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04.02.2026
„Mission: Impossible“ gehört zweifellos zu den erfolgreichsten und ikonischsten Action-Franchises der Filmgeschichte. Seit dem Start im Jahr 1996 hat sich die Reihe zu einem Publikumsmagneten entwickelt und begeistert Fans auf der ganzen Welt. Auch in Deutschland erfreuen sich die Agenten-Abenteuer großer Beliebtheit und locken jedes Mal Millionen Zuschauer in die Kinos. KINO-TOTAL.net wirft einen genauen Blick auf die Einspielergebnisse und Besucherzahlen in Deutschland.
Das „Mission: Impossible“-Franchise dreht sich um die Abenteuer des IWF-Agenten Ethan Hunt. In den Filmen wird Hunt mit gefährlichen und scheinbar unmöglichen Missionen konfrontiert, die er mit seinem Team zu bewältigen versucht. Die Handlung ist geprägt von spektakulären Actionsequenzen, raffinierten Spionageoperationen und unvorhersehbaren Wendungen. Ethan Hunt, verkörpert von Superstar Tom Cruise („Top Gun: Maverick“), ist ein charismatischer Agent, der mit Entschlossenheit und außergewöhnlichen Fähigkeiten versucht, die Welt vor Bedrohungen zu schützen und gleichzeitig persönliche Herausforderungen zu meistern.
Ein Kracher zum Auftakt der Reihe
Den Auftakt der Reihe machte 1996 „Mission: Impossible“. Unter der Regie von Brian De Palma („Blow Out“) erzielte der Agenten-Thriller in Nordamerika ein beeindruckendes Einspielergebnis von 181,0 Mio. US-Dollar. Weltweit spielte der Film sogar 457,7 Millionen US-Dollar ein. Das Budget betrug vergleichsweise bescheidene 80 Millionen US-Dollar. In Deutschland lockte „Mission: Impossible“ 3,31 Millionen Besucher in die Kinos.
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Statistiken aller „Mission: Impossible“-Filme:
| Filmtitel | Startdatum Deutschland | Einspielergebnis Nordamerika | Einspielergebnis weltweit | Besucher in Deutschland | Budget |
|---|---|---|---|---|---|
| Mission: Impossible (1996) | 07.08.1996 | 181,0 Millionen Dollar | 457,7 Millionen Dollar | 3.309.721 | 80 Millionen Dollar |
| Mission: Impossible II (2000) | 06.07.2000 | 215,4 Millionen Dollar | 546,4 Millionen Dollar | 4.447.937 | 125 Millionen Dollar |
| Mission: Impossible III (2006) | 04.05.2006 | 134,0 Millionen Dollar | 398,5 Millionen Dollar | 1.246.368 | 150 Millionen Dollar |
| Mission: Impossible – Phantom Protokoll (2011) | 15.12.2011 | 209,4 Millionen Dollar | 694,7 Millionen Dollar | 1.584.671 | 145 Millionen Dollar |
| Mission: Impossible – Rogue Nation (2015) | 06.08.2015 | 195,0 Millionen Dollar | 682,7 Millionen Dollar | 1.417.905 | 150 Millionen Dollar |
| Mission: Impossible – Fallout (2018) | 02.08.2018 | 220,2 Millionen Dollar | 791,7 Millionen Dollar | 1.287.953 | 178 Millionen Dollar |
| Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil 1 (2023) | 12.07.2023 | 172,1 Millionen Dollar | 567,5 Millionen Dollar | 1.259.724 | 290 Millionen Dollar |
| Mission: Impossible – The Final Reckoning (2025) | 21.05.2025 | 197,4 Millionen Dollar | 598,8 Millionen Dollar | 1,42 Millionen | 400 Millionen Dollar |
Vier Jahre später folgte mit „Mission: Impossible II“ die Fortsetzung des Agenten-Epos. Unter der Regie von Actionvirtuose John Woo („Face/Off“) konnte der Film das Einspielergebnis seines Vorgängers sogar noch übertreffen. In den USA und Kanada spielte der Film 215,4 Millionen Dollar ein, weltweit waren es beeindruckende 546,4 Millionen Dollar. Das Budget für den zweiten Teil wurde auf 125 Millionen Dollar erhöht. In Deutschland erfreute sich das Agenten-Abenteuer großer Beliebtheit und lockte 4,45 Millionen Zuschauer in die Kinos – das beste Ergebnis des gesamten Franchise.
Die Cruise-Krise belastet auch die „Mission: Impossible“-Reihe
Mit „Mission: Impossible III“ folgte 2006 der nächste Teil der actiongeladenen Reihe. Diesmal führte J. J. Abrams („Star Wars: Das Erwachen der Macht“) Regie. Obwohl der Film mit einem Einspielergebnis von 134,0 Millionen Dollar in Nordamerika etwas hinter den Erwartungen zurückblieb, konnte er weltweit immer noch solide 398,5 Millionen Dollar einspielen. Der dritte Teil kam mitten in der Tom Cruise-Krise in die Kinos, als das Image des Superstars unter seinen damals merkwürdig erratischen öffentlichen Auftritten litt. Das Budget wurde auf 150 Millionen Dollar aufgestockt. In Deutschland erreichte „Mission: Impossible III“ eine Besucherzahl von 1,25 Millionen – ein herber Rückschlag zu den 4,45 Millionen des direkten Vorgängers.
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Der vierte Teil „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ kam 2011 unter der Regie von Brad Bird („Die Unglaublichen“) in die Kinos. Mit einem Einspielergebnis von 209,4 Millionen Dollar in den USA und Kanada sowie 694,7 Millionen Dollar weltweit konnte der Film die Erfolgskurve erneut steil nach oben treiben. Das Budget betrug 145 Millionen Dollar. In Deutschland erreichte der Agenten-Thriller 1,59 Millionen Besucher.

Christopher McQuarrie bringt „Mission: Impossible” auf ein neues Niveau
2015 kehrte die Reihe mit „Mission: Impossible – Rogue Nation“ auf die Kinoleinwand zurück. „Die üblichen Verdächtigen“-Autor Christopher McQuarrie übernahm erstmals die Regie und führte das Franchise zu neuen Höhen. Mit einem Einspielergebnis von 195,0 Millionen Dollar in Nordamerika und beeindruckenden 682,7 Millionen Dollar weltweit konnte der Film die Erfolgsgeschichte fortschreiben. Das Budget lag bei stabilen 150 Millionen Dollar. In Deutschland lockte „Mission: Impossible – Rogue Nation“ 1,42 Millionen Zuschauer in die Kinos.
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2018 erschien „Mission: Impossible – Fallout“, wieder unter der Regie von Christopher McQuarrie. Der sechste Teil und (neben dem ersten) beste Film der Reihe setzte neue Maßstäbe in Sachen Action und konnte auch an den Kinokassen überzeugen. In Nordamerika spielte der Film 220,2 Millionen Dollar ein, weltweit waren es beeindruckende 791,7 Millionen Dollar. Das Budget wurde auf 178 Millionen Dollar erhöht. In Deutschland lockte „Mission: Impossible – Fallout“ allerdings nur 1,29 Millionen Zuschauer in die Kinos. Nach dem Knick durch die Cruise-Krise im Jahr 2006 erreichten die Zahlen in Deutschland nie wieder die starken Werte der ersten beiden Teile.
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„Mission: Impossible“: „Reckoning“-Doppel leidet unter exorbitanten Budgets
Am 12. Juli 2023 startete „Mission: Impossible – Dead Reckoning Teil 1“ (Budget: 290 Millionen Dollar) in den deutschen Kinos, am 21. Mai 2025 folgte „Mission: Impossible – The Final Reckoning“. „Dead Reckoning Teil 1“ blieb mit weltweit eingenommenen 567,5 Millionen Dollar hinter den Zahlen der drei Vorgänger zurück und litt zudem unter dem durch die Corona-Pandemie aufgeblähten Budget. In Deutschland lösten 1,26 Millionen Menschen ein Kinoticket.
Bei „Mission: Impossible – The Final Reckoning“ drückte das exporbitant aus dem Ruder gelaufene Budget von 400 Millionen Dollar noch mehr auf den Erfolg. Das achte „Mission: Impossible“-Teil spielte zwar weltweit 598,8 Millionen Dollar ein, davon 197,4 Millionen allein in Nordamerika, aber angesichts dieses Mega-Budgets machte der Action-Thriller Verlust. In Deutschland lag „The Final Reckoning“ mit 1,42 Millionen Besuchern sogar leicht über dem Vorgänger.
Tom Cruise bekommt nicht genug
Tom Cruise will bis 80 „Mission: Impossible”-Filme drehen Hauptdarsteller und Produzent Tom Cruise ließ kürzlich durchblicken, dass er sich noch viele weitere „Mission: Impossible“-Filme vorstellen kann. Auf den 80-jährigen Harrison Ford und seine Darstellung in „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ angesprochen, sagte Cruise (60) dem „Hollywood Reporter“: „Harrison Ford ist eine Legende. Ich hoffe, dass ich noch 20 Jahre habe, um ihn einzuholen. Mission: Impossible’-Filme machen, bis ich in seinem Alter bin”, sagte Cruise dem “Hollywood Reporter”.
„Mission: Impossible“-Reihe immer noch populär
Insgesamt zeigen die Einspielergebnisse und Besucherzahlen der „Mission: Impossible“-Reihe in Deutschland die ungebrochene Popularität der Agenten-Abenteuer. Trotz der Schwankungen konnte jeder Film der Reihe eine beeindruckende Zuschauerzahl begeistern und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Franchise.