
„Avatar 4“ und „Avatar 5“ beleuchten Ursprung des Avatar-Programms
04.02.2026
Keanu Reeves wird neben Kirsten Dunst und Daniel Brühl in Ruben Östlunds neuem Film „The Entertainment System Is Down“ zu sehen sein. Für die Dreharbeiten hat der Regisseur eine Boeing 747 gekauft.
Keanu Reeves („John Wick: Kapitel 4") wird in Ruben Östlunds mit Spannung erwarteter Satire „The Entertainment System Is Down“ mitspielen, berichtet der „Hollywood Reporter“. An seiner Seite werden Kirsten Dunst (derzeit im Kino in „Civil War" zu sehen) und Daniel Brühl agieren. Der schwedische Arthouse-Starregisseur hat für die Dreharbeiten eigens eine ausrangierte Boeing 747 gekauft, die in einem Studio in Originalgröße zum Einsatz kommen soll.
Gesellschaftssatire statt Action-Thriller
Der Film sei als Gesellschaftssatire angelegt und spiele auf einem Langstreckenflug, bei dem das Unterhaltungssystem ausfällt. In dieser Situation müssen sich die Passagiere mit der Langeweile auseinandersetzen. Neben Reeves, Dunst und Brühl sollen weitere bekannte Schauspieler mitspielen. Die Dreharbeiten sollen Anfang 2025 beginnen.
Östlund ließ sich bei der Vorbereitung des Films von einer sozialpsychologischen Studie der Universität Virginia mit dem Titel „The Challenge Of The Disengaged Mind“ inspirieren. Diese Studie habe gezeigt, dass es Versuchspersonen nicht gefalle, sechs bis 15 Minuten allein in einem Raum zu verbringen, ohne etwas zu tun. In einem weiterführenden Experiment hätten die Teilnehmer die Möglichkeit gehabt, sich per Knopfdruck einen schmerzhaften, aber harmlosen Stromschlag zu verpassen. Ein Viertel der Frauen und zwei Drittel der Männer hätten sich dafür entschieden. Ein Mann habe sich sogar 190 Schocks in 15 Minuten verpasst.
Ruben Östlunds zweiter englischsprachiger Film
„The Entertainment System Is Down“ wird Östlunds zweiter englischsprachiger Film und sein siebter insgesamt, nach „Gitarrmongot“ (2004), „Involuntary“ (2008), „Play“ (2011), „Höhere Gewalt“ (2014), „The Square“ (2017) und „Triangle Of Sadness“ (2022). Für seine vorigen beiden Filme wurde Östlund mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet und ist damit einer der wenigen Regisseure, die diesen Preis zweimal gewonnen haben.
Der Film wird eine schwedisch-deutsch-französische Koproduktion sein und den Regisseur mit seinen langjährigen Kollegen, dem Produzenten Erik Hemmendorff von der Plattform Produktion und dem Produzenten Philippe Bober vom Pariser Coproduction Office, das auch den Weltvertrieb übernimmt, zusammenbringen.