Fulminanter „Blood & Sinners“ stürmt US-Kinocharts und verdrängt „Ein Minecraft Film“ 21.04.2025

Ein neuer Spitzenreiter mischt die nordamerikanischen Kinocharts auf: Mit dem fulminanten Start von „Blood & Sinners“ übernimmt ein weiterer Warner-Bros.-Titel die Führung - aber auch „Ein Minecraft Film“ bleibt eine Macht an den Kinokassen.

Mit beeindruckenden 48,0 Millionen Dollar am ersten Wochenende hat sich der düstere Mystery-Crime-Thriller „Blood & Sinners“ mit Michael B. Jordan an die Spitze der US-Kinocharts gesetzt. Der mit 90 Millionen Dollar budgetierte Reißer punktet offenbar mit einer Mischung aus stilvoller Inszenierung, harter Action und prominenter Besetzung - und trifft damit den Nerv des erwachsenen Publikums.

Der gute Kopienschnitt unterstreicht das große Interesse, auch wenn es sich nicht um ein Franchise handelt. Dass Warner Bros. direkt zwei Plätze in den Top 2 belegt, spricht für eine durchdachte Veröffentlichungsstrategie und das anhaltend hohe Interesse an Blockbuster-Unterhaltung im Frühjahr 2025.

„Ein Minecraft Film“ fällt zurück - bleibt aber kommerziell überragend

Nach zwei Wochen an der Spitze rutscht „Ein Minecraft Film“ auf den zweiten Platz ab, erzielt aber immer noch beachtliche 40,5 Millionen Dollar - trotz eines Rückgangs von 48 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Das ist im Blockbuster-Markt durchaus üblich, vor allem bei familienorientierten Großproduktionen mit hoher Anfangsdynamik.

Auch interessant: Deutsche Kinocharts - „Ein Minecraft Film“ dominiert weiter und überquert Zwei-Millionen-Marke

Das Wichtigste aber: Die Verfilmung des Kultspiels „Minecraft“ mit Jason Momoa und Jack Black hat inzwischen die Marke von 343,8 Millionen Dollar Gesamtumsatz überschritten - und das nach nur drei Wochen in den Kinos. Damit etabliert sich der Blockbuster als einer der kommerziell erfolgreichsten Titel des Jahres und wird schon bald die 400-Millionen-Dollar-Schwelle ins Visier nehmen.

„Der König der Könige“ ist ein echter Hit

Das religiöse Animationsdrama „Der König der Könige“ von den Angel Studios beweist weiterhin ein bemerkenswertes Durchhaltevermögen. Am zweiten Wochenende erreichte der Film 17,6 Millionen Dollar - ein Minus von nur 9 Prozent, was im heutigen Kinogeschäft einer kleinen Sensation gleichkommt.

Damit steigt das Gesamtergebnis auf rund 45,6 Millionen Dollar - bei einem Budget von nur fünf Millionen Dollar ein grandioser Erfolg. Die Strategie der Angel Studios, gezielt religiös orientierte Zielgruppen zu mobilisieren, scheint erneut voll aufzugehen. Der Film läuft mittlerweile in über 3.500 Kinos und dürfte seine Laufzeit noch deutlich verlängern können.

„The Amateur“ verliert 51 Prozent gegenüber Startwochenende

Etwas weniger erfreulich verlief das zweite Wochenende für den Spionage-Thriller „The Amateur“ mit Rami Malek. Mit einem Minus von 51 Prozent und einem Wochenendergebnis von 7,0 Millionen Dollar landet der Film nun auf dem vierten Platz. Nach zwei Wochen stehen rund 27,1 Millionen Dollar zu Buche - ein mittelmäßiges Ergebnis für eine Produktion mit einem Budget von 50 Millionen Dollar.

„Warfare“ und „Drop - Tödliches Date“ komplettieren die Top 6

Alex Garlands psychologisches Kriegsdrama „Warfare“ von A24 hält sich mit 4,9 Millionen Dollar auf Platz fünf. Im Vergleich zur Vorwoche verlor der Film zwar über 41 Prozent, angesichts des Indie-Charakters und des thematisch schweren Stoffes ist das Ergebnis aber immer noch solide. Insgesamt wurden bisher 17,1 Millionen Dollar eingespielt - ein akzeptabler Wert für ein Arthouse-Projekt mit einem Budget von 15 Millionen Dollar.

Abgeschlossen werden die Top 6 von „Drop – Tödliches Date“, das mit 3,3 Millionen Dollar einen deutlichen Rückgang von 55 Prozent verzeichnet. Der Großstadt-Thriller hat damit nach zwei Wochen knapp 13,4 Millionen Dollar erreicht – nicht unbedingt spektakulär, aber bei einem Budget von nur 11 Millionen Dollar kein finanzielles Desaster.

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