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04.02.2026
Diesen Start hatten sich alle Beteiligten sicherlich anders vorgestellt: Die starbesetzte Mondlandungs-RomCom „To The Moon“ floppt in Deutschland und Nordamerika.
Mit Marvel-Star Scarlett Johansson und Channing Tatum eine erstklassige Besetzung und mit einer Romanze vor dem Hintergrund der Mondlandung im Jahr 1969 ein spannendes Thema, doch das produzierende Apple Studio und Verleiher Sony Pictures haben mit Greg Berlantis romantischer Screwball-Komödie „To The Moon“ eine Bruchlandung an der Kinokasse hingelegt.
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Zum Start in den deutschen Kinos wollten laut „InsideKino.de“ vom 11. Bis 14. Juli 2024 nur 37.000 Menschen eine Kinokarte lösen – immerhin 58.000 inklusive der Previews vom Mittwoch. Die Zahlen sind trotzdem enttäuschend. Angesichts eines Produktionsbudgets von 100 Millionen Dollar ist dies ein verheerendes Ergebnis und lässt wenig Hoffnung auf kommerziellen Erfolg aufkommen.

Auch in den USA ist „To The Moon“ ein Flop
Denn auch in Nordamerika sieht es ähnlich aus. Am Startwochenende vom 12. bis 14. Juli konnte der Film nur 9,4 Millionen Dollar einspielen. Diese Zahlen liegen weit unter den Erwartungen und bestätigen die Einschätzung eines Flops. Die Box-Office-Analysten von „Boxofficepro.com“ hatten „To The Moon” einen Start zwischen zwölf und 17 Millionen Dollar prognostiziert. Selbst diese Erwartungen hat die RomCom verfehlt.
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Apple wird das Boxoffice-Debakel jedoch verkraften können, schließlich ist davon auszugehen, dass „To The Moon“ relativ bald auf dem Streamingdienst AppleTV+ zu sehen sein wird. Ähnlich verfuhr Apple auch bei den Prestigeprojekten „Killers Of The Flower Moon“ (622.000 Besucher in Deutschland) und „Napoleon“ (1,19 Millionen Besucher) und „Argylle“ (354.000 Besucher).
Kein makelloser, aber unterhaltsamer Film
An der Qualität des Films liegt der Misserfolg nicht unbedingt. In unserer Rezension zu „To The Moon“ schrieben wir als Fazit: „'To The Moon' ist tontal chaotisch! Doch auch wenn Regisseur Greg Berlanti die Balance zwischen ernsthafter Weltraumgeschichte und Romanze nicht immer gelingt, ist seine romantische Screwball-Komödie toll ausgestattet, liebevoll gespielt und vor allem unterhaltsam.“ Die Wertung ist 3 von 5 Sternen.