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04.02.2026
RomCom-Queen Meg Ryan ist nach langer Abstinenz zurück in den deutschen Kinos. Doch das ist aus finanzieller Sicht kein Grund zur Freude - die Zahlen ihres Comebacks „What Happens Later“ sind katastrophal.
Meg Ryan gehörte in den 80er und 90er Jahren zu den Superstars Hollywoods. Die heute 62-jährige Amerikanerin war eine der größten Leading Ladies und hatte zahlreiche Hits wie „Top Gun“ (1986), „Die Reise ins Ich“ (1987), „The Doors“ (1991) und natürlich ihre großen Romantik-Superhits „Harry und Sally“ (1989), „Schlaflos in Seattle“ (1993) und „E-Mail für dich“ (1998). „When A Man Loves A Women“ (1994), „French Kiss“ (1995) und „City Of Angels“ (1998) waren weitere Kassenerfolge der 90er Jahre. Als Ryan Anfang der 2000er Jahre versuchte, ernstere Töne anzuschlagen, begann der Niedergang. „In The Cut“ (2003) und „Die Promoterin“ (2004) floppten. Die anschließende Rückkehr zu romantischeren Stoffen in Filmen wie „Im Land der Frauen“ (2007), „The Women“ (2008) oder „Serious Moonlight“ (2009) konnte daran nichts ändern. Anfang der 2010er Jahre war Meg Ryans Karriere klinisch tot.
„What Happens Later“ floppt in Deutschland gnadenlos
Ihre erste Regiearbeit „Ithaca“ (2015) fand praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und kam in Deutschland nicht in die Kinos. Die ebenfalls von ihr inszenierte romantische Komödie „What Happens Later“, mit David Duchovny („Akte X“) und Meg Ryan selbst prominent besetzt, kam jetzt immerhin mit einem breiten Start in die deutschen Kinos – floppte aber gnadenlos.

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„What Happens Later“ startete am 16. Mai 2024 in 200 deutschen Kinos und lockte am ersten Wochenende nur indiskutable 5.000 Zuschauer an, wie „SPOT“ berichtet - inklusive Previews waren es rund 10.000. Diesem desaströsen Startergebnis folgte am zweiten Wochenende ein noch größerer Absturz. „What Happens Later“ fiel von Platz 22 auf 34 und verlor im Vergleich zum Startwochenende 67 Prozent seiner Zuschauer: Knapp 2.000 Besucher lösten in 191 Kinos ein Ticket. Insgesamt steht die RomCom damit nach knapp zwei Wochen bei sehr schwachen 14.000 Besuchern. Angesichts des mit 200 Kopien durchaus breit angelegten Starts ein mehr als enttäuschendes Ergebnis.
Etwas besseres Ergebnis in Nordamerika
Nicht ganz so desaströs wie in Deutschland sieht das Ergebnis in Nordamerika aus. Zwar spielte „What Happens Later“ dort nur 3,3 Millionen Dollar ein - kostete aber auch nur drei Millionen in der Produktion. Da in vier weiteren internationalen Märkten (neben Deutschland) nur rund 200.000 Dollar eingespielt wurden, verpasste „What Happens Later“ die Gewinnzone, die weltweit bei rund sechs Millionen Dollar gelegen hätte.
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David Duchovny und Meg Ryan stranden als Ex-Paar am Flughafen
In „What Happens Later“ bleiben Bill (David Duchovny) und Willa (Meg Ryan) über Nacht am Flughafen eingeschneit – und feiern ein unerwartetes Wiedersehen. Erinnerungen an ihre College-Liebe und vergangene Gefühle kehren zurück, während eine magische Atmosphäre entsteht.