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04.02.2026
„Final Destination“ zählt zu den originellsten und langlebigsten Horror-Reihen der 2000er Jahre. Mit dem Konzept des unsichtbaren Killers, dem Tod, konnte die Franchise über Jahre hinweg ein treues Publikum begeistern. KINO-TOTAL.net wirft einen genauen Blick auf die Einspielergebnisse und Besucherzahlen der Kinofilme.
Der neueste Teil der Horrorreihe, „Final Destination 6: Bloodlines“, läuft seit dem 15. Mai 2025 in den deutschen Kinos und erzählt die Geschichte der Studentin Stefani (Kaitlyn Santa Juana), die von Visionen eines alten Unfalls heimgesucht wird.
Als sich zeigt, dass der Tod es auf ihre Familie abgesehen hat, beginnt ein neuer tödlicher Kreislauf. Mit kreativen Todesfällen, Spannung und der Rückkehr von Tony Todd bietet der Film klassisches „Final Destination“-Feeling und ist schon kurz nach dem Start zugleich der erfolgreichste Teil der Reihe.
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„Final Destination“
Den Anfang machte im Jahr 2000 jedoch „Final Destination“ von Regisseur James Wong. In diesem Film hat ein Schüler vor dem Abflug eine Vision, in der das Flugzeug explodiert – und er entrissen sich und einigen Mitschülern so den Tod. Doch der Tod will sich zurückholen, was ihm „zusteht“. Der clevere Horror-Thriller entwickelte sich schnell zum Überraschungserfolg. In Nordamerika spielte „Final Destination“ 53,3 Millionen Dollar ein, weltweit waren es solide 112,9 Millionen Dollar – bei einem vergleichsweise bescheidenen Budget von nur 23 Millionen Dollar. In Deutschland strömten 1,37 Millionen Zuschauer in die Kinos – ein starker Wert für einen Horrorfilm.
„Final Destination 2“
„Final Destination 2“ erschien im Jahr 2003 unter der Regie von David R. Ellis, einem Spezialisten für spannende Actionszenen. Trotz eines um 10 Millionen Dollar erhöhten Budgets blieb der zweite Teil mit 47,0 Millionen Dollar in Nordamerika und 90,9 Millionen Dollar weltweit leicht hinter den Einnahmen des Originals zurück. Auch in Deutschland war das Interesse deutlich geringer: Nur 560.000 Zuschauer wollten die Fortsetzung im Kino sehen, weniger als die Hälfte des Vorgängers.
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„Final Destination 3“
Drei Jahre später, im Jahr 2006, erschien „Final Destination 3“, diesmal wieder unter der Regie von James Wong. Die Todeskette wurde dieses Mal durch einen Unfall auf einer Achterbahn ausgelöst – eine besonders spektakuläre und einprägsame Szene, die in Trailern und TV-Spots intensiv beworben wurde. Mit einem Budget von 25 Millionen Dollar erreichte der Film 54,1 Millionen Dollar in den USA und Kanada sowie 118,9 Millionen Dollar weltweit und stellte damit neue Rekorde für die Reihe auf. Auch in Deutschland konnte sich das Franchise leicht erholen: 623.000 Kinobesucher sorgten für ein solides Ergebnis.

„Final Destination 4“
„Final Destination 4“, der in vielen Ländern unter dem Titel „The Final Destination“ vermarktet wurde, erschien 2009 und setzte auf 3D-Technik, was dem Film einen Popularitätsschub gab. In Nordamerika spielte der Film starke 66,5 Millionen Dollar ein, weltweit kam er sogar auf 186,2 Millionen Dollar – das bis dahin beste Einspielergebnis der gesamten Reihe. Auch in Deutschland kehrte das Franchise mit Macht zurück: Eine Million Zuschauer sahen sich das blutige Schicksalsspiel in den Kinos an. Das Budget lag bei 40 Millionen Dollar.
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„Final Destination 5“
Mit „Final Destination 5“ (2011) versuchte das Franchise, sich neu zu erfinden. Der Film war stilistisch versierter, wurde von der Kritik wohlwollend aufgenommen und bot erneut kreative Todesarten. Dennoch ließ das Interesse nach. Die Einnahmen in Nordamerika fielen auf 42,6 Millionen Dollar, weltweit wurden immerhin noch 157,9 Millionen Dollar eingespielt. Angesichts des Budgets von 40 Millionen Dollar war das noch ein solider Erfolg. In Deutschland kamen jedoch nur noch 582.000 Besucher ins Kino, was ein klares Zeichen dafür ist, dass das Konzept langsam ermüdete.
Fazit: Ein Horror-Franchise mit treuer Fanbasis
Trotz Schwankungen bei den Einspielergebnissen und Zuschauerzahlen hat sich „Final Destination“ mit fünf Filmen als stabiles Horror-Franchise etabliert. Besonders bemerkenswert ist, dass die Reihe nie völlig in der Versenkung verschwand und auch nach mehr als einem Jahrzehnt noch Zuschauer in die Kinos lockte. Der clevere Ansatz, bei dem der Tod selbst der unsichtbare Antagonist ist, bleibt ein Alleinstellungsmerkmal im Horrorgenre.
Statistiken aller „Final Destination“-Filme:
| Filmtitel | Startdatum Deutschland | Einspielergebnis Nordamerika | Einspielergebnis weltweit | Besucher in Deutschland | Budget |
|---|---|---|---|---|---|
| Final Destination (2000) | 21.09.2000 | 53,3 Millionen Dollar | 112,9 Millionen Dollar | 1.367.694 | 23 Millionen Dollar |
| Final Destination 2 (2003) | 06.03.2003 | 47,0 Millionen Dollar | 90,9 Millionen Dollar | 560.367 | 26 Millionen Dollar |
| Final Destination 3 (2006) | 13.04.2006 | 54,1 Millionen Dollar | 118,9 Millionen Dollar | 623.259 | 25 Millionen Dollar |
| Final Destination 4 (2009) | 03.09.2009 | 66,5 Millionen Dollar | 186,2 Millionen Dollar | 1.001.094 | 40 Millionen Dollar |
| Final Destination 5 (2011) | 25.08.2011 | 42,6 Millionen Dollar | 157,9 Millionen Dollar | 582.008 | 40 Millionen Dollar |
| Final Destination 6: Bloodlines (2025) | 15.05.2025 | 50 Millionen Dollar |