Disneys „Schneewittchen“ startet enttäuschend in deutschen Kinocharts 24.03.2025

Trotz Platz eins in den deutschen Kinocharts ist der Start von Disneys Realverfilmung des Klassikers „Schneewittchen“ misslungen. An einem Wochenende mit viel Sonnenschein zieht es die Kinofans nicht in die Lichtspielhäuser.

An der Spitze der deutschen Kinocharts hat sich am Wochenende vom 20. bis 23. März 2025 einiges verändert. Wie „InsideKino.de“ berichtet, sicherte sich Disneys Märchen-Realverfilmung des Gebrüder-Grimm-Klassikers „Schneewittchen“ mit 182.000 Besuchern den ersten Platz. Der Neustart lockte bei sommerlichem Wetter allerdings viel weniger Zuschauer als erhofft in die Kinos. Dazu belasten mehrere Kontroversen um Wokeness und umstrittenen Aussagen der Hauptdarstellerinnen Rachel Zegler und Gal Gadot den Film.

Auch interessant: „Schneewittchen“ geht in die Knie – schwacher Start in US-Kinos

Zum Vergleich: Die vorige Disney-Realverfilmung „Mufasa: Der König der Löwen“ (2024) hatte zum Start ebenfalls schon enttäuschende 436.000 Besucher, die am Ende mit guter Mundpropaganda zu 2,93 Millionen Zuschauern wurden. Allerdings ist „Schneewittchen“ mit 240 bis 270 Millionen Dollar Budget (je nach Quelle) noch einmal teurer als „Mufasa“ (Budget: 200 Millionen Dollar), sodass die Erfolgsaussichten geringer sind. Im Moment geht es für „Schneewittchen“ erst einmal darum, die Millionen Besucher überqueren zu können.

„Bridget Jones - Verrückt nach ihm“ überquert 500.000er Marke

Die romantische Komödie „Bridget Jones - Verrückt nach ihm“ rutschte in ihrer vierten Woche auf Rang zwei. Mit 56.000 zusätzlichen Besuchern erhöhte sich die Gesamtbesucherzahl des vierten „Bridget Jones“- Films auf 573.000.

„Wunderschöner“ mit konstanter Leistung

Auf Platz drei konnte sich Karoline Herfurths Tragikomödie „Wunderschöner“ mit 48.500 Besuchern halten. Der Film, der seit seinem Start bereits 1,14 Millionen Kinobesucher verzeichnen konnte, erwies sich weiter als Publikumsmagnet mit viel Standkraft.

„Mickey 17“

Ebenfalls unter den Top fünf ist die Sci-Fi-Satire „Mickey 17“, die mit 47.000 Besuchern knapp hinter „Wunderschöner“ landete. Seit ihrem Start hat die Satire mit Robert Pattinson insgesamt 304.000 Zuschauer in die Kinos gelockt. Eigentlich nicht schlecht für einen Nischenfilm dieser Machart, der aber mit einem Budget von 118 Millionen Dollar viel zu teuer ist.

„Paddington in Peru“ weiterhin stark vertreten

Auch das Kinderabenteuer „Paddington in Peru“ konnte sich in den Charts behaupten und belegt mit 43.000 verkauften Kinokarten den fünften Platz. Der sympathische Bär, der längst zum Liebling des Familienpublikums geworden ist, konnte seit seinem Kinostart insgesamt 1,35 Millionen Zuschauer begeistern.

„Like A Complete Unknown“ auf Kurs 500.000 Besucher

Auch das Biopic-Musik-Drama „Like A Complete Unknown“ sicherte sich mit 43.000 Besuchern den sechsten Platz der Kinocharts. Der Film, der seit seinem Start 445.000 Zuschauer erreichte, erzählt die Geschichte des legendären Musikers Bob Dylan und scheint vor allem ein Publikum anzusprechen, das sich für künstlerisch anspruchsvolle und biografisch geprägte Stoffe interessiert.

„Mr. No Pain“ enttäuscht

Der zweitbeste Neustart, die FSK-18-Action-Komödie „Mr. No Pain“, landete nur auf dem achten Platz - mit 32.000 Besuchern (45.000 inklusive Previews).

„Das Licht“ und „The Alto Knights“ floppen derb

Völlig baden gingen Tom Tykwers „Das Licht“ (15.000 Besucher in 114 Kinos inklusive Previews, Platz 15) und auch Barry Levinsons Mafia-Drama „The Alto Knights“ (10.000 Besucher in 151 Kinos, Platz 15) mit Robert De Niro in einer Doppelrolle.

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