„Drachenzähmen leicht gemacht“ dominiert US-Kinocharts – „28 Years Later“ startet gut, „Elio“ schwach 23.06.2025

Nach dem starken Start in der Vorwoche kann sich „Drachenzähmen leicht gemacht“ auch am zweiten Wochenende an der Spitze der US-Kinocharts behaupten. „28 Years Later“ steigt auf Platz zwei ein.

Mit einem Rückgang von 56 Prozent gegenüber dem Startwochenende fällt das Einspielergebnis von „Drachenzähmen leicht gemacht“ am Wochenende 20. bis 22. Juni 2025 auf 37,0 Millionen Dollar. Dies genügt jedoch, um sich erneut den ersten Platz in den nordamerikanischen Kinocharts zu sichern. Insgesamt steht der Film nach nur knapp zwei Wochen bei 160,5 Millionen Dollar – eine starke Bilanz, zumal der Sommer-Blockbuster mit einem Budget von „nur“ 150 Millionen Dollar ausgestattet war.

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Der Rückgang liegt im erwartbaren Rahmen für einen Familienfilm mit großem Start. Er zeigt jedoch auch, dass die Konkurrenz nicht zu unterschätzen ist. Trotzdem bleibt das Realfilm-Reboot auf Kurs Richtung Profitabilität, zumal die internationalen Märkte bisher ebenfalls solide performen. Die Mischung aus Nostalgie, visueller Opulenz und emotionaler Tiefe scheint weiterhin zu greifen.

„28 Years Later“: Horror-Fortsetzung punktet beim Publikum

Auf Platz zwei steigt mit „28 Years Later” ein echter Genre-Knaller ein. Die Fortsetzung von Danny Boyles Kultfilmen „28 Days Later“ und „28 Weeks Later“ erwirtschaftet 30,0 Millionen Dollar aus 3.444 Kinos – ein starker Start für einen R-Rated-Zombie-Thriller und zugleich der beste Horror-Start seit „The Nun II“ im Jahr 2023, wenngleich das Ergebnis knapp hinter den Erwartungen der Analysten liegt. Das Budget beträgt 75 Millionen Dollar.

„28 Years Later“ (© Sony Pictures)
„28 Years Later“ (© Sony Pictures)

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„Elio“ mit schwächstem Pixar-Start aller Zeiten

Auf dem dritten Platz landet Pixars neues Sci-Fi-Animationsabenteuer „Elio“, das mit 21,0 Millionen Dollar einen schwachen Start hinlegt – den schlechtesten eines Pixar-Films überhaupt. Mit einem Budget von 150 Millionen Dollar gehört „Elio” zu den teureren Pixar-Projekten, sodass das Studio nun auf viel Mundpropaganda setzen muss.

„Lilo & Stitch“ steuert auf 400 Millionen Dollar zu

Auch nach fünf Wochen hält sich Disneys Realverfilmung von „Lilo & Stitch” erstaunlich stabil. Mit 9,7 Millionen Dollar und einem Rückgang von lediglich 38 Prozent sichert sich der Film Rang vier und unterstreicht damit seine anhaltende Beliebtheit beim Publikum.

Insgesamt hat der Film bereits beeindruckende 386,7 Millionen Dollar eingespielt und sich damit einen Platz unter den erfolgreichsten Disney-Realverfilmungen gesichert. Angesichts eines Budgets von lediglich 100 Millionen Dollar ist dieser Erfolg nicht nur künstlerisch, sondern auch finanziell beachtlich.

„Mission: Impossible – The Final Reckoning“ leidet weiter unter Budget

Mit einem weiteren moderaten Rückgang von 38 Prozent auf 6,6 Millionen Dollar bleibt Tom Cruises Action-Spektakel „Mission: Impossible – The Final Reckoning“ auch in der fünften Woche auf Platz fünf der Charts vertreten. Das bislang kumulierte US-Einspielergebnis von 178,4 Millionen Dollar ist eigentlich gut, angesichts des aberwitzigen Budgets von 400 Millionen Dollar jedoch weiterhin zu wenig, um profitabel zu werden.

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Der Film hat die Zahlen von „Dead Reckoning Teil 1“ (172,6 Millionen Dollar) zwar übertroffen, bleibt jedoch hinter den besten Ergebnissen der Reihe zurück.

„Was Liebe Wert ist - Materialists“ fällt zurück

Nach dem starken Überraschungsdebüt in der Vorwoche muss A24s „Was ist Liebe wert – Materialists“ einen Rückgang von 49 Prozent hinnehmen. Mit 5,8 Millionen Dollar landet die Rom-Com-Satire über die New Yorker Oberschicht nun auf Rang sechs.

Das Gesamteinspiel liegt mittlerweile bei knapp 24 Millionen Dollar. Angesichts eines Budgets von nur 20 Millionen Dollar ist dies bereits ein kommerzieller Erfolg. Ob sich der Film zum nachhaltigen Sleeper-Hit entwickelt, hängt nun maßgeblich vom Zuschauerinteresse in der dritten Woche ab. Das starke Ensemble mit Dakota Johnson, Pedro Pascal und Chris Evans liefert jedenfalls weiterhin Gesprächsstoff.

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