
„Avatar 4“ und „Avatar 5“ beleuchten Ursprung des Avatar-Programms
04.02.2026
Der Brite Guy Ritchie hat es mit seinem humorvollen Kriegsactioner „The Ministry Of Ungentlemanly Warfare“ am Startwochenende vom 19. bis 21. April 2024 nicht in die Top 3 der nordamerikanischen Kinocharts geschafft – eine Enttäuschung.
Lionsgates Kriegs-Action-Komödie „The Ministry of Ungentlemanly Warfare“ hat in den ersten drei Tagen der Kinoauswertung in den USA nur 8,9 Millionen Dollar eingespielt und liegt damit nur auf dem vierten Platz - hinter „Civil War“, „Abigail“ und „Godzilla x Kong: The New Empire“.
Til Schweiger spielt einen Nazi
Guy Ritchies neuester Streich mit Henry Cavill, Alan „Reacher“ Ritchson und Deutschlands Superstar Til Schweiger, der in einer Nebenrolle einen SS-Mann spielt, feierte seine Premiere auf 2.845 US-Leinwänden - und startete damit breit, wenn auch nicht mit der Maximalzahl von rund 4.000 Kinos.
Auch interessant: US-Kinocharts - Verstörender Bürgerkriegsthriller „Civil War“ verteidigt Spitze gegen Neustarts
Verhaltener Start für „The Ministry Of Ungentlemanly Warfare”
Der Start liegt im unteren Mittelfeld der von „Boxofficepro.com“ prognostizierten Spanne von sieben bis 14 Millionen Dollar. Nach den ersten Tagen hochgerechnet dürfte das Einspielergebnis bei 30 Millionen Dollar oder knapp darunter liegen. „The Ministry Of Ungentlemanly Warfare“ lief ausschließlich in den USA, kanadische Kinos verpassten den Film aufgrund des direkten Streaming-Rollouts über Amazon Prime. Gleiches gilt für Ritchies Heimatland Großbritannien, wo der Film ebenfalls bei dem Streamingdienst verfügbar ist.
Das Einspielergebnis der ersten drei Tage sieht wie folgt aus: Freitag 3,7 Millionen Dollar, Samstag 3,1 Millionen Dollar und Sonntag 2,2 Millionen Dollar. Damit setzt sich die Reihe von Ritchies Actionfilmen fort, die in Nordamerika unterdurchschnittlich abschneiden.
Henry Cavills Starpower leidet nach „Argylle“ erneut
Nach „Argylle“ (Budget: 200 Millionen Dollar) im Februar, der mit 17,4 Millionen Dollar startete, aber mehr als dreimal so viel kostete wie „The Ministry Of Ungentlemanly Warfare“ (Budget: 60 Millionen Dollar), ist dies ein weiterer Schlag gegen die Starpower von „Superman“ Henry Cavill. Trotz des enttäuschenden Einspielergebnisses erhielt „The Ministry Of Ungentlemanly Warfare" ein „A“-CinemaScore-Rating und eine 95-prozentige Publikumsbewertung auf Rotten Tomatoes. Es besteht also die Hoffnung, dass der Film bei dem älteren Publikum, für das er gedacht ist, noch etwas Boden gut machen kann. Bei den Kritikern kam „The Ministry Of Ungentlemanly Warfare“ nicht so gut an. Der Durchschnitt bei Metacritic liegt bei 57 von 100 Punkten.
In Deutschland wird „The Ministry Of Ungentlemanly Warfare“ wahrscheinlich auch direkt bei Amazon Prime zu sehen sein.