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04.02.2026
Die US-Kinocharts vom Wochenende des 6. bis 8. Juni 2025 präsentieren ein spannendes Wechselspiel aus Stabilität, starken Neueinsteigern und bemerkenswerten Haltewerten. Vorn bleibt Disneys „Lilo & Stitch“.
Zum zweiten Mal in Folge verteidigt Disneys Realverfilmung von „Lilo & Stitch“ die Spitzenposition der US-Kinocharts – und das mit weiterhin starken Zahlen. Mit einem Wochenend-Einspiel von 32,5 Millionen Dollar aus 4.185 Kinos verzeichnet der Familienfilm einen Rückgang von 47 Prozent gegenüber der Vorwoche, bleibt jedoch die unangefochtene Nummer eins.
Das kumulierte Einspielergebnis liegt nach 17 Tagen nun bei rund 335,8 Millionen Dollar – ein herausragendes Resultat, das „Lilo & Stitch“ endgültig als einen der profitabelsten Disney-Realfilm-Adaptionen der vergangenen Jahre etabliert. Angesichts des vergleichsweise moderaten Produktionsbudgets von 100 Millionen Dollar hat der Film seine Kosten längst mehrfach eingespielt.
„Ballerina“ startet solide auf Platz zwei
Der erfolgreichste Neustart der Woche gelingt Lionsgate mit „From The World Of John Wick: Ballerina“. Das Spin-off um eine Rache suchende Killerin (verkörpert von Ana de Armas) legt mit 25 Millionen Dollar aus 3.409 Kinos ein solides Debüt hin. Trotz des Franchise-Bonus blieb der Start leicht hinter den Prognosen, die sich bei über 30 Millionen Dollar eingependelt hatten.
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Ob „Ballerina“ längerfristig im Box Office bestehen kann, hängt nun davon ab, wie gut sich das weiblich geführte Actionvehikel gegen die Konkurrenz der kommenden Wochen behaupten wird. Das Budget von rund 90 Millionen Dollar setzt jedenfalls eine gewisse Ausdauer voraus.
„Mission: Impossible – The Final Reckoning“ fällt auf Platz drei
Tom Cruise muss mit seinem Action-Franchise Federn lassen: „Mission: Impossible – The Final Reckoning“ fällt mit einem Einspiel von 15 Millionen Dollar und einem Rückgang von 45 Prozent auf Rang drei zurück. Nach drei Wochen belaufen sich die Einnahmen in Nordamerika auf rund 149,2 Millionen Dollar.
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Damit rückt das neue Kapitel langsam, aber sicher an die Zahlen des direkten Vorgängers „Dead Reckoning Teil 1“ heran (172,1 Millionen Dollar), bleibt jedoch weiterhin deutlich hinter den Spitzenwerten der Reihe – insbesondere angesichts des kolportierten Budgets von satten 400 Millionen Dollar. Die Hoffnungen ruhen weiterhin stark auf den internationalen Märkten.
„Karate Kid: Legends“ mit deutlichem Rückgang auf Platz vier
Nach seinem soliden Start in der Vorwoche verliert „Karate Kid: Legends“ in seinem zweiten Wochenende über die Hälfte seiner Einnahmen (–57 Prozent) und fällt mit 8,7 Millionen Dollar auf den vierten Platz zurück. Insgesamt konnte der modernisierte Martial-Arts-Film bislang 35,4 Millionen Dollar einspielen – ein akzeptabler Wert bei einem Budget von 40 Millionen Dollar, aber die erhoffte Durchschlagskraft scheint auszubleiben.
„Final Destination 6: Bloodlines“ hält sich wacker in Woche vier
„Final Destination 6: Bloodlines“, der sechste Teil der beliebten Horror-Reihe, bleibt auch in seiner vierten Woche stabil und erzielt mit 6,5 Millionen Dollar nur einen Rückgang von rund 40 Prozent. Mit insgesamt 123,6 Millionen Dollar zählt „Bloodlines“ zu den erfolgreichsten Vertretern des Genres im Jahr 2025 – und hat die Messlatte für zukünftige Horror-Revival-Filme deutlich höher gelegt.
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Starker Sprung für „Der phönizische Meisterstreich“ – von 14 auf 6
Die große Überraschung des Wochenendes ist ohne Zweifel „Der phönizische Meisterstreich“. Der stylishe Spionage-Thriller mit Florence Pugh und Ralph Fiennes konnte sein Kino-Engagement massiv ausweiten und verzeichnet einen unfassbaren Zuwachs von über 1.000 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Mit 6,3 Millionen Dollar aus 1.678 Kinos schafft es der Film aus dem Arthouse-Schatten direkt in die Top 6.
Das Gesamt-Einspielergebnis liegt nun bei knapp 7 Millionen Dollar. Angesichts eines Budgets von 30 Millionen Dollar stehen die Zeichen für einen langfristigen „Slow-Burn“-Erfolg, wie ihn Focus zuletzt mit „Tár“ oder „Promising Young Woman“ feiern konnte.