US-Kinocharts: „Conjuring 4“ startet rekordverdächtig, „Hamilton“-Re-Release überrascht 08.09.2025

In den nordamerikanischen Kinocharts vom 5. bis 7. September 2025 sorgt vor allem ein Horrorfilm für Furore: „Conjuring 4: Das letzte Kapitel“ liefert einen der stärksten Starts des Jahres und verweist die Konkurrenz mühelos in die Schranken. Gleichzeitig überrascht ein ungewöhnlicher Re-Release auf Platz zwei.

Das Finale der populären „Conjuring“-Reihe eröffnet mit gewaltigen 83 Millionen Dollar aus 3.802 Kinos und setzt damit ein Ausrufezeichen. Conjuring 4: Das letzte Kapitel erzielte einen durchschnittlichen Kopienschnitt von beeindruckenden 21.830 Dollar – ein Wert, der das enorme Interesse des Publikums eindrucksvoll unterstreicht.

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Bei einem Budget von lediglich 55 Millionen Dollar befindet sich der Film schon nach dem Startwochenende bald in der Gewinnzone. Dass der Horror-Hit im September, einem eher schwächeren Kinomonat, eine derart starke Nachfrage generiert, zeigt einmal mehr die Zugkraft des Genres. Für Warner Bros. ist es nach „Superman“ der nächste große Erfolg in diesem Jahr.

„Hamilton“ kehrt eindrucksvoll zurück

Ein ganz anderes Publikum lockte Disneys Wiederaufführung des Musical-Phänomens „Hamilton” ins Kino. Der Film, der ursprünglich 2020 auf Disney+ erschienen war, spielte mit seinem Re-Release in 1.825 Kinos 10 Millionen Dollar ein. Der durchschnittliche Umsatz pro Spielstätte lag bei bemerkenswerten 5.479 Dollar.

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Der Erfolg zeigt, dass „Hamilton” auch fünf Jahre nach seiner Streaming-Premiere noch immer eine starke Fanbasis mobilisieren kann. Besonders interessant ist, dass viele Fans die Kinoauswertung erstmals als Gelegenheit nutzten, das gefeierte Stück auf der großen Leinwand zu erleben.

„Weapons“ fällt zurück, bleibt aber eine Erfolgsgeschichte

Der Horror-Thriller „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“ rutscht von Platz eins auf drei. Mit 5,4 Millionen Dollar und einem Rückgang von knapp 49 Prozent konnte er sich dennoch solide behaupten. Nach fünf Wochen Laufzeit hat der Film von Warner Bros. in Nordamerika bereits beeindruckende 143,0 Millionen Dollar eingespielt.

Damit hat die 38 Millionen Dollar teure Produktion längst die Gewinnzone erreicht und zählt zu den größten Überraschungshits des Sommers. Auch wenn der Zenit überschritten sein dürfte, bleibt der Titel ein finanzieller Triumph.

„Freakier Friday“ stabilisiert sich in den Top 5

Die Disney-Komödie „Freaky Friday“, eine Neuauflage der Körpertausch-Geschichte, erweist sich als Dauerläufer. Mit 3,8 Millionen Dollar (- 44 Prozent) belegt der Film Platz vier. Nach fünf Wochen steht das Einspiel nun bei 87,8 Millionen Dollar.

Dieses Ergebnis übertrifft die Erwartungen, da die Produktion mit einem Budget von 42 Millionen Dollar vergleichsweise günstig war. Gute Mundpropaganda und Familienfreundlichkeit sichern dem Film weiterhin solide Zuschauerzahlen.

Schwache zweite Wochenenden für „Caught Stealing“ und „Die Rosenschlacht“

Weniger erfreulich entwickeln sich die Neustarts der vergangenen Woche: Darren Aronofskys „Caught Stealing“ verlor nach einem schwachen Start noch deutlich an Boden. Mit 3,2 Millionen Dollar (- 59 Prozent) reichte es nur noch für Platz fünf. Nach zwei Wochen kommt der Sony-Film lediglich auf 12,8 Millionen Dollar – ein enttäuschendes Ergebnis bei einem Budget von 40 Millionen Dollar. Ohne starke internationale Zahlen droht ein Flop.

Auch Disneys „Die Rosenschlacht“ fiel deutlich zurück. Die satirische Komödie spielte am zweiten Wochenende 2,8 Millionen Dollar ein, was einem Rückgang von 55 Prozent entspricht. Damit liegt das Gesamtergebnis bei mageren 12,3 Millionen Dollar. Bei Produktionskosten von 20 Millionen Dollar ist das noch kein Desaster, die Luft nach oben ist jedoch begrenzt.

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