
„Avatar 4“ und „Avatar 5“ beleuchten Ursprung des Avatar-Programms
04.02.2026
Das „Venom“-Franchise ist zwar noch jung, aber seit seinem Start im Jahr 2018 bereits sehr erfolgreich. Zum Kinostart von „Venom: The Last Dance“ wirft KINO-TOTAL.net einen detaillierten Blick auf die weltweiten Einspielergebnisse und Besucherzahlen der bisherigen „Venom“-Filme aus dem Hause Marvel.
Die „Venom“-Filme zeichnen sich durch eine düstere, aber humorvolle Mischung aus Action und Horror aus, die für das Superhelden-Genre erfrischend untypisch ist. Im Mittelpunkt steht der Antiheld Eddie Brock (Tom Hardy), der durch seine unfreiwillige Verbindung mit dem außerirdischen Symbionten Venom übernatürliche Kräfte erlangt und moralische Grenzen überschreitet, um seine Ziele zu erreichen. Anders als die klassischen Marvel-Filme konzentrieren sich die „Venom“-Filme auf die Dualität zwischen Mensch und Monster, wobei schwarzer Humor und spektakuläre Effekte das brutale, oft groteske Zusammenspiel von Eddie und Venom untermalen. Diese eigenwillige Mischung spricht ein Publikum an, das Abwechslung vom typischen Heldenschema sucht und komplexe, ambivalente Charaktere schätzt.
„Venom“ (2018)
Der erste „Venom“-Film aus dem Jahr 2018 war ein Riesenerfolg an den Kinokassen und übertraf viele Erwartungen. Mit einem Produktionsbudget von 100 Millionen Dollar spielte der Comic-Actioner in den USA und Kanada 213,5 Millionen Dollar und weltweit beeindruckende 856,1 Millionen ein. Das entspricht dem 8,5-fachen des Budgets und zeigt, wie profitabel das Projekt für Sony war. Besonders stark schnitt „Venom“ auf den internationalen Märkten ab: Rund 75 Prozent des Gesamtumsatzes wurden außerhalb der USA erzielt. In China, einem der größten Filmmärkte der Welt, spielte der Film 269 Millionen Dollar ein, was beweist, dass die Figur des Antihelden Venom international auf großes Interesse stieß. Auch in Deutschland lockte „Venom“ mit 1,37 Millionen Kinobesuchern das Publikum in die Kinos, was von einer soliden Anhängerschaft und Neugier auf die düstere und unkonventionelle Marvel-Figur zeugt.

„Venom: Let There Be Carnage“ (2021)
„Venom: Let There Be Carnage“ startete 2021 unter erschwerten Bedingungen, da die Corona-Pandemie die Kinobesuche weltweit beeinträchtigte. Der zweite Kinoauftritt des Marvel-Antihelden spielte in Nordamerika mit 213,6 Millionen Dollar fast genau so viel ein wie sein Vorgänger, die internationalen Einnahmen gingen jedoch deutlich zurück. Insgesamt generierte das Werk weltweit 506,8 Millionen Dollar, fast 350 Millionen weniger als der erste Film. Trotz eines etwas höheren Budgets von 110 Millionen Dollar blieb „Venom: Let The Be Carnage“ jedoch sehr profitabel. Der Rückgang der internationalen Einnahmen lässt sich durch mehrere Faktoren erklären: die Vorsicht vieler Kinobesucher aufgrund der Pandemie, die Entscheidung, das Sequel nicht in China zu starten, und möglicherweise eine gewisse Ermüdung des Publikums gegenüber dem Franchise. Auch in Deutschland war das Interesse am zweiten „Venom“-Film mit 1,17 Millionen Kinobesuchern etwas geringer als beim ersten Teil. Auch hier dürfte die Pandemie eine Rolle gespielt haben, aber auch der weniger innovative Ansatz des zweiten Films könnte zum Rückgang beigetragen haben.
„Venom: The Last Dance“ startet am 25. Oktober 2024 in den deutschen Kinos.
Statistiken aller „Venom“-Filme:
| Filmtitel | Startdatum Deutschland | Einspielergebnis Nordamerika | Einspielergebnis weltweit | Besucher in Deutschland | Budget |
|---|---|---|---|---|---|
| Venom (2018) | 03.10.2018 | 213,5 Millionen Dollar | 856,1 Millionen Dollar | 1.378.027 | 100 Millionen Dollar |
| Venom – Let There Be Carnage (2021) | 21.10.2021 | 213,6 Millionen Dollar | 506,8 Millionen Dollar | 1.169.457 | 110 Millionen Dollar |
| Venom – The Last Dance (2024) | 25.10.2024 | - | - | - | 120 Millionen Dollar |