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04.02.2026
Jeremy Strong spricht über seine Rolle als Roy Cohn in „The Apprentice - The Trump Story“ und kritisiert die Reaktion Hollywoods auf den Film. Die Produktion hatte mit rechtlichen Drohungen zu kämpfen.
Schauspieler Jeremy Strong hat mit seiner Darstellung des Roy Cohn in „The Apprentice - The Trump Story“ Diskussionen über eine mögliche Oscar-Nominierung ausgelöst. Trotz der positiven Resonanz auf seine herausragende Leistung verriet der „Succession“-Star, dass alle großen Filmstudios zunächst Abstand von dem Projekt genommen hätten. In einem Interview mit „The Times of London“ sagte er, es habe Monate gedauert, bis der Film einen US-Verleih gefunden habe. Nach der Weltpremiere im Mai in Cannes wurde das Projekt von der Trump-Kampagne mit einer Warnung und der Androhung rechtlicher Schritte bedacht. Darin wurde das Biopic-Drama als „verleumderische Farce“ und „direkte ausländische Einmischung in die amerikanischen Wahlen“ bezeichnet, da ein Teil der Finanzierung aus Kanada und Irland kam.
Hollywood fürchtet rechtliche Konsequenzen
Die Drohungen der Trump-Kampagne führten dazu, dass sich viele potenzielle Verleiher zurückzogen. Jeremy Strong sagte: „Ich fand das zutiefst beunruhigend und sehe es als düsteren Vorboten für die Zukunft. [...] Ich glaube nicht, dass Hollywood jemals eine Bastion des Mutes war, aber das war enttäuschend.“ Diese Aussage verdeutlicht die allgemeine Angst der Filmbranche vor rechtlichen Konsequenzen und möglichen Geschäftseinbußen.
In „The Apprentice - The Trump Story“ geht es um Trumps Werdegang in den 1970er Jahren, als er das Familienunternehmen übernahm und unter Cohns Anleitung sein Imperium aufbaute. Strong bezeichnet den Film als „Frankenstein-Film“ und fügt hinzu: „Sie sagten uns, wir sollten ihn nicht so nennen, aber seien wir ehrlich. Cohns bösartiges Vermächtnis ist das der Verleugnung, und das hat er an Trump weitergegeben: diese Abneigung gegen die Welt und das Bedürfnis zu bestrafen und mit Hass zu handeln.“
„Sehenswerte Auseinandersetzung mit Trump“
KINO-Total.net bewertete „The Apprentice - The Trump Story“ mit 3,5 von 5 Sterne (= gut) und schrieb als Fazit: „Regisseur Ali Abbasi gelingt es in seinem Biopic-Drama ‚The Apprentice - The Trump Story‘, die Vielschichtigkeit der Persönlichkeit Donald Trumps herauszuarbeiten, ohne dabei in eine simple Karikatur zu verfallen. Trotz einiger Schwächen in der erzählerischen Tiefe bleibt der Kinofilm eine spannende und sehenswerte Auseinandersetzung mit einem Mann, der wie kaum ein anderer das moderne Amerika geprägt hat.“
„The Apprentice - The Trump Story“ läuft seit dem 11. Oktober in den US-Kinos und startete mit eingenommenen 1,5 Millionen Dollar am Startwochenende schwach. Deutscher Kinostart ist der 17. Oktober.