass vor allem die Kernzielgruppe zuverlässig ins Kino strömte. Bei einem Budget von 50 Millionen Dollar dürfte der Film auf stabile Beine gestellt sein.

„The Long Walk – Todesmarsch“ mit ordentlichem Start

The Long Walk – Todesmarsch“, die Romanverfilmung von Stephen Kings gleichnamigem Roman durch Lionsgate, erwies sich mit 11,5 Millionen Dollar als solider Mitbewerber. In 2.845 Kinos kam der dystopische Thriller auf durchschnittlich 4.042 Dollar pro Spielstätte. Dank des vergleichsweise niedrigen Budgets von rund 20 Millionen Dollar stehen die Chancen auf schwarze Zahlen gut.

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„Toy Story“-Re-Release fürs Markenimage

Pixars Klassiker „Toy Story“ aus dem Jahr 1995 spielte in einer Neuaufführung 3,5 Millionen Dollar ein. Verteilt auf 2.375 Kinos entspricht das einem Schnitt von 1.473 Dollar. Für Disney bedeutet der Re-Release vor allem Markenpflege – ein wirtschaftliches Risiko gibt es hier praktisch nicht.

„Weapons – Die Stunde des Verschwindens“ ist der Überraschungshit des Sommers

Der Überraschungserfolg des Sommers, „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“, verliert nach sechs Wochen zwar an Schwung, ist aber weiterhin eine Erfolgsgeschichte. Mit 2,7 Millionen Dollar (-48 Prozent) kommt das Gesamtboxoffice nun auf beeindruckende 147,5 Millionen Dollar. Angesichts des Budgets von nur 38 Millionen Dollar zählt der Horror-Thriller von Warner Bros. zu den rentabelsten Filmen des Jahres.

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