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04.02.2026
Auch am zweiten Wochenende verteidigt „Blood & Sinners“ souverän die Spitzenposition in den nordamerikanischen Kinocharts. Gleichzeitig feiern zwei Neustarts ein beachtliches Debüt: Sowohl „Star Wars: Die Rache der Sith“ im Jubiläums-Re-Release als auch die Fortsetzung „The Accountant 2“ sorgen für frischen Wind an den Kinokassen.
Mit geschätzten 45,0 Millionen Dollar Umsatz von Freitag bis Sonntag bleibt der Mystery-Crime-Thriller „Blood & Sinners“ mit Michael B. Jordan unangefochten an der Spitze. Der Thriller verliert lediglich 6 Prozent im Vergleich zur Vorwoche – ein außergewöhnlich gutes Halteverhalten für einen düsteren Film ohne Franchise-Bonus. Insgesamt konnte die Warner-Bros.-Produktion, die ein Budget von 90 Millionen Dollar hatte, nun bereits 122,5 Millionen Dollar einspielen. Angesichts dieser Zahlen dürfte der Thriller nicht nur die Gewinnzone bald erreichen, sondern sich auch als eines der Frühjahrs-Highlights 2025 etablieren.
„Star Wars: Die Rache der Sith“ feiert fulminantes Comeback
Auf dem zweiten Platz sorgt „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“ für mächtig Furore. Zum 20. Jubiläum kehrt der Film im Rahmen eines großen Wiederaufführungs-Events zurück auf die große Leinwand – und das überaus erfolgreich: 25,2 Millionen Dollar spielte die Jubiläumsfassung am ersten Wochenende ein.
Besonders beeindruckend: Der Kopienschnitt von 9.081 Dollar pro Kino unterstreicht die riesige Nachfrage, die trotz der Re-Release-Natur eher an einen regulären Blockbuster-Start erinnert. Der Film lief nur in 2.775 Kinos. Mit einem ursprünglichen Budget von 113 Millionen Dollar vor 20 Jahren zeigt sich einmal mehr, wie zeitlos und wirtschaftlich stark die „Star Wars“-Saga auch Jahrzehnte später noch ist.
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„The Accountant 2“ startet solide auf Platz drei
Den dritten Platz belegt „The Accountant 2“. Die Fortsetzung des Überraschungserfolgs aus dem Jahr 2016 brachte es am Startwochenende auf 24,5 Millionen Dollar. Damit übertrifft der Thriller mit Ben Affleck leicht die Erwartungen der Branche. Bei einem Produktionsbudget von 80 Millionen Dollar bleibt abzuwarten, wie stabil sich der Film in den kommenden Wochen halten kann.
Doch der solide Kopienschnitt von 6.874 Dollar pro Kino deutet auf ein gesundes Interesse hin – besonders beim erwachsenen Publikum, das eher selektiver ins Kino geht. Der erste Teil „The Accountant“ startete 2016 übrigens fast identisch: mit 24,7 Millionen Dollar. Am Ende standen dann in Nordamerika 86,3 Millionen Dollar zu Buche.
„Ein Minecraft Film“ vor 400-Millionen-Marke
Einige Verluste muss dagegen „Ein Minecraft Film“ hinnehmen. Der familienfreundliche Blockbuster, der in den ersten Wochen noch für Rekorde sorgte, rutscht auf den vierten Platz ab. Mit 22,7 Millionen Dollar Umsatz am vierten Wochenende verzeichnet der Film einen Rückgang von 44 Prozent gegenüber der Vorwoche. Dennoch bleibt die Erfolgsgeschichte beeindruckend.
Mit einem bisherigen Gesamteinspiel von 380,0 Millionen Dollar in Nordamerika wird die 400-Millionen-Dollar-Marke nur noch eine Frage der Zeit sein. Damit bestätigt der auf 150 Millionen Dollar budgetierte Film seine Position als einer der größten Hits des bisherigen Kinojahres.
Horror-Neustart „Until Dawn“ verhalten
Neu in den Charts ist auch der Horrorfilm „Until Dawn“, der auf dem fünften Platz einsteigt. Mit 8,0 Millionen Dollar bleibt der Start des Schockers eher auf solidem, aber unspektakulärem Niveau. Das Budget lag bei nur 15 Millionen Dollar, sodass die Aussicht auf einen kommerziellen Erfolg dennoch realistisch ist – vorausgesetzt, der Film kann in den kommenden Wochen sein Publikum weiterhin anziehen.