
„Avatar 4“ und „Avatar 5“ beleuchten Ursprung des Avatar-Programms
04.02.2026
„Avatar: Fire And Ash“ verteidigt Platz eins, verliert aber deutlich. Neustarts wie „Primate” und „Greenland 2” sorgen für etwas Bewegung.
Das zweite Januar-Wochenende (9. bis 11. Januar 2026) markiert traditionell einen Einschnitt im US-Box-Office – und genau das spiegeln die aktuellen Zahlen wider. Nach dem vergleichsweise stabilen Jahresauftakt setzt nun die erwartbare Nachferien-Korrektur ein: Es gibt spürbare Rückgänge bei den großen Hits, aber auch Raum für ambitionierte Neustarts, die von geringerer Konkurrenz profitieren. Insgesamt zeigt sich der Markt jedoch weiterhin auf solidem Niveau.
Auch am vierten Wochenende bleibt James Camerons Sci-Fi-Epos „Avatar: Fire And Ash“ an der Spitze der US-Kinocharts. Mit 21,3 Millionen Dollar verteidigt das Sequel zwar Rang eins, muss allerdings einen Rückgang von 49 Prozent hinnehmen. Dieser Einbruch kommt nicht unerwartet. Nach dem Ende der Feiertage und mehreren extrem starken Wochen greift nun die Marktsättigung.
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Dennoch bleibt die Gesamtbilanz beeindruckend. Das nordamerikanische Einspiel steigt auf 342,6 Millionen Dollar nach nur vier Wochen - bei einem kolportierten Produktionsbudget von rund 400 Millionen Dollar. Der lange Atem der „Avatar“-Reihe dürfte auch in den kommenden Wochen für stabile Einnahmen sorgen, wenn auch auf niedrigerem Niveau.
Der höchste Neueinstieg des Wochenendes geht an „Primate“. Der Tierhorror-Thriller startet mit 11,3 Millionen Dollar aus 2.964 Kinos auf einem respektablen zweiten Platz. Angesichts des vergleichsweise niedrigen Budgets von 21 Millionen Dollar ist der Start dennoch als Erfolg zu werten. Sollte sich der Film in den kommenden Wochen stabil halten, könnte „Primate” rasch in die Gewinnzone vorstoßen, insbesondere da er sich an ein erwachsenes Publikum richtet, das aktuell nur begrenzte Alternativen im Multiplex findet.
Der Erotik-Thriller „The Housemaid – Wenn sie wüsste“ beweist auch am vierten Wochenende enorme Ausdauer. Mit 11,2 Millionen Dollar verliert der Film nur moderate 26 Prozent und behauptet souverän Platz drei. Das Gesamteinspiel klettert auf 94,2 Millionen Dollar. Bei Produktionskosten von 35 Millionen Dollar ist das Werk mit Sydney Sweeney längst hochprofitabel und etabliert sich zunehmend als einer der Überraschungserfolge des Winters – getragen von einem konstanten erwachsenen Publikum und starker Mundpropaganda.
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Nach wochenlanger Stabilität muss „Zoomania 2“ erstmals einen kräftigeren Dämpfer hinnehmen. Der Disney-Animationshit fällt mit 10,1 Millionen Dollar auf Rang vier zurück und verzeichnet einen Rückgang von 48 Prozent. Der Ferienbonus ist nun endgültig aufgebraucht. Dennoch bleibt die Gesamtsituation überragend: Nach sieben Wochen steht der Film bei 378,8 Millionen Dollar in Nordamerika. Mit einem Budget von 150 Millionen Dollar zählt „Zoomania 2” weiterhin zu den kommerziell erfolgreichsten Animationsfilmen der vergangenen Jahre und dürfte auch langfristig ein Eckpfeiler der Disney-Bilanz bleiben.
Neu auf Rang fünf landet „Greenland 2“. Das Katastrophen-Sequel eröffnet mit 8,5 Millionen Dollar aus 2.710 Kinos, bleibt jedoch unter den Erwartungen, die man an eine Fortsetzung des erfolgreichen Vorgängers knüpfen könnte. Mit einem Budget von 65 Millionen Dollar benötigt der Film vor allem internationale Einnahmen, um wirtschaftlich zu überzeugen.
Das Tischtennis-Drama „Marty Supreme“ mit Timothée Chalamet rutscht weiter ab. Mit 7,6 Millionen Dollar und einem Rückgang von 39 Prozent fällt der 70 Millionen Dollar teure Arthousefilm auf Platz sechs zurück. Nach vier Wochen liegt das Gesamteinspiel bei 70,1 Millionen Dollar.