Die Verfilmungen der dystopischen Young-Adult-Romane von Suzanne Collins, die in einer postapokalyptischen Welt spielen, haben sich als wahres Phänomen erwiesen und Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence („No Hard Feelings“, „Causeway“ ) von einer gefragten Indie-Schauspielerin („Winter’s Bone“) durch den gigantischen Kassenerfolg zum Superstar gemacht. Mit einer spannenden Handlung, soliden schauspielerischen Leistungen und einer knalligen Gesellschaftskritik erreichten die Filme ein sehr breites Publikum. Die Reise der Protagonistin Katniss Everdeen (Lawrence) durch die postapokalyptische Welt von Panem, die von brutalen Hungerspielen und politischem Widerstand geprägt ist, hat die Kinobesucher weltweit in Scharen angezogen. Die beachtlichen Einspielergebnisse und die hohen Besucherzahlen in Deutschland spiegeln die Beliebtheit der Reihe wider.
Statistiken aller „Die Tribute von Panem“-Filme:
| Filmtitel | Startdatum Deutschland | Einspielergebnis Nordamerika | Einspielergebnis weltweit | Besucher in Deutschland | Budget |
|---|
| Die Tribute von Panem – The Hunger Games (2012) | 22.03.2012 | 408,0 Millionen Dollar | 695,2 Millionen Dollar | 2.137.962 | 78 Millionen Dollar |
| Die Tribute von Panem – Catching Fire (2013) | 21.11.2013 | 424,7 Millionen Dollar | 865,0 Millionen Dollar | 3.743.537 | 130 Millionen Dollar |
| Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1 (2014) | 20.11.2014 | 337,2 Millionen Dollar | 755,4 Millionen Dollar | 4.007.990 | 125 Millionen Dollar |
| Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2 (2015) | 19.11.2015 | 281,7 Millionen Dollar | 653,4 Millionen Dollar | 4.070.231 | 160 Millionen Dollar |
| Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes (2023) | 16.11.2023 | 166,4 Millionen Dollar | 337,4 Millionen Dollar | 1.669.473 | 100 Millionen Dollar |
| Die Tribute von Panem – Sunrise On The Reaping (2026) | 19.11.2026 | - | - | - | - |
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Fulminanter Start mit „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“
Der erste Film der Reihe, „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ unter der Regie von Gary Ross, erwies sich als wahrer Kassenschlager. Mit einem Budget von 78 Millionen Dollar spielte der Film allein in den USA stolze 408,0 Millionen Dollar ein. Weltweit waren es beeindruckende 695,2 Millionen Dollar. In Deutschland verzeichnete die Science-Fiction-Dystopie 2,14 Millionen Besucher.
Der Erfolg des ersten Films wurde 2013 mit „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ fortgesetzt. Unter der Regie von Francis Lawrence konnte der zweite Teil der Reihe noch einmal zulegen. Mit 424,7 Millionen Dollar in Nordamerika und 865,0 Millionen Dollar weltweit war die Fortsetzung ein Riesenerfolg. In Deutschland startete das Franchise nun richtig durch und konnte mit 3,74 Millionen Zuschauern die Besucherzahl des ersten Teils fast verdoppeln.
„Mockingjay“-Finale in zwei Teilen
Der vorletzte Teil der Quadrologie, „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1“, erreichte 2014 ein Einspielergebnis von 337,2 Millionen Dollar in Nordamerika und 755,4 Millionen Dollar weltweit – bei einem Budget von 125 Millionen Dollar. In Deutschland konnte der Film seine Popularität weiter ausbauen. 4,01 Millionen Besucher strömten in die Kinos.
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Der letzte Teil der Hauptreihe, „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“, knüpfte an den Erfolg an, auch wenn das weltweite Einspielergebnis leicht hinter den Vorgängern zurückblieb. Mit 281,7 Millionen Dollar in Nordamerika und 653,4 Millionen Dollar weltweit kann der Film dennoch als großer Erfolg verbucht werden. In Deutschland lockte der Abschluss mit 4,07 Millionen Besuchern sogar die meisten Zuschauer der Franchise in die Kinos.
Erfolgreiches Comeback für die „Tribute von Panem“-Reihe
Acht Jahre nach dem Ende der ursprünglichen Filmreihe kehrte das Franchise mit „Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes“ auf die große Leinwand zurück. Das von Francis Lawrence inszenierte Prequel erwies sich als kommerzieller Erfolg. In Nordamerika spielte der Film 166,4 Millionen Dollar ein, weltweit beliefen sich die Einnahmen auf 337,4 Millionen Dollar. Das Produktionsbudget lag bei rund 100 Millionen Dollar.
Auch in Deutschland stieß die Rückkehr nach Panem auf großes Interesse. Mit 1,67 Millionen Besuchern erreichte das Prequel ein starkes Ergebnis und bewies, dass die Marke auch Jahre nach dem Ende der Hauptreihe nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat.
Zwar konnte „The Ballad Of Songbirds And Snakes“ nicht an die überragenden Einspielergebnisse der vier Filme um Katniss Everdeen anknüpfen, angesichts des deutlich niedrigeren Budgets und des Fehlens der etablierten Hauptfiguren erwies sich das Prequel jedoch als Erfolg. Der Film zeigte, dass das Interesse an der Welt von Panem weiterhin groß ist und die Reihe auch ohne Jennifer Lawrence ein Millionenpublikum erreichen kann.