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04.02.2026
Hoppla: Die neuesten Testvorführungen von Disney-Marvels 350-Millionen-Dollar teurem „Captain America: Brave New World“ haben Medienberichten zufolge enttäuschende Reaktionen hervorgerufen. Trotz monatelanger Nachdrehs bleibt das Feedback des ausgewählten Publikums kritisch.
Die ersten Testvorführungen von Marvels megateurem Blockbuster „Captain America: Brave New World“ waren beim US-Publikum auf wenig Gegenliebe gestoßen, wie „World Of Real“ berichtet. Insidern zufolge war die Resonanz auf den Comic-Actioner unerwartet negativ, was Marvel Studios zu umfangreichen Nachdrehs veranlasste. Diese dauerten vier Monate und wurden von Matthew Orton, dem Drehbuchautor von „Moon Knight“, unterstützt, der neue Szenen hinzufügte.
Nachdrehs ohne Effekt
Doch auch nach den Nachdrehs, die angeblich drei große Actionsequenzen betrafen, scheint sich die Situation nicht verbessert zu haben. Bei den jüngsten Testvorführungen in der vergangenen Woche blieben die Reaktionen kritisch. Bei den Vorführungen wurden die Zuschauer in zwei Gruppen mit unterschiedlichen Armbändern aufgeteilt, was darauf hindeuten könnte, dass zwei verschiedene Schnittfassungen des Films gezeigt wurden. Im Bericht von „World of Reel“ heißt es jedoch, dass es sich auch um Vorführungen für unterschiedliche Zielgruppen gehandelt haben könnte.
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Der Film war ursprünglich schon im Juni 2023 abgedreht und sollte im Juli 2024 in die Kinos kommen, doch nun stehen Marvel und Disney vor einem großen Scherbenhaufen. Der negative Buzz schadet „Captain America: Brave New World“.

„Überflüssig“ und „flach“, aber Lob für Harrison Ford
Der Comic-Film wurde von den Testzuschauern als „überflüssig“ und „flach“ beschrieben - harte Worte! Der Hollywood-Insider MTTSH berichtet: „Ich habe von drei Leuten gehört, die bei der Testvorführung von ‚Captain America: Brave New World‘ waren, und WOOF. Der Film klingt schrecklich“. Einer der Hauptkritikpunkte betraf den von Tim Blake Nelson gespielten „The Leader“, den Anführer, dessen Charakter nicht gut ankam und von den Testzuschauern wahlweise als „zu viel“ oder „zu wenig“ beschrieben wurde.
Trotz der negativen Grundstimmung gab es auch einige positive Rückmeldungen. So erhielten die Darstellungen von „Captain America“ Sam Wilson (Anthony Mackie) und des neuen US-Präsidenten Thaddeus Ross, der von Schauspiellegende Harrison Ford in seinem Debüt im Marvel Cinematic Universe verkörpert wird, durchweg gute Bewertungen. In einer Version des Films soll auch Amadeus Cho eingeführt werden, ein Charakter, der in zukünftigen Projekten eine Rolle spielen könnte.
Kinostart im Februar 2025
Die Handlung von „Captain America: Brave New World“ dreht sich um Sam Wilson, der nach einem Treffen mit dem neu gewählten US-Präsidenten Thaddeus Ross in einen internationalen Zwischenfall verwickelt wird. Gemeinsam müssen sie eine globale Verschwörung aufdecken, bevor ein geheimer Drahtzieher die Situation eskalieren lässt.
Regisseur Julius Onah inszeniert den Marvel-Actioner, der am 12. Februar 2025 in die deutschen Kinos kommt. Produzent Kevin Feige erklärte in früheren Interviews, dass er versuche, das gleiche politische Thrillerelement einzufangen, das „Captain America: The Winter Soldier“ so erfolgreich gemacht habe.
Monsterbudget setzt Marvel zusätzlich unter Druck
Ob Marvel nach den enttäuschenden Testvorführungen die Erwartungen der Fans erfüllen kann, bleibt abzuwarten. Der Druck auf die Produktion ist jedenfalls gigantisch bei einem Budget, das Branchenkenner derzeit auf 350 Millionen Dollar schätzen. Das bedeutet, dass „Captain America: Brave New World“ zwischen 700 Millionen Dollar einnehmen muss, um überhaupt Gewinn zu machen.