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04.02.2026
„Five Nights At Freddy’s 2“ stürmt mit einem riesigen Debüt an die Spitze der US-Kinocharts, während „Zoomania 2“ sich wacker schlägt und „Wicked: Teil 2“ kräftig einbricht.
Das Wochenende vom 5. bis 7. Dezember 2025 bringt eine deutliche Veränderung in den US-Kinocharts mit sich. Während das Thanksgiving-Wochenende traditionell von Familienfilmen geprägt ist, übernehmen nun düstere Töne das Kommando: „Five Nights At Freddy’s 2“ feiert einen bärenstarken Start und setzt sich deutlich an die Spitze.
Denn Universal Pictures liefert nach dem Überraschungserfolg des ersten Teils nun den nächsten Hit: „Five Nights At Freddy’s 2” startet mit 63,0 Millionen Dollar aus 3.412 Kinos und dominiert damit das Wochenende mühelos – und das, obwohl der Horrorfilm von der Presse böse verrissen wurde. Bei Metacritic steht ein desaströser Wert von 26/100 Punkten zu Buche. Der Produktionsaufwand ist mit 36 Millionen Dollar bemerkenswert niedrig, sodass der Film schon jetzt schwer auf Erfolgskurs steht.
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Da ist es auch nebensächlich, dass „Five Nights At Freddy’s” vor zwei Jahren mit 80,0 Millionen um rund 25 Prozent besser startete.
„Zoomania 2“ hält sich nach dem Mega-Debüt vor einer Woche erwartungsgemäß gut: Nach dem überragenden Start mit 96,8 Millionen Dollar zu Thanksgiving verzeichnet der Film nun den üblichen, aber durchaus gesunden Rückgang von 57 Prozent auf 43,0 Millionen Dollar. Mit 220,5 Millionen Dollar nach nur zwei Wochen entwickelt sich die Disney-Produktion zu dem erhofften Jahresend-Hit. Der Haltefaktor am zweiten Wochenende liegt im üblichen Rahmen für große Familienfilme nach einem Feiertagsdebüt – und das trotz starker Konkurrenz durch den neuen Horror-Blockbuster.
Deutlich härter trifft es „Wicked: Teil 2“. Das Musical verliert 73 Prozent und kommt am dritten Wochenende nur noch auf 16,8 Millionen Dollar. Das klingt heftig – und ist es auch. Doch zugleich steht der Film bei 297,0 Millionen Dollar und wird voraussichtlich schon am Montag die 300-Millionen-Grenze überschreiten. Für Universal bleibt der Film damit eines der großen Highlights des Jahres.
Der neueste Anime-Film aus dem weltweiten Erfolgsfranchise „Jujutsu Kaisen“ legt ein ordentliches Debüt hin. „Execution“, eine Kompilation aus TV-Folgen, startete mit 10,2 Millionen Dollar auf 1.833 Leinwänden gut.
Für den dritten Teil des Trickdieb-Franchises „Die Unfassbaren“ läuft es weiterhin nur durchwachsen. „Die Unfassbaren 3 - Now You See Me“ sackt um deutliche 49 Prozent auf 3,5 Millionen Dollar ab. Mit nun 55,3 Millionen Dollar nach vier Wochen bleibt der Film zwar stabiler als viele Flops der vergangenen Monate, eine echte Erfolgsgeschichte ist er aber nicht. Das 90-Millionen-Dollar-Budget bleibt ein großes Hindernis auf dem Weg zur Profitabilität. Das internationale Box Office muss hier zwingend helfen.