Tom Hanks froh über Absage an „Forrest Gump“-Sequel: „Warum sollte man einen Hut auf einen Hut setzen?“ 03.11.2024

Oscarpreisträger Tom Hanks blickt auf sein Werk „Forrest Gump“ mit besonderer Dankbarkeit zurück. Trotz des gewaltigen Erfolgs des Films und der unzähligen Möglichkeiten für eine Fortsetzung ist der 68-Jährige froh, dass diese ikonische Geschichte nie weitergeführt wurde.

Kürzlich sprach Tom Hanks, der aktuell in dem Fantasy-Drama „Here“ wieder mit Regisseur Robert Zemeckis und Co-Star Robin Wright zusammenarbeitete, mit der „New York Times“ über seine Einstellung zu einer „Forrest Gump“-Fortsetzung – und warum er froh ist, dass es nie dazu kam. Für Hanks ist das Tragikomödien-Epos ein einzigartiges Werk, das in sich geschlossen bleibt und seiner Meinung nach niemals wiederholt werden sollte.

„Gott sei Dank haben wir nie versucht, eine Fortsetzung zu drehen“

„‚Forrest Gump‘ ist diese außergewöhnliche Mischung, die vollkommen für sich allein steht und nie wiederholt werden muss“ sagte Hanks über den Film. „Und Gott sei Dank haben wir nie versucht, eine Fortsetzung zu drehen. Warum sollte man einen Hut auf einen Hut setzen?“ Mit dieser Metapher verdeutlicht Hanks, wie überflüssig eine Fortsetzung zu einem Werk wäre, das für ihn in seiner ursprünglichen Form vollkommen ist.

„Forrest Gump“, basierend auf dem Roman des verstorbenen Autors Winston Groom, zählt zu den prägendsten Filmen der 90er Jahre. In der Rolle des titelgebenden Forrest Gump beeindruckte Hanks das Publikum mit seiner einfühlsamen Darstellung eines Mannes aus Alabama mit einem IQ von 75, dessen schlichtes Wesen ihn unverwechselbar macht. Forrests Leben führt ihn durch einige der wichtigsten Ereignisse der 50er bis 70er Jahre – und dabei geht es nicht nur um geschichtliche Momente, sondern um universelle Themen wie Liebe, Verlust, Krieg und Selbstfindung.

Roman-Fortsetzung wird nie verfilmt

Grooms Roman erhielt 1995, kurz nach dem Erfolg des Films, eine Fortsetzung mit dem Titel „Gump & Co.“, in dem Forrest sich durch die Abenteuer und Herausforderungen der 80er Jahre bewegt. Doch in Hollywood blieb es still um eine mögliche Filmadaption des zweiten Buches.

Hanks erzählte laut „The Hollywood Reporter“ in einem Interview mit dem Podcast „Happy Sad Confused“ im Jahr 2022, dass zwar kurz die Idee einer Fortsetzung besprochen wurde, das Gespräch jedoch nur etwa „40 Minuten“ dauerte. Er fügte hinzu: „Und dann sagten wir alle: ‚Leute, lasst es uns einfach sein lassen.‘“ Damit wurde die Idee endgültig verworfen – eine Entscheidung, die Hanks bis heute positiv bewertet.

„Here“ legt schwachen US-Start hin

„Here“ läuft seit dem 1. November in den US-Kinos, konnte am Eröffnungswochenende aber nur rund fünf Millionen Dollar einspielen.

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