James Bond bleibt männlich und britisch: Amazon Studios bestätigt 13.03.2025

Aufatmen bei der Fangemeinde: Die Amazon MGM Studios bestätigen, dass James Bond männlich und britisch bleiben wird. Spekulationen über eine weibliche Besetzung des 007-Agenten werden offiziell dementiert.

Die Amazon MGM Studios, die nach der Übernahme der Rechte an der „James Bond“-Reihe nun für die Zukunft der Filmreihe verantwortlich sind, haben kürzlich bestätigt, dass der ikonische 007-Agent männlich und britisch bleiben wird. Dies berichtete die britische Zeitung „Daily Mail“. Seit der Übernahme hatte es immer wieder Spekulationen darüber gegeben, wie sich die Figur des James Bond in Zukunft verändern könnte. Ein internes Memo von Amazon soll jedoch klarstellen, dass es keine Änderungen am Geschlecht oder der Nationalität von Bond geben wird.

Laut der Meldung heißt es in dem internen Schreiben, dass der Geheimagent weder sein Geschlecht noch seine Herkunft ändern wird. Die Figur soll also britisch oder aus einem Commonwealth-Land bleiben. Ein Amazon-Insider sagte: „Es gab so viele falsche Gerüchte über die Zukunft von Bond. Amazon ist verpflichtet, den Geist von Bond zu bewahren, und das bedeutet, dass er britisch oder aus dem Commonwealth sein muss - und männlich.“

Horrorszenarien über Zukunft des 007-Franchise

Ein häufig diskutiertes Thema in Bezug auf die Zukunft von James Bond unter der Herrschaft von Amazon Studios ist die Möglichkeit von Spin-offs oder Serien, die tiefer in die Welt des MI6 eintauchen und verschiedene Charaktere aus dem Bond-Universum beleuchten. Insbesondere seit dem Erwerb der Rechte durch Amazon und MGM wird über eine Ausweitung des Franchise über die klassischen Filme hinaus spekuliert – schließlich hat sich Amazon-CEO und Zampano Jeff Bezos in den vergangenen Jahren als moralisch äußerst flexibel erwiesen.

Nach Berichten von „Variety“ und „Deadline“ gab es Überlegungen, das Bond-Universum durch Serien oder eigenständige Projekte zu erweitern, die Nebencharakteren oder neuen Erzählsträngen mehr Raum geben. Diese möglichen Projekte könnten Charaktere wie M, Q oder Moneypenny in den Mittelpunkt stellen und tiefer in ihre Geschichten eintauchen, ähnlich wie es bei anderen erfolgreichen Film-Franchises der Fall war.

Eine Ikone seit 1962

Seit dem ersten Film „James Bond - 007 jagt Dr. No“ im Jahr 1962 ist James Bond eine der großen Ikonen der Filmgeschichte. Die damals von Produzent Albert Broccoli geschaffene Figur wurde in den vergangenen Jahrzehnten von seiner Tochter Barbara Broccoli und seinem Stiefsohn Michael G. Wilson zu einer milliardenschweren Filmreihe weiterentwickelt. Der bislang letzte Bond-Film, „Keine Zeit zu sterben“ aus dem Jahr 2021, zeigte Daniel Craig in seiner fünften und letzten Rolle als Agent.

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Nachdem Amazon MGM Studios im vergangenen Jahr MGM und damit die Rechte an „James Bond“ erworben hatte, gab es Spekulationen über kreative Differenzen zwischen Amazon und Broccoli. Diese gipfelten schließlich in einer Übernahme durch Amazon.

Kein weiblicher 007

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Gerüchte, dass James Bond in einer zukünftigen Verfilmung von einer Frau gespielt werden könnte. Diese Spekulationen wurden von vielen Fans kritisch aufgenommen. Auch Daniel Craig, der bislang letzte Bond-Darsteller, sprach sich gegen einen weiblichen Bond aus: „Es gibt keinen Grund, warum der Agent weiblich sein sollte, denn es können genauso gut geschriebene Rollen für Frauen geschaffen werden.“

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Obwohl nun klar ist, dass James Bond männlich bleibt, gibt es noch viele offene Fragen über die Zukunft der Reihe. Wer die Rolle des nächsten 007 übernehmen wird, ist nach wie vor unklar. Die Fans warten gespannt auf die nächste Ankündigung.

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