
„Avatar 4“ und „Avatar 5“ beleuchten Ursprung des Avatar-Programms
04.02.2026
Lupita Nyong'o hat mit einem Interview für Aufsehen gesorgt. Die kenianische Schauspielerin und Oscarpreisträgerin beschreibt Pressetouren rund um ihre Filme als „Foltermethode“ und spricht über die Schattenseiten ihres überwältigenden Erfolgs nach „12 Years A Slave“.
Der riesige Erfolg kam für Schauspielerin Lupita Nyong'o 2013 über Nacht und völlig unerwartet. Geboren in Mexiko und aufgewachsen in Kenia, absolvierte sie die Yale School of Drama und beeindruckte die Filmwelt mit ihrer starken Darstellung der Patsey in „12 Years A Slave“. Doch ihr sensationeller Oscargewinn hat aus ihrer Sicht auch Schattenseiten. So beschreibt sie die Pressetouren in einem Interview mit „Glamour“ als „Foltermethoden“.
Lupita Nyong'o nicht auf Erfolg vorbereitet
In dem Interview erklärt die 41-Jährige: „Wir waren darauf vorbereitet, als Statisten oder in kleinen Gastrollen in TV-Shows aufzutreten, bevor wir eine bedeutende Rolle in dem bekamen, was wir lieben.“ Doch ihre Ausbildung bereitete sie nicht auf den sofortigen Erfolg vor, den sie als „überwältigende Erfahrung“ beschreibt.

Interviews „irritierend“
Im Gegensatz zu vielen anderen frischgebackenen Stars, die über Paparazzi oder aufdringliche Gerüchte klagen, hat Nyong'o ungewöhnliche Kritikpunkte. Besonders ärgerlich findet sie die Pflicht, ständig Interviews zu geben. Sie bezeichnet Pressejunkets als „Folter“ und beschreibt deren Monotonie bei „Glamour“ folgendermaßen: „Verschiedene Leute werden hereingebracht, um exakt die gleichen Fragen zu stellen. Man muss jedem von ihnen Aufmerksamkeit, Fokus und eine artikulierte Antwort geben, die man gerade der Person zuvor gegeben hat. Das ist irritierend.“
Auch interessant: Lewis Hamilton schwärmt über Brad Pitts 300 Millionen Dollar teuren Formel-1-Film: „Wird die Zuschauer umhauen“
Nyong'os Erfahrungen und ihre Offenheit darüber werfen ein Schlaglicht auf eine anstrengendere Seite des Schauspielberufs abseits des Glamours, die eine andere Form der Professionalität erfordert. Die Schauspielerin betont, dass der Umgang mit dem plötzlichen Ruhm eine Herausforderung darstellt, die in der Schauspielschule nicht gelehrt wird.
Lupita Nyong'o in „A Quiet Place: Tag eins“ im Kino
Zuletzt war Lupita Nyong'o im Marvel-Blockbuster „Black Panther: Wakanda Forever“ (2022) zu sehen.
Demnächst tritt sie in dem Sci-Fi-Action-Prequel „A Quiet Place: Tag Eins“ auf. Deutscher Kinostart ist am 27. Juni 2024.