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02.06.2026
„Obsession – Du sollst mich lieben“ entwickelt sich zum Überraschungshit des Jahres. Der Low-Budget-Horrorfilm spielte schon fast 100 Millionen Dollar weltweit ein.
„Obsession – Du sollst mich lieben“ sorgt aktuell für großes Aufsehen an den internationalen Kinokassen. Der Horrorfilm spielte laut „Box Office Mojo“ nach nur drei Wochenenden bereits rund 148,6 Millionen Dollar weltweit ein. Das Projekt entstand Berichten zufolge für lediglich rund eine Million Dollar und entwickelt sich damit zu einem der profitabelsten Filme der vergangenen Jahre.
Der Film stammt vom erst 26-jährigen Regisseur Curry Barker. Barker schrieb, inszenierte und schnitt „Obsession“ selbst. In einem Interview mit dem „New Yorker“ erklärte der Filmemacher sogar, dass die tatsächlichen Produktionskosten eher bei maximal 750.000 Dollar gelegen hätten. Wie „Forbes“ berichtet, zählt Barker damit plötzlich zu den gefragtesten neuen Horror-Regisseuren in Hollywood.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Bear, gespielt von Michael Johnston. Die Figur gilt als hoffnungsloser Romantiker und versucht, die Liebe seiner langjährigen Schwärmerei Nikki zu gewinnen. Dafür zerstört er eine geheimnisvolle „One Wish Willow“. Der Wunsch erfüllt sich zunächst tatsächlich. Doch die Situation gerät schnell außer Kontrolle und entwickelt sich in eine immer düsterere Richtung.

Inde Navarrette übernimmt die Rolle von Nikki. Außerdem gehören Cooper Tomlinson, Megan Lawless und Andy Richter zum Ensemble. Die Kameraarbeit stammt von Taylor Clemons. Die Musik komponierte Rock Burwell. Die Laufzeit des Films beträgt 109 Minuten.
„Obsession“ kommt aktuell auf eine Kritikerwertung von 96 Prozent bei Rotten Tomatoes, die Publikumswertung liegt bei 94 Prozent. Grundlage dafür sind derzeit 218 Rezensionen. Vor allem das ungewöhnliche Verhältnis zwischen Budget und Einspielergebnis sorgt derzeit in der Branche für Aufmerksamkeit.
Auch die weiteren relevanten Wert sind top:
• 77/100 bei Metacritic
• 8,2 bei Imdb
Viele Branchenbeobachter sehen den Film deshalb bereits als eines der großen Horror-Phänomene des Jahres. Gerade im aktuellen Kino-Markt, der stark von Sequels und Remakes dominiert wird, fällt der Erfolg eines komplett neuen Stoffes besonders auf.
Vor seinem Wechsel ins Horror-Genre war Curry Barker hauptsächlich als Teil des YouTube-Comedy-Duos „That’s a bad idea“ bekannt, das er gemeinsam mit Cooper Tomlinson gründete. Erste Aufmerksamkeit im Horrorbereich erhielt Barker mit dem Found-Footage-Projekt „Milk & Serial“. Der Kurzfilm entstand laut Bericht für nur 800 Dollar.
Nachdem Barker keinen klassischen Verleih für das Projekt fand, veröffentlichte er den Film kostenlos auf YouTube. Dort entwickelte sich „Milk & Serial“ schnell zu einem Geheimtipp und zog die Aufmerksamkeit mehrerer Produzenten auf sich.
„Obsession – Du sollst mich lieben“ markiert nun Barkers Spielfilmdebüt und könnte seinen endgültigen Durchbruch in Hollywood bedeuten. Der junge Regisseur gilt bereits jetzt als einer der spannendsten neuen Namen im modernen Horror-Kino.
In Nordamerika legte „Obsession“ in seiner dritten Spielwoche sensationelle 10 Prozent gegenüber der Vorwoche zu und liegt mit eingespielten 26,4 Millionen Dollar nun auf Rang 2 der US-Charts – bei einem Gesamteinspiel von 104,8 Millionen Dollar. In Deutschland startet „Obsession – Du sollst mich lieben“ am 25. Juni 2026.