Jason Momoa, 50 Cent und ein WWE-Star: „Street Fighter“ wird ungewöhnlich besetzt

Paramount bringt die Capcom-Reihe am 15. Oktober 2026 zum dritten Mal als Realfilm heraus – und besetzt das World Warrior Tournament mit Wrestlern, Rappern und Comedians statt mit klassischen Actionstars. Die Handlung spielt 1993, Andrew Koji und Noah Centineo übernehmen Ryu und Ken Masters.

Nach den Realverfilmungen von 1994 und 2009 nimmt Hollywood zum dritten Mal Anlauf auf Capcoms Prügelspiel-Reihe. Am 15. Oktober 2026 bringt Paramount Pictures „Street Fighter" in die deutschen Kinos. Produziert hat Legendary Pictures gemeinsam mit Capcom, Regie führt Kitao Sakurai.

Ein Turnierfeld, das gegen die Erwartung besetzt ist

Auffällig ist weniger die Vorlage als die Besetzungsliste. Die beiden Hauptrollen gehen an Andrew Koji als Ryu und Noah Centineo als Ken Masters, Callina Liang spielt Chun-Li, David Dastmalchian den Gegenspieler M. Bison. Drumherum aber versammelt der Film Namen, die man sonst nicht im Martial-Arts-Kino findet: Die WWE-Wrestler Cody Rhodes und Joe „Roman Reigns" Anoa'i treten als Guile und Akuma an, Curtis „50 Cent" Jackson spielt Balrog, der Musiker Orville Peck ist als Vega zu sehen, die Comedians Eric André und Andrew Schulz übernehmen Don Sauvage und Dan Hibiki. Jason Momoa spielt Blanka und ist zugleich als Produzent beteiligt.

Diese Mischung aus Ring, Bühne und Bühnencomedy ist kein Zufall: Sie passt zu einer Vorlage, deren Reiz nie im Realismus lag, sondern in überzeichneten Figuren mit Wiedererkennungswert. Ob der Film daraus Tempo oder Klamauk gewinnt, entscheidet sich am Ton – und den bestimmt mit Kitao Sakurai ein Regisseur, der aus der Comedy kommt.

Zurück ins Jahr 1993

Anders als die Vorgänger verlegt die Neuverfilmung ihre Handlung in eine konkrete Zeit: Laut Verleih spielt sie im Jahr 1993. Die entfremdeten Kämpfer Ryu und Ken werden zurück in den Ring gezogen, als Chun-Li sie für das nächste World Warrior Tournament anwirbt – hinter dem sich eine Verschwörung verbirgt. Der Rückgriff auf die frühen Neunziger ist die deutlichste Ansage des Films: Er sucht seinen Bezugspunkt nicht in der Gegenwart der Reihe, sondern in der Zeit, in der die Figuren zu Ikonen wurden.

Start und Laufzeit

„Street Fighter" läuft 119 Minuten und startet am 15. Oktober 2026 in den deutschen Kinos. Alle Angaben zu Besetzung, Stab und Inhalt finden sich auf unserer Filmseite.

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