
„Avatar 4“ und „Avatar 5“ beleuchten Ursprung des Avatar-Programms
04.02.2026
Timothée Chalamet steigt dank seiner aktuellen Superhits „Wonka“ und „Dune: Part Two“ in Hollywoods A-Liste auf und erhält eine satte Gehaltserhöhung. Auch „Wo die Lüge hinfällt“-Star Glen Powell macht einen Sprung nach oben.
Im Vorfeld des Kinostarts von „Wonka“ im vergangenen Dezember überraschte Timothée Chalamet mit einem Besuch in den Hudson Yards in New York, um sich das Fantasy-Musical gemeinsam mit Kindern anzusehen. Während der Weihnachtszeit verteilte der 28-Jährige Geschenktüten mit X-Boxen, Nikes und natürlich Schokoriegeln. Es war ein Plan, den er sich selbst ausgedacht hatte und dem ähnliche Aktionen folgten, wie der Besuch einer Highschool in Minnesota im Januar, wo er Selfies mit Schülern des Drama-Programms machte. Über dieses diese Anekdoten berichtet „Variety“. „Er nahm die Hand jedes Kindes, das kam. Er machte ein Foto mit jedem, der ihn darum bat, und das waren so ziemlich alle“, erinnert sich „Wonka“-Produzent David Heyman laut „Variety“. „Es war ihm eine Herzensangelegenheit. Aber er ist auch sehr geschickt im Marketing. Er engagiert sich sehr und bringt Ideen ein.“
Chalamet ist ein seltener Schauspieler, denn er spricht ein Publikum jeden Alters an. Auch seine Marketinganstrengungen und öffentliche Präsenz (19 Millionen Follower bei Instagram) führten dem Tophit „Wonka“ (625 Millionen Dollar weltweites Einspielergebnis) und aktuell ist Denis Villeneuves „Dune: Part Two“ haben sich zwei Schauspieler herauskristallisiert, die diese Lücke füllen könnten.
Timothée Chalamet wird einen grossen Gagensprung machen
Chalamet profitiert bereits von seinen Kassenerfolgen. Der Schauspieler verdiente für „Wonka“ mehr als acht Millionen Dollar, heißt es. Nun wird er für zukünftige Filme eine Gehaltserhöhung erhalten und kann sich auf Gagen in zweistelliger Millionenhöhe für Hauptrollen in Studiofilmen freuen. Warner Bros. und Legendary haben noch keinen Vertrag für „Dune: Part Three“, aber Regisseur Denis Villeneuve hat sich bereits dafür ausgesprochen. Chalamets Gage für künftige Fortsetzungen könnte also nach dem Erfolg des aktuellen Sequels weiter steigen. „Wir können an einer oder zwei Händen abzählen, wie viele Menschen in jeder Altersgruppe echte Filmstars sind“, sagt „Dune“-Produzentin Mary Parent. „Timothée ist einer von ihnen.“
Auch interessant: So erfolgreich waren die „Dune“-Filme im Kino
Die Kassenerfolge von „Wonka“ und „Wo die Lüge hinfällt“ belegen das Leading-Man-Potenzial von Chalamet und Powell, der sein Starpotenzial erstmals als Sidekick im Mega-Blockbuster „Top Gun: Maverick“ aufblitzen ließ. Chalamet machte zunächst mit gefeierten Independent-Filmen wie „Call Me By Your Name“, „Lady Bird“ und „Bones And All“ von sich reden, die den Weg für die kommerziellen Triumphe von „Wonka“ und „Dune: Part Two“ ebneten.
Superhit mit Markenbekanntheit im Rücken
Natürlich hatten seine aktuellen Hits den Vorteil der Markenbekanntheit. „Wonka“ basiert auf Roald Dahls geliebtem „Charlie und die Schokoladenfabrik“, der bereits zweimal verfilmt wurde, einmal mit Gene Wilder und einmal mit Johnny Depp. Und in „Dune“ nach dem Kultroman von Frank Herbert war Chalamet von starken Co-Stars umgeben (Zendaya, Austin Butler und Florence Pugh). Die jüngsten Misserfolge von DC und Marvel zeigen jedoch, dass auch bekannte Marken heutzutage nicht alles sind. „Wonka“ und „Dune“ brauchten etwas Besonderes, um die Zuschauer zum Kauf einer Eintrittskarte zu bewegen.
„Ich kann mir keinen anderen Schauspieler auf der Welt vorstellen, der Willy Wonka gespielt und den Erfolg gehabt hätte, den ‚Wonka‘ hatte“, sagt Josh Goldstine, President of Worldwide Marketing bei Warner Bros., der die Kampagnen für „Wonka“ und „Dune: Part Two“ leitete. „In der heutigen Welt muss alles funktionieren. Eine große Marke allein reicht nicht aus“, sagte er „Variety“.
Glen Powell reüssiert als Leading Man ohne Franchise
Vor diesem Hintergrund ist es beeindruckend, dass Powell seinen Erfolg an den Kinokassen ohne ein starkes Franchise im Rücken erreicht hat. Sonys „Wo die Lüge hinfällt“, der in den USA eine Woche nach „Wonka“ startete, spielte bei einem Budget von 25 Millionen Dollar weltweit 212 Millionen Dollar ein. Es ist die erfolgreichste romantische Komödie mit R-Rating seit acht Jahren. Da Powell noch keine Hauptrolle in einem großen Film gespielt hat, ist sein Marktwert geringer als der von Chalamets. Laut Brancheninsidern liegt er bei über fünf Millionen Dollar liegt. Dieser Wert dürfte jedoch steigen, wenn er über zukünftige Filme verhandelt, darunter eine Fortsetzung von „Wo die Lüge hinfällt“ und „Top Gun 3“. Studiobosse glauben, dass Powells Aktie auch deshalb gestiegen ist, weil seine Filme größtenteils im Kino und nicht im Streaming angelaufen sind.
„Glen ist ein klassisches Beispiel dafür, wie Talent auf Gelegenheit trifft“, sagt Tom Rothman, Vorsitzender und CEO der Motion Picture Group von Sony. „Das ist es, was erfolgreiche Kinofilme leisten, was Streaming-Filme einfach nicht schaffen: großartigen Schauspielern die Chance zu geben, einen echten kulturellen Einfluss zu haben. Glen ist eine wahrhaft charismatische Leinwandpräsenz.“
