US-Kinocharts: „Superman“-Reboot gelingt – 125 Millionen Dollar zum Start 15.07.2025

„Superman“ hebt ab: Mit einem starken Einspiel am Wochenende vom 11. bis 13. Juli katapultiert sich das DC-Reboot an die Spitze der US-Kinocharts – und lässt Dinos, Rennfahrer und Drachen spürbar hinter sich.

An dem zweiten Juli-Wochenende kommt es zu einer klaren Machtverschiebung an der Spitze der US-Kinocharts: Mit einem starken Einspielergebnis gelingt dem neuen „Superman“-Film ein hervorragender Start. Die bisherigen Top-Titel müssen dagegen zum Teil deutliche Verluste hinnehmen.

„Superman“ gelingt ein Comeback mit Superkräften

Nach mehreren eher durchwachsenen DC-Projekten in den vergangenen Jahren scheint Warner Bros. mit diesem Film endlich wieder einen echten Volltreffer gelandet zu haben. „Superman“ startet mit 125,0 Millionen Dollar aus 4.135 Kinos und sichert sich damit mit Abstand Platz eins der US-Kinocharts.

Der Film, ein Reboot des ikonischen Heldenmythos mit neuem Cast und neuer visueller Ausrichtung, profitiert nicht nur vom anhaltenden Interesse am Superhelden-Genre, sondern auch vom geschickten Marketing. Mit einem Kopienschnitt von über 30.235 Dollar zeigt sich eine hohe Publikumsnachfrage, die das Blockbuster-Potenzial des 225-Millionen-Dollar-Films unterstreicht.

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Besonders bemerkenswert ist, dass „Superman“ mit diesem Ergebnis einen der besten Superheldenstarts seit „Spider-Man: No Way Home“ hinlegt und damit ein klares Signal sendet, dass das DC-Universum doch noch nicht abgeschrieben ist.

„Jurassic World: Die Wiedergeburt“ verliert deutlich, bleibt aber stark

Der Vorwochensieger „Jurassic World: Die Wiedergeburt“ rutscht mit 40,3 Millionen Dollar auf Platz zwei ab – ein Rückgang von 56 Prozent gegenüber dem Startwochenende. Angesichts der Konkurrenz durch „Superman“ und der typischen Drop-offs im Blockbusterbereich ist dieses Minus zwar deutlich, aber nicht ungewöhnlich.

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Der siebte Film des Dinosaurier-Franchises erreicht damit nach nur zwei Wochen ein Gesamteinspiel von beeindruckenden 232,5 Millionen Dollar und liegt auf einem soliden Kurs, das Budget von 180 Millionen Dollar weltweit schnell wieder einzuspielen.

„F1“ verliert an Geschwindigkeit, hält sich aber in den Top 3

Auf Platz drei fährt „F1” mit 13,1 Millionen Dollar ins Ziel – ein Rückgang von 49 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Mit einem aktuellen Gesamteinspiel von 136,3 Millionen Dollar entwickelt sich das Motorsport-Drama mit Brad Pitt zwar solide, bleibt bei einem Produktionsbudget von 200 Millionen Dollar aber noch deutlich von der Gewinnzone entfernt.

„Drachenzähmen leicht gemacht“ wird zum Langläufer

Auf dem vierten Platz bleibt „Drachenzähmen leicht gemacht“ auch in seiner fünften Woche erstaunlich stabil. Mit 7,9 Millionen Dollar verzeichnet die Realverfilmung nur einen Rückgang von 30 Prozent – eine starke Haltequote angesichts der massiven Konkurrenz.

Mit einem Gesamteinspiel von rund 239,9 Millionen Dollar ist der Film eine kleine Erfolgsgeschichte für Universal. Bei einem Budget von 150 Millionen Dollar hat sich der Familienfilm längst amortisiert und wird noch mehrere Wochen als ruhiger Dauerläufer mitspielen.

Pixars „Elio“ bleibt hingegen ein Sorgenkind

Obwohl der Rückgang mit 30 Prozent moderat ausfällt, bleibt „Elio“ auch in Woche vier deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das Sci-Fi-Abenteuer erreicht noch 4,0 Millionen Dollar. Mit einem Gesamteinspiel von 63,8 Millionen Dollar ist der Weg zur Gewinnzone bei einem Budget von 150 Millionen Dollar noch weit. Disney dürfte mittlerweile auf den internationalen Markt und das Streaming-Fenster hoffen, um das Minus auszugleichen. International steht „Elio“ auch erst bei 117,6 Millionen Dollar – das heißt, der Animationsfilm ist ein krachender Flop.

„28 Years Later“ bleibt stabil

Auch das Endzeit-Sequel „28 Years Later“ zeigt in seiner vierten Woche ein solides Durchhaltevermögen. Mit 2,8 Millionen Dollar und einem Rückgang von 39 Prozent verteidigt der Film Platz sechs. Das Gesamteinspiel liegt inzwischen bei 65,8 Millionen Dollar, was angesichts eines Budgets von 75 Millionen Dollar zumindest international eine schwarze Null in Aussicht stellt. Derzeit liegt der dritte Teil der „28 Days“-Reihe bei 138,4 Millionen Dollar. Die Gewinnzone beginnt ungefähr bei 150 Millionen Dollar.

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