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04.02.2026
Margot Robbie hat großes Unverständnis über den Misserfolg von „Babylon - Rausch der Ekstase“ geäußert. Das extravagant-mitreißende Peroid-Drama, das 2022 unter der Regie von Damien Chazelle in die Kinos kam, spaltet die Gemüter.
Hollywood-Star Margot Robbie („Barbie“) zeigt sich laut „IndieWire“ immer noch ratlos über den Kassenflop von Damien Chazelles „Babylon - Rausch der Ekstase“. Das mit 78 Millionen Dollar budgetierte Hollywood-Drama spielte an den nordamerikanischen Kinokassen nur 15,4 Millionen Dollar ein - weltweit waren es 65,0 Millionen. Bei diesen Produktionskosten lag die Gewinnschwelle etwa bei knapp 160 Millionen Dollar.
Im Podcast „Talking Pictures“ sprach die Hauptdarstellerin, die neben Brad Pitt („Wolfs“) und Tobey Maguire („Die Wonder Boys“) spielte, darüber, wie wenig sie die Reaktionen versteht: „Ich liebe den Film. Ich verstehe einfach nicht, warum er gehasst wurde.“ Robbie betont ihre Nähe zu dem Projekt, was ihre positive Sichtweise beeinflusst haben mag, bleibt aber fassungslos über die negativen Kritiken und die mangelnde Anerkennung.
Vergleich mit Kultklassikern
Im Gespräch zieht Robbie einen Vergleich zu früheren Klassikern, die erst später anerkannt wurden: „Ich frage mich, ob die Leute in 20 Jahren sagen werden: ‚Wie konnte ‚Babylon‘ damals kein Erfolg werden?‘ So wie bei ‚Die Verurteilten‘.“ „Babylon“ erhielt zum Start gemischte Kritiken, was laut Regisseur Damien Chazelle („La La Land“, „Whiplash“) einkalkuliert war. Gegenüber Insidern erklärte er, dass „Babylon“ bewusst provokant und polarisierend angelegt war: „Es ist gut, wenn Filme Diskussionen anregen und starke Meinungen hervorrufen.“

Margot Robbie und die Herausforderung ihrer Rolle
In „Babylon - Rausch der Ekstase“ spielt Robbie die Schauspielerin Nellie LaRoy, inspiriert von der realen Clara Bow. Sie hob die intensive Vorbereitung auf die Rolle hervor und berichtete, dass sie Regisseur Chazelle 51 verschiedene Akzentvarianten für ihre Figur vorgetragen habe: „Es war, als würde ich ein Ein-Frau-Stück spielen.“ Robbie schätzte vor allem Chazelles Hingabe und Perfektionismus am Set: „Er wollte immer mehr - auch in der Vorbereitungszeit.“
„Babylon“ bleibt ein kontroverses Werk, das sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum Bewunderung und Unverständnis hervorruft.
KINO-TOTAL.net lobt „Babylon - Rausch der Ekstase“
KINO-TOTAL.net hasst „Babylon - Rausch der Ekstase“ keineswegs - im Gegenteil. In der offiziellen Kritik (4 Sterne) schrieben wir: „Das extravagante Period-Drama ‚Babylon – Rausch der Ekstase‘ ist ein chaotischer Express der Eitelkeiten über Liebe und Hass auf das System Hollywood – kaum eine Szene in diesen rastlosen 188 Minuten ruht in sich. Regisseur Damien Chazelle steht permanent auf dem Gaspedal – als hätte Martin Scorsese das irrwitzige Stakkato-Tempo der ersten 60 Minuten von ‚Casino‘ drei Stunden lang durchgehalten. Das bedeutet Schwerstarbeit für das Publikum, nicht jeder kann bei diesem irren Tempo mitgehen.“
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| FILMSTATISTIK
| Filmtitel und Jahr | Deutscher Start | Einnahmen Nordamerika | Einnahmen weltweit | Besucher Deutschland | Budget |
|---|---|---|---|---|---|
| Babylon – Rausch der Ekstase (2022) | 19.01.2023 | 15,4 Millionen Dollar | 65,0 Millionen Dollar | 228.107 | 78 Millionen Dollar |