„Drachenzähmen leicht gemacht“ mit überragendem Start in US-Kinocharts 16.06.2025

Die US-Kinocharts vom Wochenende des 13. bis 15. Juni 2025 zeigen ein eindeutiges Bild: DreamWorks‘ „Drachenzähmen leicht gemacht“ erobert mit überwältigender Kraft die Spitze und katapultiert sich mit einem der stärksten Starts des Jahres an die Box-Office-Front.

Ohne große Überraschung, aber mit umso größerem Effekt, landet „Drachenzähmen leicht gemacht“ von Universal auf Platz eins der US-Kinocharts – und das mit einem beeindruckenden Einspielergebnis von 83,7 Millionen Dollar aus 4.356 Kinos. Damit gelingt der Realverfilmung einer der besten Juni-Starts der vergangenen zehn Jahre.

Das Live-Action-Reboot des beliebten Franchises setzt auf eine Mischung aus nostalgischer Wiedererkennung, technischer Brillanz und emotionalem Storytelling und trifft damit offenbar genau den Nerv des nordamerikanischen Familienpublikums. Bei einem Budget von rund 150 Millionen Dollar ist dieser Einstand bereits ein gewaltiger Schritt in Richtung Profitabilität.

„Lilo & Stitch” gibt nach, bleibt aber stark

Nach zwei Wochen an der Spitze muss sich Disneys Realverfilmung von „Lilo & Stitch” nun mit Rang zwei begnügen, behauptet sich dort jedoch mit weiterhin soliden 15,5 Millionen Dollar. Der Rückgang um 52 Prozent ist zwar deutlich, liegt jedoch im Rahmen des Erwartbaren angesichts der mächtigen Konkurrenz durch „Drachenzähmen leicht gemacht“.

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Mit einem kumulierten Gesamteinspiel von inzwischen 366,4 Millionen Dollar ist der Film auf dem besten Weg, zu einem der erfolgreichsten Realfilm-Remakes Disneys überhaupt zu avancieren. Das vergleichsweise schlanke Budget von 100 Millionen Dollar wurde dabei bereits um ein Vielfaches übertroffen.

„Was ist Liebe wert – Materialists“ startet stark

Die eigentliche Überraschung des Wochenendes gelingt A24 mit dem satirischen Liebesdrama „Was ist Liebe wert – Materialists“ mit Dakota Johnson, Pedro Pascal und Chris Evans. Der scharfzüngige Blick auf die Welt der New Yorker Elite erwirtschaftet in 2.844 Kinos bemerkenswerte 12,0 Millionen Dollar.

Bei einem Budget von nur 20 Millionen Dollar sind die Zeichen bereits am ersten Wochenende auf Rentabilität gestellt. Es bleibt abzuwarten, wie gut sich der Film in den kommenden Wochen halten kann – das Potenzial zum Sleeper-Hit ist zweifellos vorhanden.

„Mission: Impossible – The Final Reckoning“ leidet unter Wahnsinnsbudget

Tom Cruise und sein Dauerbrenner „Mission: Impossible – The Final Reckoning“ zeigen sich in der vierten Woche erstaunlich stabil. Mit einem Rückgang von nur 30 Prozent und einem Wochenendeinspiel von 10,3 Millionen Dollar fällt der Film lediglich um einen Platz zurück auf Rang vier.

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Das nordamerikanische Gesamteinspiel beläuft sich inzwischen auf 166,3 Millionen Dollar. Damit liegt der Film weiterhin hinter den besten Ergebnissen der Reihe zurück, nähert sich jedoch langsam den Zahlen von „Dead Reckoning Teil 1“. Angesichts des exorbitanten Budgets von 400 Millionen Dollar sind die internationalen Märkte entscheidend, um das Projekt in die Gewinnzone zu bringen.

„Ballerina“ rutscht deutlich ab

Weniger erfreulich verlief das Wochenende für das „John Wick“-Spin-off „Ballerina“. Nach einem soliden Start in der Vorwoche muss der Actionfilm mit Ana de Armas nun einen deutlichen Einbruch von fast 62 Prozent hinnehmen. Mit nur noch 9,4 Millionen Dollar reicht es dieses Mal nur für Platz fünf der Charts.

Insgesamt konnte „From The World Of John Wick: Ballerina“ bislang 41,8 Millionen Dollar einspielen – bei einem Budget von 90 Millionen Dollar ein eher ernüchterndes Zwischenergebnis. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, droht dem Film eine unrühmliche Platzierung innerhalb der „John Wick“-Reihe.

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