
„Avatar 4“ und „Avatar 5“ beleuchten Ursprung des Avatar-Programms
04.02.2026
„Avatar: Fire and Ash“ bleibt an der Spitze der US-Kinocharts, während „28 Years Later: The Bone Temple“ nur auf Platz zwei einsteigt.
Das US-Kinowochenende vom 16. bis 18. Januar 2026 bestätigt die für die Nachferienzeit typische Entwicklung. Nach dem starken Jahresauftakt setzt sich die Marktberuhigung fort: Die großen Hits verlieren weiter an Kraft, während Neustarts von geringerer Konkurrenz profitieren. Insgesamt bleibt das Box Office auf einem stabilen Niveau, getragen von mehreren langfristig erfolgreichen Produktionen.
An der Spitze kommt es zu einem ungewöhnlich engen Rennen, das jedoch erneut von einem bekannten Blockbuster entschieden wird.
Auch am fünften Wochenende führt „Avatar: Fire And Ash“ die US-Kinocharts an. Mit 13,3 Millionen Dollar verteidigt das Science-Fiction-Epos von James Cameron Platz eins, obwohl die Einnahmen gegenüber der Vorwoche um 38 Prozent zurückgegangen sind. Die Feiertage sind endgültig abgeschlossen, wodurch selbst für ein Event dieses Kalibers nun der reguläre Marktrhythmus greift. Das nordamerikanische Gesamteinspiel steigt auf 363,5 Millionen Dollar bei einem Budget von 400 Millionen Dollar.
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Der höchste Neueinstieg des Wochenendes gelingt „28 Years Later: The Bone Temple“. Das 63 Millionen Dollar teure Horror-Sequel startet mit 13,0 Millionen Dollar aus 3.506 Kinos und landet nur knapp hinter „Avatar: Fire And Ash“ auf Rang zwei.
Der Start liegt unter den Erwartungen der Analysten sowie unter den Werten des direkten Vorgängers „28 Years Later“ (30,0 Millionen Dollar zum Start/70,4 Millionen Dollar gesamt), der erst im Juni 2025 in die Kinos kam.
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„Zoomania 2“ setzt auf Platz drei seinen bemerkenswerten Lauf fort. Mit 8,8 Millionen Dollar verliert das Disney-Sequel lediglich 12 Prozent gegenüber der Vorwoche. Nach inzwischen acht Wochen erreicht der Film ein Gesamtergebnis von 390,0 Millionen Dollar in Nordamerika. Bei Produktionskosten von rund 150 Millionen Dollar ist der Film längst hochprofitabel (weltweites Einspiel: 1,7 Milliarden Dollar) und zählt zu den erfolgreichsten Animationsproduktionen der 2020er Jahre. Besonders auffällig ist die enorme Stabilität, die auf ein konstantes Familienpublikum und starke Mundpropaganda zurückzuführen ist.
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Der Erotik-Thriller „The Housemaid – Wenn sie wüsste“ zeigt auch am fünften Wochenende kaum Ermüdungserscheinungen. Mit 8,5 Millionen Dollar und einem moderaten Rückgang von 22 Prozent steigt das Gesamteinspiel auf 107,1 Millionen Dollar. Bei einem Budget von 35 Millionen Dollar liegt der Break-even bereits bei rund 70 Millionen Dollar, womit der Film allein mit den Einnahmen aus den USA deutlich in der Gewinnzone liegt. Weltweit spielte der Reißer bisher 177,4 Millionen Dollar ein.
Das Tischtennis-Drama „Marty Supreme” mit Timothée Chalamet folgt auf Rang fünf mit 5,5 Millionen Dollar. Der Rückgang von 27 Prozent fällt moderat aus, das Gesamteinspiel liegt nun bei 79,7 Millionen Dollar bei einem Budget von 70 Millionen Dollar.
Auf Platz sechs fällt „Primate“ deutlich zurück. Der Tierhorror-Thriller spielte am zweiten Wochenende nur noch 5,0 Millionen Dollar ein, was einem Rückgang von 55 Prozent gegenüber dem Start entspricht. Das nordamerikanische Gesamtergebnis liegt nun bei 19,6 Millionen Dollar bei einem Budget von 21 Millionen Dollar.