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04.02.2026
Regisseur Todd Phillips, der mit Blockbustern wie „Joker“ und „Hangover“ weltweite Erfolge feierte, meldet sich zur Zukunft des Kinos zu Wort – und findet klare Worte.
In einer Umfrage des renommierten „Empire“-Magazins zur Zukunft des Filmerlebnisses forderte Todd Phillips die Abschaffung von Werbung vor Filmvorführungen. Obwohl der Regisseur gerade mit seinem Flop „Joker: Folie à Deux“ eine schwere Zeit im Kino hat, treibt er die Zukunft seiner Gilde voran. Sein Anliegen: Ein ungestörtes Kinoerlebnis, ohne dass die Stimmung durch endlose Werbespots gedrückt wird. „Wir haben für die Tickets bezahlt und sind voller Vorfreude im Kinosaal“, erklärte Phillips in einer „Empire“-Umfrage. „Werbung nimmt einfach die Luft aus dem Raum und zerstört diesen Moment.“
Todd Phillips erhält Unterstützung
Phillips ist nicht allein mit dieser Kritik. Filmemacher wie George Miller („Mad Max“), Sean Baker („Anora“) und Daniel Scheinert („Everything Everywhere All At Once“) bekräftigten in der Umfrage, dass das Kino trotz wachsender Streaming-Konkurrenz nie an Bedeutung verlieren werde. „Wir sind darauf gepolt, uns zu versammeln und Geschichten zu teilen“, betonte George Miller. „Kinos tun im Wesentlichen alles, was sie können, um das Erlebnis lebendig zu halten.“
Scheinert, Oscar-Preisträger und Verfechter des gemeinschaftlichen Erlebnisses im Kinosaal, fügte hinzu, dass Menschen soziale Orte suchen, die mehr bieten als nur einen schnellen Durchlauf – und genau das biete das Kino. Er hebt hervor, dass das Kinoerlebnis durch die besondere Atmosphäre lebe und eben nicht nur der Film an sich zähle. „Ich liebe es, wenn Menschen sich für ‚Barbie‘ verkleiden oder stundenlang über einen Film wie „Nur noch ein einziges Mal - It Ends With Us“ sprechen – das ist etwas, was man zu Hause einfach nicht erlebt.“